… die Photomatix Ergebnisse in PTGui … WB manuell … lasse PTGui dann stitchen … wieder in LR …
Nicht nur nicht fertig, sondern vor allem UNZUFRIEDEN. Du setzt auf die Automatiken mehrerer Programme und glaubst, das die das schon richten werden. In Anlehnung an die vielen Köche siehst du wohl, dass das Ergebnis nicht stimmt, verstehst aber nicht, woher der gequirlte Mist kommt.
HDR-Programme können zwar leidlich Helligkeitsunterschiede anpassen, haben aber ihre Probleme mit klar definierten Kanten, wie sie beispielsweise an Fenstern notwendig sind. Dort scheitern sie regelmäßig. Und sie verwurschteln unterschiedliche WB zu einem undefinierten Mischmasch. ==> Vergiss HDR, das kann dir in DIESEM FALL nicht helfen, das bringt vielmehr zusätzliche Probleme.
Und auch das HDR von PTGui musst du nicht nutzen. Du sollst mittels der Vorbereitungen zu HDR bzw. Exposure den Stitcher von PTGui lediglich dazu bringen, unterschiedliche Belichtungsreihen passgenau zu stitchen. Eine Reihe für die Innenansicht, eine für die Außenansicht (was vor den Fenstern ist). Jede dieser Belichtungsreihe hat entsprechend deiner vorherigen Optimierung in LR/ACR nicht nur unterschiedliche Helligkeiten, sondern auch unterschiedliche WB. Dann ist es einfach, die übereinander zu legen.
Huch, ausmaskieren – was für ein irrsinniger Zeitaufwand … Nö, keineswegs. Es ist vielmehr zeitsparend, weil du dir viele unbefriedigende Versuche und Nacharbeiten mit zweifelhaftem Ergebnis ersparrst.
Die überstrahlten Fenster sind Absicht. Der Ausblick geht auf eine unschöne Hauptstraße. Mache ich immer so, wenn die Aussicht beischeiden ist und da wirken überstrahlte Fenster irgendwie 'sonniger'.
Prima Idee. So sollten es alle Immobilienmakler machen.
Wenn deren Kunden zur Besichtigung kommen, fühlen sie sich im wahrsten Sinne des Wortes hinter’s Licht geführt. Dann merken sie sofort, dass der Makler keinen reinen Wein einschenken wollte.