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Ich habe in letzter Zeit ja öfter Freihand-Panoramen fotografiert, war aber mit der aufwendigen Nachbereitung nicht recht glücklich. Man schafft es vielleicht noch, die Kamera halbwegs auf einer Höhe zu halten. Bei meinem Nikkor 10.5 sind ja 1-6-1 Fotos notwendig, da verrutscht die Position aber doch mehr oder weniger stark.
Ein kleines Hilfsgerät für Höhe, Position und Aufnahmerichtung musste her. Eine Schnur mit Lot, wie hier im Forum schon mal angesprochen, fand ich wegen der Pendelei ungünstig.
Mein Laserstativ besteht aus einem Lampensockel von 10cm Durchmesser, 400g schwer. Die Striche im 60° Winkel zeigen die Aufnahmerichtung an. Das Ding ist so klein, dass es in die Seitentasche meiner Kameratasche passt.
Oben kommt eine Schnur heraus, an deren Ende sich ein Kabelbinder befindet, der sich leicht klemmend um den goldenen Ring des Fisheyes legen läßt, der Nodalpunkt beim Nikkor 10.5. Die Länge der Schnur legt die Aufnahmehöhe fest. Der Sockel ist so schwer, dass man die Schnur etwas spannen kann.
In den Sockel habe ich einen Laserpointer eingebaut, den ich in der Mitte zersägen musste, damit er hochkant passt. Der Laserstrahl geht genau senkrecht nach oben. Auf die Schnur ist eine weiße Plastikplatte aufgefädelt, die den Laserpunkt sehr gut anzeigt.
Per Laserpunkt und Wasserwaage kann man nun sehr präzise Panoramen fotografieren, dort wo Stative verboten sind. Der Laserpunkt muss für die mittlere Fotoreihe immer in der Mitte der Plastikplatte gehalten werden und die Kamera selber natürlich im Lot. Ist auch noch schwierig, aber präzise. Für das Foto nach oben muss man den Laserpunkt dann ziemlich genau in der Mitte des Nikon D80-Displays positionieren, beim Foto nach unten genau in die Mitte des Objektivs.
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (4. November 2006, 12:30)
Allheilmittel gibt es nicht - das sollte klar sein. Aber es gibt halt umständliche und weniger umständliche Mittel . . .
Gruß, Klaus
)
http://www.klausesser.de/Vinique.mov
und eins mit 180Grad - auch ohne CP-Bearbeitung:
http://www.klausesser.de/Mitte2VR.mov Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (4. November 2006, 16:48)
Im Ernst - außer bei bewegten Objekten ist es überflüssig geworden, mit Ebenen zu rendern. Bei heiklen Motiven oder bei Aufnahmefehlern sind da ja immer noch die sehr komfortabel editierbaren CPs.
Gruß, Klaus Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (4. November 2006, 18:45)
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »breuer41564« (4. November 2006, 20:09)
- versuche doch einfach mal, Dich an den AF-Feldern zu orientieren! Das ist einfacher als man glauben möchte. Du siehst ja, wo das letzte Feld zum Rand hin steht und setzt da einach den nächsten Schuss an - eine horizontale Linie ergibt sich daraus auch. Wenn ich schwenke suche ich die vertikale Trennung und achte darauf, daß die Felder der 20D in einer horizontalen Linie mit dem geschwenkten neuen Bild bleiben, wenn sie an das nächste Bild anstossen.
Das geht echt!
Ist wirklich ´ne Übungssache - und ein sehr toleranter Stitcher
kommt einem da netterweise entgegen. Was ich immer mache: ich drehe mich auf dem Absatz des rechten Fußes, wenn ich mit dem rechten Auge durch die Kamra schaue, nicht auf dem Vorderfuß, um die eigene Achse. Ich würde nun nicht behaupten wollen, daß das den Nodalpunkt trifft . .
aber es geht tatsächlich ganz gut, wenn man es nicht gerade in einem kleinen Raum bzw. mit kurzen Abständen macht.
Ist vielleicht auch eine Frage der Brennweite - wie gesagt, ich nehme ein 20mm Nikon an 20D oder 1Ds.
Gruß, Klaus Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »breuer41564« (5. November 2006, 08:03)
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