bestimme bei einem Bild die längste Diagonal bzw. deren Winkel und stelle die Kamera entsprechend schräg. Wenn es so sein sollte wie bei meinem Beispiel, kannst Du sicher auch gleich das Hochformat nehmen.
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Original von bkx Meine Frage war durchaus ernst gemeint: ein 8 mm Fish an Crop 1,5 leuchtet ja nicht den komplette Chip aus. Also warum ausgerechnet 56° kippen?
Nee, wieso denn das? Man sieht bei Deinem Bild doch deutlich, dass man bei dem Kippwinkel horizontal deutlich mehr Blickwinkel hat als beim Hochformat. Ich würde aber trotzdem nicht genau durch die Kanten gehen, sondern bei dem Beispielbild noch ein paar Grad weiter kippen.
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Original von hbo1944 Wenn es so sein sollte wie bei meinem Beispiel, kannst Du sicher auch gleich das Hochformat nehmen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bkx« (20. Februar 2007, 12:37)
wieso? Rechnest Du das "Schwarze" außerhalb des Bildkreises mit? Das hilft Dir doch bei der Erstellung des Panos nix mehr. Bei einem formatfüllenden Fisheye stellt man die Bilddiagonale senkrecht. Also die Stelle, an der das Bild am höchsten ist. Bei meinem schnellen Beispiel muss man natürlich daran denken, dass der eigentliche Bildinhalt nicht verdreht sein sollte! Bei einem angeschnittenen Kreispano stellst Du dann auch die längste (nutzbare) Bildausdehnung senkrecht. Aber das ist nicht nur in einer der Diagonalen der Fall, sondern auch in den Bereichen dazwischen, in den Bereichen der kurzen Seite. Klär mich auf, wenn wir aneinander vorbeireden. Ich habe nicht die Ausrüstung, um das mit praktischen Beispielen nachzuvollziehen.
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Original von bkxNee, wieso denn das? Man sieht bei Deinem Bild doch deutlich, dass man bei dem Kippwinkel horizontal deutlich mehr Blickwinkel hat als beim Hochformat. Ich würde aber trotzdem nicht genau durch die Kanten gehen, sondern bei dem Beispielbild noch ein paar Grad weiter kippen.
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Original von hbo1944 Wenn es so sein sollte wie bei meinem Beispiel, kannst Du sicher auch gleich das Hochformat nehmen.
Die Frage, die bkx stellt (und die ich versucht habe zu unterstützen, da ich sie mangels Masse nicht definitiv beantworten kann) ist doch die, wie sich die Überlegungen (Messungen?) vom Vollformat-Fisheye auf das angeschnittene Kreisbild übertragen lassen. Wenn das klar ist, weiß man, um welchen Winkel bkx seine Kamera drehem muss. Wenn es beim Follformat die Diagonale ist, die man in die Senkrechte dreht, kann es doch beim angeschnittenen Kreis auch nur die verwertbare Bilddiagonale sein und nicht die des Sensors. Korrekturen wie Du sie erwähnst, wegen ausreichender Überlappung usw. müssen natürlich für jeden Fall inividuell ermittelt werden.
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Original von Rainmaker Hallo, @ hbo1944 Wenn Du das Bild so neigst wie es deine Zeichnung zeigt (ca 45°) dann dürfte es ein Problem geben, da dann im Zenit etwas zu wenig Überlappung vorhanden ist. Die Neigung von 56° (aus der waagerechten) lässt wenistens noch etwas Überlappung zu, so dass die Farbverschiebungen wenigstens gemildert werden können, wenn man die Vignettierung in den Griff bekommt. @ bkx Nach apevel´s Quelle sind es bei dem Adapter 60°, stellt sich nur die Frage wie genau die gemessen haben. Grüsse Rainmaker
ja, na und? spielt das eine Rolle? Dann eben die von Dir gedachte Kamera. Hmmm...
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Original von bkxEs geht gar nicht um meine Kamera, denn ich habe ja ein Vollformat-Fish dran. Da sinds 56°. Ich habe das eher allgemein erörtert.
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Original von hbo1944 Wenn das klar ist, weiß man, um welchen Winkel bkx seine Kamera drehem muss.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pitdavos« (20. Februar 2007, 16:37)
Das sieht schon nochmal deutlich anders aus als hbo's Beispiel.
Ich finde das Experiment von Benjamin ganz aufschlussreich und kann mich nicht entsinnen, dass das mal einer mit 10mm probert hat. Es zeigt immerhin, dass man statt 6+1+1 auch 8 machen kann und das erlaubt viel einfachere und kompaktere Adapter.
Ich habe schon oft mit dem 10-17 geliebaeugelt (nicht fuer Panoramen) und dachte mir aber immer, dass es mein 8er nie ersetzen kann. Wegen solcher Sachen hier: http://www.panoclub.de/movs/under_table/ und auch wg. Aufnahmen mit dem Einbein. Gut - 8 Bilder vom Einbein sind nicht so laessig wie 4, aber immerhin ist's eine Moeglichkeit.
6+1+1 wird aber trotzdem bessere Ergebnisse bringen als 8 rundrum. Einfach weil bevorzugt der bessere mittlere Bereich genutzt wird.
best, mike Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »trozzreaxxion« (22. Februar 2007, 12:37)
was meinst Du damit? Wir machen doch letztendlich dieselbe Aussage bezüglich der Kameraneigung. Es scheint uns aber niemand in dieser Meinung folgen zu wollen, oder?
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Original von trozzreaxxion Bei einem Fullframe-Fish gibt's natuerlich genau einen Winkel, denn es hat ja nur genau in der Diagonalen die maximale Gradzahl. Bei einem Cirkular-Fish wie dem Sigma 8mm ist's eigentlich etwas variabel - Haupsache der Kreisbogen ist auch oben/unten. Man kann jetzt darueber streiten, ob jetzt die Senkrechte genau durch Anfang/Ende/Mitte Kreisbogenstueck gehen sollte. Sollte aber egal sein, weil man immer links wie rechts gleichgeneigte Bilder ansetzt. Anbei ein Sigma 8mm Bild an Crop 1.53:Das sieht schon nochmal deutlich anders aus als hbo's Beispiel...... best, mike
Ich habe an Deiner Aussage nix zu meckern - ich wollte lediglich zeigen, dass so ein angeschnittenes Bild mit anderem Crop etwas anders aussieht. Mit dem Peleng ist's nochmal anders - das ist auch an der langen Seite etwas angeschnitten. Letztlich sollte es mit so einem Bild nicht schwer sein es am PC zu drehen und sich dann fuer einen moeglichen tauglichen Winkel zu entscheiden :-) best, mike
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Original von hbo1944 was meinst Du damit? Wir machen doch letztendlich dieselbe Aussage bezüglich der Kameraneigung. Es scheint uns aber niemand in dieser Meinung folgen zu wollen, oder?
dann sind wir uns ja einig ;-) ich habe halt das erstbeste Bild geklaut, was ich im WWW gefunden habe. Es geht ja nur darum, ein Bild zu zeigen, dass einen an der langen Bildseite angeschnittenen Kreis zeigt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man den Winkel auf ein Grad genau festlegen muss. Wenn ich daran denke, wieviele Panos mit von Hand gehaltener Kamera entstehen, und die Stitchsoftware das mühelos verdauen kann, kann ich mir nicht vorstellen, dass geringe Winkelabweichungen Probleme bereiten sollen. Oder ist das beim Batch-Betrieb mancher Software so?
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Original von trozzreaxxionIch habe an Deiner Aussage nix zu meckern - ich wollte lediglich zeigen, dass so ein angeschnittenes Bild mit anderem Crop etwas anders aussieht. Mit dem Peleng ist's nochmal anders - das ist auch an der langen Seite etwas angeschnitten. Letztlich sollte es mit so einem Bild nicht schwer sein es am PC zu drehen und sich dann fuer einen moeglichen tauglichen Winkel zu entscheiden :-) best, mike
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Original von hbo1944 was meinst Du damit? Wir machen doch letztendlich dieselbe Aussage bezüglich der Kameraneigung. Es scheint uns aber niemand in dieser Meinung folgen zu wollen, oder?
Momentan ist der Rohrschellenadapter noch mittels einer M6-Schraube an einem geliehenen Selbstbauadapter von Mike befestigt, wobei ich den Selbstbauadapter erstmal sowohl vom senkrechten als auch vom nach hinten stehenden Arm befreit hatte - der senkrechte Arm ragt sonst in eine Bildecke hinein. Mit dem Eisenprofilstück habe ich bzgl. des optimalen Winkels experimentiert. Ziel war es, das Zenitloch zu eliminieren. Leider gibt es dabei Probleme mit dem Stitchen - Stitchingfehler am geschlossenen Zenitloch waren bei den Tests an der Tagesordnung, so dass ich mich dafür entschieden habe, oben lieber ein minimales Loch zu tolerieren, das lässt sich besser weg retuschieren als die Stitchingfehler ohne Loch. Auf die Lochgröße im Nadir hatte das keinen Einfluss. Die Kamera ist jetzt um 56° (+- 0,2° aufgrund des Spiels im Bajonett) gedreht und um 2,7° nach oben geneigt (bei der *ist DS aufgrund des etwas geringeren Gewichts minimal weniger).
Mit dieser Konstruktion mache ich 9 Bilder rundum und komme so zu einem qualitativ recht guten Panorama. Man kommt auch mit 6 Bildern rundum aus, allerdings wachsen dann die Löcher - insbesondere unten - deutlich an. 12 Bilder ist ebenfalls ein guter Kompromiss mit einem noch kleineren Loch unten. Ich werde bei schwierigen Bodenstrukturen sicher mal versuchen, ab und zu mit einem Freihand-Nadirbild zu arbeiten.
Wo liegen jetzt die Vorteile zu einem NodalNinja3 und Konsorten?
- kein problematisches Einfügen eines Zenitbildes bei strukturlosem Himmel
- wesentlich kompakterer Adapter und einfachere Aufnahmen
- die großzügigen Überlappungen im mittleren Bereich geben mehr Spielraum beim Retuschieren (z.B. durchs Bild laufende Menschen, fahrende Autos etc.)
- Preis: Der Adapter hat keine 10 Euro gekostet, selbst mit Neiger 19P sind es kaum 40 Euro
- durch den kompakteren Adapter Aufnahmen an engen Orten möglich
- es lassen sich verschieden große Kameras adaptieren
Und nun noch ein kleines Testpanorama, 9 Aufnahmen. Pureplayer, ca. 1,5 MB:
Unbearbeitet: http://www.bkx.de/spielkueche
Quick & Dirty bearbeitet: http://www.bkx.de/spielkueche/index2.html
Würfeldeckenbild: http://www.bkx.de/spielkueche/leonskueche_cube4.jpg
Würfelbodenbild: http://www.bkx.de/spielkueche/leonskueche_cube5.jpg
Equirectangular: http://www.bkx.de/spielkueche/leonskueche.jpg
bzw: http://www.bkx.de/spielkueche/leonskueche_ps.jpg
Jetzt warte ich auf meinen Neiger 19P... © 2006-2025