Hi Marc! Offenes Wort - ich werd mich jetzt mal wieder unbeliebt machen
Zitat
Original von Marc Kairies Hallo, ich würde etwas mehr Geld ausgeben und ein BERLEBACH 4042 P nehmen (oder aus der Serie Report P) - vibrationsarm & schwingungsfrei! www.vr-head.com Gruß Marc
- aber ich halte das für wichtig:
Ich hab einige Jahre u. A. ein Berlebach-Stativ gehabt. Dann hab ich mir ein großes Gitzo gekauft (Nr. 5), weil das Berlebach zwar sehr schön und vor allem sehr leicht war (im Vergleich) - bei Weitem aber nicht so stabil und schwingungsarm.
Holz ist ein SEHR resonanzfreudigs Material - nicht umsonst werden daraus Instrumente gebaut. Hast Du schonmal eine Geige, Gitare oder Kontrabass aus Stahl oder Carbon gesehen
?
Lass uns das mal genauer betrachten:
"vibrationsarm" - das trifft zu gegenüber Vibrationen, die von Außen kommen wie vorbeifahrende Autos usw. Das sind Vibrationen über den Untergrund - und da ist ein gutes (!) Stahlstativ nicht empfindlicher als eines aus Holz.
"schwingungsfrei" - das ist in der formulierten Absolutheit " . . frei" natürlich blanker Unsinn, entschuldige.
Die Frage ist: um welche Schwingung geht es hier? Eine Schwingung kann ebenfalls vom Untergrund kommen, vom Anfassen oder von der auslösenden Kamera (Spiegelschlag).
Eine weitere Frage ist: wenn eien Schwingung von der Kamera kommend gemeint ist: die hat eine Laufzeit durch das Kameragehäuse, Stativkopf, Befestigung des Stativkopfes am Stativ und dann ins Stativ rein.
Diese Laufzeit ist so lang, daß die ausgelöste Belichtung bereits vorbei ist, wenn die Schwingung/Vibration vom Stativ zurücklaufend wieder die Kamera erreicht.
Was anderes ist das bei Aufnahmen mit starken Teleobjektiven und langen Belichtungszeiten. Beides kommt bei Panoramen eher nicht vor. Und auch hier würde ich jederzeit ein gutes Stahlstativ vorziehen.
Selbst bei Stativen für mittel- und sehr schwere Filmkameras - und die sind nun wirklich sehr empfindlich gegenüber Schwingungen jeglicher Art - benutzt man heute keine Holzstative mehr sondern Stahl oder Carbon oder Composits aus beidem.
Ich hatte bis vor einem Jahr hier noch ein Arri-Holzstativ rumstehen - hatte es gegen ein Sachtler ausgewechselt. Das Sachtler ist um Welten besser, stabiler - nat. nicht so nostalgisch . .
Ich weiß, daß es viele Liebhaber von Holzstativen gibt - ich gehörte auch dazu, weil ich das Belebach ganz schön fand und eine GF-Kamera aus Tropenholz darauf verwenden wollte, was ich gelassen habe - und sie haben EINEN großen realen Vorteil: sie sind leicht! Uns sie sind im Vergleich zu guten Stahl- und erst recht Carbonstativen billig.
Aber das mit der "Vibrationsarmut" oder gar "Schwingungsfreiheit" als Vorteil gegenüber Stahl-/Carbonstativen ist eine Mär.
Wohlgemerkt: meine persönliche Auffassung aufgrund eigener Erfahrungen.
Ich würde wirklich eher das Manfrotto 055 empfehlen. Es ist preis-/leistungsmäßig nicht zu toppen.
Bitte nimm mir die Bemerkungen nicht übel - ich weiß, daß Du die Teile im Vertrieb hast.
Gruß, Klaus Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (23. Februar 2007, 13:10)
Sorry Klaus, das ist pseudowissenschaftlich - sonst gar nichts. Ein absolut starrer Koerper ist sicherlich kaum als Stativ geeignet, gibt er doch jegliche Bewegung konsequent weiter. Wenn Du Holz also als 'sehr resonanzfreudig' bezeichnest, dann sagt das noch gar nichts ueber seine Eignung als Stativ aus. Das mit den Instrumenten ist wirklich albern - da geht's auch um's Material aber viel mehr noch um die Form. Dem Stahlrumpf eines Schiffes kannst Du prima Schwingungen entlocken, einem Holzwuerfel weniger. Und ja - es gibt Geigen aus Carbon (und was fuer welche!). Nix fuer ungut, ich hoere mir gerne Deine Erfahrungen mit verschiedenen Stativen an. Aber die Begruendung solltest Du Dir vielleicht einfach sparen. best, mike
Zitat
Original von klausesser Holz ist ein SEHR resonanzfreudigs Material - nicht umsonst werden daraus Instrumente gebaut. Hast Du schonmal eine Geige, Gitare oder Kontrabass aus Stahl oder Carbon gesehen? Lass uns das mal genauer betrachten:
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trozzreaxxion« (23. Februar 2007, 15:46)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marc Kairies« (23. Februar 2007, 18:32)
Mike - ich sag das nicht einfach nur so. 1) basiert es auf meiner Erfahrung als Fotograf mit solchen Teilen und 2) sind mir als (ex)Tonigenieur Resonanzen und Vibrationen in und an Geräten ebenso vertraut wie das Resonanz- und generelle Schwingungsverhalten bei Instrumenten. Ich hab das nur sehr vereinfacht - vielleicht ZU vereinfacht - ausgedrückt. "Pseudowissenschaftlich" sind die Begründungen FÜR Holzstative. Geigen und andere Instrumenten aus Carbon, Plexi, Metall usw. ist eins gemeinsam: sie sind alle "elektrifiziert", d. h.: sie haben Pickups, die die Saitenschwingungen aufnehmen. Der Korpus spielt dabei seine Rolle in Bezug auf das Sustain - das ist ein ganh spezielles Thema. Sustain ist auch eine Art Nachklang -. also eine Verlängerung der Schwingungsenergie im Material. Das geht selbstverständlich auch in Metallen und man kann je nach Wahl des Metalls und seiner geometrischen Form (Dicke, Ausdehung, Gestalt) ein Sustain beeinflussen. Das ist bei Hölzern ebenso. Es kommt auf Formgebung, Holzart, Dicke und den Hohlraum an, wie was wo und wann und wie lange resoniert. Ich kann Dir gerne mal mein altes Studienmarterial zukommen lassen . .
Zitat
Original von trozzreaxxionSorry Klaus, das ist pseudowissenschaftlich - sonst gar nichts. Ein absolut starrer Koerper ist sicherlich kaum als Stativ geeignet, gibt er doch jegliche Bewegung konsequent weiter. Wenn Du Holz also als 'sehr resonanzfreudig' bezeichnest, dann sagt das noch gar nichts ueber seine Eignung als Stativ aus. Das mit den Instrumenten ist wirklich albern - da geht's auch um's Material aber viel mehr noch um die Form. Dem Stahlrumpf eines Schiffes kannst Du prima Schwingungen entlocken, einem Holzwuerfel weniger. Und ja - es gibt Geigen aus Carbon (und was fuer welche!). Nix fuer ungut, ich hoere mir gerne Deine Erfahrungen mit verschiedenen Stativen an. Aber die Begruendung solltest Du Dir vielleicht einfach sparen. best, mike
Zitat
Original von klausesser Holz ist ein SEHR resonanzfreudigs Material - nicht umsonst werden daraus Instrumente gebaut. Hast Du schonmal eine Geige, Gitare oder Kontrabass aus Stahl oder Carbon gesehen? Lass uns das mal genauer betrachten:
Um aber mal auf dem Teppich zu bleiben:
Holzstative sind schön. Sie sind leicht. Sie sind billiger als gute Stahlstative.
Besser sind sie aber nicht. Und schon garnicht "schwingungsfrei" . . .
Wenn Du das nun auch wieder zu heftig, zu "missionarisch" findest oder Fakten nicht gerne in der Tiefe ausloten möchtest . . kein Problem: wir müssen da nicht weiter drüber reden - es war nur etwas, das mir am Rande auffiel.
Übrigens, Mike, würde mich interessieren mit welcher Kompetenz Du mir "Pseudowissenschaftlichkeit" meinst vorwerfen zu können!? Das setzt eigentlich voraus, daß Du eine einschlägige wissenschaftliche Kompetenz besitzt. Tust Du das? Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (23. Februar 2007, 16:47)
"diese Stative sind ein Muß in der Astrologie (beim Beobachten von Sternen etc.)"
in der Astrologie würde mich das nicht wundern . .
in der Astronomie schon eher . .
Gruß, Klaus Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (23. Februar 2007, 16:56)
zu dieser vordergründigen Betrachtung und Schlussfolgerung kommt man, wenn man außer acht lässt, dass es verschiedene Holzsorten gibt! http://www.rockprojekt.de/E-Gitarre/Die%20E-Gitarre.pdf Mal wieder im Wald spazieren gehen! ;-) Oder auf Holz klopfen ;-))
Zitat
Original von klausesser Holz ist ein SEHR resonanzfreudigs Material - nicht umsonst werden daraus Instrumente gebaut. Gruß, Klaus
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hbo1944« (23. Februar 2007, 16:48)
Wollen wir hier wirklich einen Diskurs über Schwingungsverhalten verschiedener Hölzer und deren Formgebung im Verhältnis zu verschiedenen Metallen und deren Formgebung in Bezug auf verschiedene Anwendungsgebiete abhalten . . . ?
Nicht - daß ich mich scheuen würde . .
- das ist eher eine Zeitfrage . . .
Ich glaube, ich halte mich in Zukunft doch lieber wieder zurück . . - zumindest mit Allem, was über Kügelchen-Panos hinausgeht . .
Übrigens: Danke für den Link - ich spiele seit gut 40 Jahren E-Gitarren und sammle alte Fenders und Gibsons . .
Gruß, Klaus Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (23. Februar 2007, 16:53)
Statt vieler Worte mal ein Link: http://www.luisandclark.com/
Zitat
Original von klausesser Geigen und andere Instrumenten aus Carbon, Plexi, Metall usw. ist eins gemeinsam: sie sind alle "elektrifiziert", d. h.: sie haben Pickups, die die Saitenschwingungen aufnehmen. Der Korpus spielt dabei seine Rolle in Bezug auf das Sustain - das ist ein ganh spezielles Thema. Sustain ist auch eine Art Nachklang -. also eine Verlängerung der Schwingungsenergie im Material.
Upps, da bin ich aber jemandem auf den Fuss getreten ;-) Komm mal wieder runter, Klaus, kurzer fachlicher Disput, sonst nichts.
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Original von klausesser Wenn Du das nun auch wieder zu heftig, zu "missionarisch" findest oder Fakten nicht gerne in der Tiefe ausloten möchtest . . kein Problem: wir müssen da nicht weiter drüber reden - es war nur etwas, das mir am Rande auffiel.
Was soll das das denn - darauf muss ich nicht wirklich antworten, oder? Sorry Klaus, wollte niemanden in die Enge treiben. bis bald, mike
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Original von klausesser Übrigens, Mike, würde mich interessieren mit welcher Kompetenz Du mir "Pseudowissenschaftlichkeit" meinst vorwerfen zu können!? Das setzt eigentlich voraus, daß Du eine einschlägige wissenschaftliche Kompetenz besitzt. Tust Du das?
"da bin ich aber jemandem auf den Fuss getreten ;-) Komm mal wieder runter, Klaus, kurzer fachlicher Disput, sonst nichts."
Ehrlich - Mike: ich gerate schon wieder leicht auf die Palme. Wieso soll ICH "mal wieder runterkommen"?
Werfe ICH hier jemandem was vor? Unterstelle ICH hier "pseudowisschnschaftlichkeit"? Werfe ICH hier jemandem "Missionarisches" vor?
Ich habe über ganz nüchterne Fakten gesprochen - und werde persönlich mit Unterstellungen bombardiert . .
Wenn ich mich dagegen verwehre, dann soll ich "wieder runterkommen" . . echt . .
Vielleicht liest Du Dir Deine Sätze erstmal durch BEVOR Du sie postest . .
"Statt vieler Worte mal ein Link:
http://www.luisandclark.com/"
statt vieler Wort, Mike: das ist ´ne ganz andere Baustelle - und der Link zeigt. daß Du nicht recht was von der Materie verstehst . . wenn ich das mal so sagen darf.
Ein Hohlkörper aus Carbon kann sicher schr schön resonieren . . aber Stative sind keine Hohlkörper im Sinne von Instrumenten, die eben zum Resonieren entwickelt wurden. Im Gegenteil.
Aber lassen wir das - das wird langsam absurd. Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (23. Februar 2007, 17:07)
Schade!
Zitat
Original von klausesser "Was ist eigentlich mit Dir am 3.3 - hast Du Zeit und Lust?" eher nicht.
Pepsi - was soll das? Immer mal wieder ein bisschen Öl ins Feuer giessen? Macht Dir Spaß, gell. Übrigens hast Du ja Deinen eigenes - aufschlusreiches - Posting zu dem Thema wieder gelöscht . . warum? Möchtest Du es mir nicht selbst überlassen, wie ich mit meiner Zeit umgehe? Danke.
Zitat
Original von PEPSI Angefangen hat es mit der eigentlich einfachen Frage nach einer Stativempfehlung. Aber dann ........................ Holger (pterocles): 16.02.2007 15:18 Wie macht man es, als freiberuflicher Fotograf so viel Zeit zu haben, dass man tagelang seitenlange Artikel über längst abgehakte Thema schreiben kann? Herr Esser: 19.02.2007 18:28 ......., wenn man sich zurückzieht. Hab sehr wenig Zeit im Moment......... .
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