Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bkx« (11. Februar 2007, 19:57)
Es geht um die Fisheye Objetive die so ca 15-16mm im KB Format erzeugen. z.B. Pentax Fisheye 10-17 oder Olympus 8mm beide haben nur Diagonal 180°. Durch das kippen wird diese Diagonale in die senkrechte gebracht und dadurch entfällt das Nadir und Zenit. Somit muss man weniger Bilder für volles Kugelpano machen. Beim FF Fisheye ist es ja egal das hast du ja immer 180° egal wo
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Original von Rainmaker ich hab da mal eine ganz blöde Frage, was bringt es eigentlich die Kamera zu kippen?
Gruß
Tobias Ich versuche es auch einmal - wenn ich darf ;-) Sinn und Zweck der Uebung ist (egal ob 10mm Diagonalfish oder 8mm Circularfish) die Anzahl der Aufnahmen zu verringern. Ein 8mm Fish zeigt ueberall (horizontal, vertikal, diagoal) 180 Grad. Nur an einer Crop-Kamera - da zeigt es an den angeschnittenen Seiten weniger (nur ca. 120 Grad). Wenn Du die Kamera jetzt soweit schiefstellst (33 bzw 66 Grad), dass in der spaeteren Horizontale wieder 1
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Original von Rainmaker Leider hat sich mein Verständnisproblem mit der schräggestellten Kamera noch nicht in Wohlgefallen aufgelöst.
Grad zu sehen sind, dann kannst Du mit weniger Bldern auskommen.
"Ja aber - da muss doch irgendwo was fehlen?" sollte man denken. Ja, aber es fehlt da, wo man es eh nicht braucht/nutzt. Bei einem Multirow machst Du ja auch je weiter Du nach oben/unten kommst immer weniger Fotos und genauso sieht Dein schraeggestelltes 8mm-Fishbild aus - wie ein auf der Spitze stehender Rhombus (idealisiert).
Bei einem 10er Diagonalfish an Crop (was an Crop ziemlich genau dem frueher bei Panografen sehr beliebtem 16er Diagonalfish an analog entspricht) ist's in der Theorie noch interessanter. Eben weil die laestigen Bilder nach oben/unten wegfallen koennen und smit auch Einbeinloesungen etc. wieder interessant werden. Ist nur fraglich ob die Ueberlappung gross genug bleibt?!
best, mike Seit 8 Jahren Panomarist.
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Daraus ließe sich zusammen mit einem umgedrehten Novoflex 19P Kugelkopf ein äußerst kompakter Adapter bauen, zumal ich das Verlängerungsstück unter der Rohrschelle auch weg lassen könnte.
Doch nun zu den Bildern:
4 Bilder rundum
6 Bilder rundum
Das erste Problem ist, dass das 10er Fish nicht ganz 180° abbildet. Zum anderen sind die 180° aber auch nur in der Ecke, so dass sich am oberen und unteren Rand recht ausgeprägte Zacken entwickeln. Man bräuchte wohl 10-12 Bilder rundum, damit diese Zacken nicht mehr so große schwarze Flächen hinterlassen.
Trotzdem ist es für Situationen, wo kaum Platz für eine großen Adapter bzw. Zenit und Nadir ist, sicher eine Alternative. Insbesondere das Stitchen war sehr einfach. Es wurden genug Punkte automatisch gefunden, nur 2-3 musste ich wieder raus werfen. Wichtig war, dem Hugin eine vernünftige Linsendatei und den ungefähren Winkel (ca. 55°) mitzugeben, damit das Pano gerade und vernünftig gestitcht wird. Wenn ich da an den Ärger insbesondere mit dem Zenitbild bei 6+2 Aufnahmen denke, wo im Zenit oft nur in den Ecken überhaupt etwas vernünftiges erkennbar ist, man die Punkte aber alle manuell setzen muss (zumindest draußen und bei strukturlosen Decken). Mein Fehler - ich habe wohl in Gedanken 100 (was denn ueberhaupt - %?!) gedrittelt. Ist natuerlich Quatsch, es geht um den Winkel eines rechtwinkeligen Dreiecks mit einem Setenverhaeltnis von 2:3. Sorry fuer die Verwirung, mike
Zitat
Original von fregoe Wenn man von einem Seitenverhältnis von 3:2 ausgeht, kommt man rechnerisch auch auf ca. 56°![]()
. Jetzt brauchte ich nur noch ein 8 mm Fischei
.
Grüsse
Rainmaker
. Der Winkel ändert sich nicht mit der Brennweite, sondern mit dem Seitenverhältnis des Chips. Womit wir zu einem Nachteil dieses Adaptertyps kommen. In der Diagonale zeigen Chips einen schlechtere Auflösung als in der Horizontalen und Vertikalen. Kippt man nun die Diagonalen (fast) in die Vertikale sinkt dort natürlich auch die Auflösung, aber alles hat wohl seinen Preis
.
Grüsse
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