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Montag, 20. April 2009, 12:20

Monostat VS Umbau-Einbein mit Manfrotto MA 677SCN Saugfuß

Hi,

ich suche ein gutes, rel. kleines, handliches und stabiles Einbein. Mir ist es wichtig, daß sich der Drehpunkt am Boden auf möglichst vielen Untergründen (Fließen, Teppich, Asphalt, Stein) einfach beibehalten läßt. Dafür erscheinen mit die o.g. Monopods/Füße recht hilfreich. Bringt das was? Zu welchem würdet Ihr tendieren? Welche Vorteile/Nachteile gibt es? Hattet Ihr schon mal Probleme beim Drehen auf dem Einbein, dass Ihr aus dem Zentrum gerutscht seid?

Grüße

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Montag, 20. April 2009, 13:02

Ich kann Deine Frage nur teilweise beantworten. Ich habe seit einiger Zeit ein Monostat, setze es allerdings noch nicht für Panos ein (weil mir das Fisheye dazu fehlt).
Der Monostat-Fuß lässt sich in jede Richtung um etwa 30° neigen, und bietet auf allen genannten Böden einen rutschfesten lagesicheren Halt. Der Fuß wurde konzipiert, um das Rotationszittern zu verhindern, das bei Einbeinstativen mit relativ spitzen oder kugelförmigen Standflächen insbesondere bei mittleren und längeren Belichtungszeiten ein Problem ist. Durch das Gewicht des Equipments entsteht im Fuß gerade so viel Reibungswiderstand wie es zum Stillhalten notwendig ist. Trotzdem lässt sich das Stativ leicht um die eigene Achse drehen. Ich halte den Monostat-Fuß deshalb auch für Panos für sehr geeignet.

Den Saugnapf-Fuß kann ich nur theoretisch beurteilen, und vermute, dass er auf spiegelglatten Böden einen absolut sicheren Halt gegen Verschiebung gibt. Auf porösen Flächen wird er nicht besser sein als der Monostat. Ich weiß auch nicht, ob er die rotative Verzitterung abfängt, und sehe für mich keinen Grund, das (gegen Geld) auszuprobieren. Saugnäpfe, die nicht ausschließlich auf glatten Flächen verwendet werden, büßen vermutlich durch Abnutzung und anhaftende Krümel an Funktion ein. Man müsste auch probieren, ob zum Lösen jedesmal ein zusätzlicher Handgriff notwendig ist (das häufige Bücken hält einen natürlich auch beweglich!).
Gruß vom pano-toffel

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Montag, 20. April 2009, 14:56

Durch das Gewicht des Equipments entsteht im Fuß gerade so viel Reibungswiderstand wie es zum Stillhalten notwendig ist. Trotzdem lässt sich das Stativ leicht um die eigene Achse drehen. Ich halte den Monostat-Fuß deshalb auch für Panos für sehr geeignet.


Das war mir auch noch nicht ganz klar ... d.h. also man kann den Fuß noch trotz Belastung um die eigene Achse drehen ??? ... neigen war mir klar lt. Bild des Herstellers auf den Seiten.

Hast du den Monostat-Fuß schon mal in dreckigem Gelände beutzt? Hält der danach noch gut auf einer Fließe z.B.?

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Montag, 20. April 2009, 15:50

Also, ich war damit noch nicht in richtiger Murke, danach würde ich das Ding erstmal irgendwo ins Wasser tauchen. Das Material fühlt sich an wie mittelhartes Gummi, aber steif genug, um sich unter Last nicht viel zu verformen. Hier mal eine Ansicht von der Unterseite:

monostat von unten
Gruß vom pano-toffel

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Mittwoch, 22. April 2009, 15:02

danke für das bild ... sag mal ... kann man den fuß eigentlich abschrauben?

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Mittwoch, 22. April 2009, 16:07

Ich sehe so direkt keine Stelle, wo man den Schraubenzieher ansetzen könnte. Ich habe aber schon darüber gelesen, dass der Fuß mit M8 angeschraubt wird. Gezeigt wurde dort auch eine M8-Gewindestange, an einem Ende abgedreht, 1/4" Gewinde angeschnitten, und ein Übergewinde 3/8" aufgesetzt. Damit konnte man den Fuß an vorhandes Equipment schrauben. Es gibt aber auch Leute, die das mit passendem Kleber zusammengebracht haben. Wenn ich das wiederfinde, poste ich den Link.



Edit: Schon gefunden!
Im SonyUserForum (und in vielen anderen Fotoforen) hat "Winsoft" eine Menge Wissenswertes über Einbeinstative geschrieben. Ich finde die Texte und Bilder sehr lehrreich, vor allem schützen sie vor Fehlkäufen. Zum Einstieg empfehle ich diesen Beitrag aus dem SonyUserForum, und die Links, die darin enthalten sind.
Gruß vom pano-toffel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pano-toffel« (22. April 2009, 16:14)