Das ist nicht der erste, nur einer in einer langen Reihe, es gab schon einige andere, die das versuch-(t hab-) en. Zum Teil mit richtig "ungewöhnlichen" Produkten. So bietet ein Panorama-Discount im Billigsegment für unter 70 Euro Kugelpanoramen an. Die gefallen mir aber nicht nur nicht, sondern bei denen kann man eben gerade nicht die ganze Kugel sehen. Der Zenith ist völlig ausgeblendet und im Bodenbereich ist ein fettes, alles verdeckendes Logo. Also quasi ein Kreispanorama mit Bodenlogo. Und die Auftraggeber fressen das dann anscheinend als Kugelpanorama... Glücklicherweise gibt es auch Kunden, die so etwas erkennen und bereit sind, für bessere Qualität den einen oder anderen Euro mehr zu zahlen. :-)
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Original von trozzreaxxion Habe ich auch unabhaengig hiervon eben gesehen. Da will einer mit Macht an den Kuchen. Ich denke, das ist nur der Erste - die Preise fuer Panos sind wohl im ..... .
Ja, das ist wohl das eigentliche Problem. Ich plane seit einiger Zeit schon mal eine Gegenüberstellung zweier Panoramen, von denn eines dann all dei beliebten Fehler aufweist. Dann kann der Interessent sehen kann, wo womöglich gespart werden wird. Und dann könnte ich auf der Seite noch ein paar Google-Anzeigen des "Wettbewerbs" zu dem Thema anzeigen lassen. Dann können die potentiellen Kunden direkt zur den anderen Anbietern wechseln und vergleichen. Brächte mir neben der qualitativen Abgrenzung sogar noch die Möglichkeit, vom Werbebudget des Wettbewernbs zu partizipieren. ;-)
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Original von m_stoss Man selbst hat es dann schwer zu erklären, dass es da Unterschiede gibt.
Du bist aber gemein! Nöh, das mach mal ;-) Michael
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Original von Tom! Und dann könnte ich auf der Seite noch ein paar Google-Anzeigen des "Wettbewerbs" zu dem Thema anzeigen lassen. Dann können die potentiellen Kunden direkt zur den anderen Anbietern wechseln und vergleichen. Brächte mir neben der qualitativen Abgrenzung sogar noch die Möglichkeit, vom Werbebudget des Wettbewernbs zu partizipieren. ;-)
Mir gefällt diese Entwicklung auch nicht, sie war aber vorauszusehen. Jetzt spiele ich mal einen Kunden, der sein Hotel in Panos darstellen möchte: "Die Bilder sollen eine Dokumentation sein, nichts weiter! Warum soll da der Boden und die Zimmerdecke drauf sein? Was gibt es denn das für meine Kunden zu sehen? Da bezahle ich ja eine Arbeit, die mir überhaupt nichts bringt! Aber zeigen Sie mir mal die anderen Unterschiede, die Sie Qualitätsunterschiede nennen!" Jetzt bist Du wieder dran:......
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Original von Tom! Ich plane seit einiger Zeit schon mal eine Gegenüberstellung zweier Panoramen, von denn eines dann all dei beliebten Fehler aufweist. Dann kann der Interessent sehen kann, wo womöglich gespart werden wird.
Hotels mache ich nicht, ist eine undankbare Klientel.. ;-) Im Ernst: Zuerst müsste man klar machen, dass man eben keine Dokumentation macht, sondern Panoramen gestaltet, die dann später Zimmer vermieten sollen. In den Hotelzimmern hängen ja auch Bilder an den Wänden, obwohl die zum Schlafen nicht nötig sind. Ob man nun jedem Kunden ein Kugelpanorama verkaufen muss, lasse ich mal offen. Das hängt u.a. von den jeweiligen Räumen ab. Ich würde das Format aber fast immer vorziehen, da es dem Betrachter ein größeres Gefühl der Freiheit vermttelt. Da wird er positiv eingestimmt. Die Qualitätskriterien sind aber auch für Kreispanoramen wichtig. Und es sind in erster Line die typischen fotografischen Punkte in Bezug auf Gestaltung und Technik: Wahl des Standortes Wahl des Zeitpunktes Kontrolle des Motivs (Dreck, Falten, unerwünschte Details etc.) Belichtung Weißabbgleich Rauschen Druckgröße/Auflösung (Pixel Pro Grad) Kontrastumfang (Tonemapping?) Und dann zusätzlich noch, eher panoramaspezifisch: Lage des Horizontes (Senkrechte sind im Bild senkrecht?) Stitchingfehler Diese Punkte (es gibt bestimmt noch weitere) trennen dann die Spreu vom Weizen.
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Original von hbo1944 Jetzt spiele ich mal einen Kunden, der sein Hotel in Panos darstellen möchte: "Die Bilder sollen eine Dokumentation sein, nichts weiter! Warum soll da der Boden und die Zimmerdecke drauf sein? Was gibt es denn das für meine Kunden zu sehen? Da bezahle ich ja eine Arbeit, die mir überhaupt nichts bringt! Aber zeigen Sie mir mal die anderen Unterschiede, die Sie Qualitätsunterschiede nennen!" Jetzt bist Du wieder dran:......
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom!« (24. Januar 2007, 15:32)
- kann es eigentlich nur zwei Unterschedungsmomente geben (wie in der "normalen" Fotografie ja auch): das der Perfektion und das der Ästhetik.
1) die Perfektion erschließt sich dem unbedarften pot. Kunden tatsächlich erst durch direkten Vergleich.
2) ob er ästhetische Unterschiede überhaupt zu sehen imstande und dann gar noch zu honorieren willens ist . . das ist m. E. auch ein Teil "Erziehung" des Kunden.
Es ist halt der Punkt, ob er etwas "brauchbar" findet, oder etwas "schön" findet. Da ist diue Frage, wie er sich selbst sieht: als Billigheimer, der ein Rutch-Futsch-Produkt vermarktet und es dabei nat. auf jeden Cent Einsparung ankommt, um seine inflationären Preise halten zu können unbd müssen . . . oder ob sein Selbstverständnis dahingehend zu beeinflussen ist, daß e sich als was Besonderes empfindet und daher auch bereits ist, sich über das Besondere zu definieren und besonders gute Leistung auch entsprechend zu honorieren.
Die erste Kathegorie ist kommerziell eher uninteressant und für das Selbstverständnis eines Kreativen eher abträglich, wie ich finde.
Die zweite Kathegorie ist interessanter und man hat selber einen größeren Spaß und einen nicht nur finanziell größeren Nutzen: man kann sich mit den Ergebnissen präsentieren und muß sie nicht - wie die der ersten Kathegorie - besser unter anderem Namen veröffentlichen . . ;-)
Ich hab schon häufig erlebt, daß sich Leute mit Dumpinpreisen ins Geschäft gedrängt haben - davon hat keiner längere Zeit überlebt. Der Glaube nämlich, nach ersten Superbilligangeboten den Fuß in der Tür zu haben und dann den Preis erhöhen zu können um auch nur kostendeckend zu arbeiten . . der Glaube ist ein Wunschdenken.
Ich glaube - ist vielleicht auch falsch, weil ich kommerziell noch kein Pano gemacht habe - nur techische UND äösthetisch überzeugende Beispiele können Kunden überzeugen. Die Kunden, bei denen das NICHT greift, die möchte man glaube ich sowieso nicht haben - weil die meist mehr wollen als sie zu zahlen bereit sind und einen Kreativen betrachten wie einen Lieferanten von Büromaterial . . weil sie gewohnt sind, die Preise für Büroklammern drücken zu können versuchen sie auch, die Preise für Fotografie immer weiter zu drücken. Es ist fatal, sowas mitzumachen!
Gruß, Klaus © 2006-2025