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Sonntag, 12. April 2009, 23:19

Welchen Panoramakopf für Canon PowerShot SX1 IS

Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht weiterhelfen.
Möchte gerne Virtuelle Touren erstellen und habe die Canon PowerShot SX1 IS.
Nun bin ich auf der Suche nach einem guten Panoramakopf der für meine Kamera am besten geeignet ist.
Für euren Rat wäre ich sehr dankbar, bin nämlich absoluter Anfänger.
Danke! 

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »robs« (12. April 2009, 23:28)


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Sonntag, 12. April 2009, 23:39

Egal welchen du dir zulegst du brauchst auf jedenfall den T-Adapter, da dein Stativgewinde nicht auf der optischen Achse sitzt. Den Panomaxx könntest du dir anschauen...

Gruß Tobias


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Montag, 13. April 2009, 00:25

Vielen Dank für deinen Tip. Der Preis wäre auch ok. Was hälst du von p-Mirror Panoramaoptik + "PUT" Software?
Wäre dies auch für meine Kamera geeignet.

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Montag, 13. April 2009, 15:35

Zum Thema Parabolspiegel hatten wir neulich einen ausführlichen Thread. Leider haben wir dort nie Ergebnisse gesehen.
Gruß vom pano-toffel

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Montag, 13. April 2009, 19:28

Vielen Dank für deinen Tip. Der Preis wäre auch ok. Was hälst du von p-Mirror Panoramaoptik + "PUT" Software? Wäre dies auch für meine Kamera geeignet.


Das kommt dann wohl sehr auf die Ansprüche drauf an ;-)
mein Blog | VRpix.ch | mein Panorama Head

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Montag, 13. April 2009, 22:57

Ansprüche!!, wie gesagt bin ganz neu hier um Forum. Möchte für Hotels, Welnessbereich, Fitnesstudio usw., virtuelle Touren erstellen und auf die Homepage einbinden, für die Kunden. Meine Kamera ist Canon PowerShot SX1 IS und hoffe sie ist für mein Vorhaben ausreichend. Suche halt noch das ganze Zubehör was ich dafür brauche und hab natürlich keine Ahnung was ich da am besten nehmen soll.
Vielen Dank für eure Hilfe.

7

Dienstag, 14. April 2009, 01:40

Grundsätzlich arbeitet Deine Kamera mit eng festgelegten Einstellungen auch mit dem Parabolspiegel. Die Einstellungen kannst Du hier nachschlagen, ansonsten lies den oben verlinkten Thread.
Ich kenne allerdings niemanden hier im Forum, der ernsthaft mit diesem Spiegel arbeitet. Deshalb wirst Du diesbezüglich hier nur wenige Tipps bekommen.
Mag sein, dass die Qualität für sehr geringe Ansprüche ausreicht; für die meisten Kollegen hier ist die Methode unbrauchbar.

Wenn Du den Spiegel lieber doch nicht verwenden willst, kannst Du die Kamera auch mit einem Nodalpunktadapter verwenden. Allerdings brauchst Du bei der kürzesten Brennweite fast 40 Bilder für ein komplettes Kugelpano. Das halte ich für Deinen Anwendungszweck kaum für geeignet.
Gruß vom pano-toffel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pano-toffel« (14. April 2009, 02:26)


8

Dienstag, 14. April 2009, 08:37

Ich ändere mal die Reihenfolge...

Meine Kamera ist Canon PowerShot SX1 IS und hoffe sie ist für mein Vorhaben ausreichend. Suche halt noch das ganze Zubehör was ich dafür brauche und hab natürlich keine Ahnung was ich da am besten nehmen soll.

Möchte für Hotels, Welnessbereich, Fitnesstudio usw., virtuelle Touren erstellen und auf die Homepage einbinden, für die Kunden.


Deine Anfrage kommt mir (etwas überspitzt formuliert) vor wie: "Ich habe hier noch einen Wagenheber und nun möchte ich eine freie KFZ-Werkstatt aufmachen, was fehlt mir noch?"

Sorry, ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber solche Anfragen kommen hier immer mal wieder und ich bekomme auch "privat" häufiger ähnlich lautende Mails. Und das weckt meine Neugier.
Wie bist Du auf denn überhaupt die Idee gekommen, so etwas anbieten zu wollen?
Hast Du denn überhaupt schon mal ein (Kugel-) panorama gemacht?

------------------
Zu Deiner Frage: Du brauchst für die Kamera einen speziellen Adapter, den bereits erwähnten T-Adapter, da das Stativgewinde außerhalb der Objektivmitte zu sitzen scheint, mit dem Du die Kamera auf dem Nodalpunktadapter befestigen kannst. Das lässt sich alle mit ein paar Baumarktteilen (Stuhlwinkeln, Blumenkastenhalterungen etc. improvisieren, aber wenn Du das gewerblich nutzen willst, wirst Du damit nicht viel Freude haben.
Da die kürzeste Brennweite 28mm (KB-äquivalent)) ist, wirst Du viele Aufnahmen machen müssen, was für den geplanten Anwendungszweck eher hinderlich ist, zumindest, wenn Du, (so wie die meisten anderen mit der gleichen Geschäftsidee) den Hotel- Wellness-, etc-Markt über den Preis aufrollen willst.
Ein Fisheyeadapter (nicht die Videovorsätze aus der Grabbelkiste) könnte Dir helfen, die Anzahl der nötigen Aufnahmen zu reduzieren. Wenn sich das per Adapter anpassen lässt, wäre ein Nikon FC-E8 oder FC-E9 meine Empfehlung.
-------------

Und egal, mit welcher Technik Du das später machst, such Dir einen kompetenten Berater (kann evtl. auch ein Steuerberater machen) für die geschäftliche Seite, speziell auch die Preisfindung, sonst vergrößerst Du nur das Heer der Billiganbieter.
(Andererseits, was solls, man kann ja nach einigen erfolglosen Wochen den Markt wieder verlassen, um dann Ferienwohnungen oder Krankenkassenzusatzversicherungen oder NASA-erprobte Scheibenwischwasserzusätze oder .... zu verkaufen. ;-) )

(Edit: Formatierung)
Tom!
Der "Fotolehrgang im Internet" www.fotolehrgang.de
Panoramen und Aufnahmetechnik www.langebilder.de
Workshops (Kugelpanorama u.a.) Die Fotoschule

9

Dienstag, 14. April 2009, 20:02

Und egal, mit welcher Technik Du das später machst, such Dir einen kompetenten Berater (kann evtl. auch ein Steuerberater machen) für die geschäftliche Seite, speziell auch die Preisfindung, sonst vergrößerst Du nur das Heer der Billiganbieter.

Billiger,Billiger ist immer gut!

Merci !!


10

Dienstag, 14. April 2009, 22:53

Billiger, Billiger ist immer gut!


Und genau dort, liegt der Irrtum!

"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte - und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zuviel zu bezahlen - aber es ist noch schlechter zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen verlieren Sie etwas Geld - aber das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen , etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld um für etwas Besseres zu bezahlen."

(John Ruskin 1819-1900)



Der Reitz dieser Geschäftsidee liegt vermutlich in der scheinbar geringen Anfangsinvestition. Selbst wenn die Erkenntnis gereift ist, dass die Taschenkamera mit 360°-Spiegelvorsatz doch suboptimal ist, kann man die "Panografen-Grundausstattung" schon für unter EUR 2.000,00 erstehen.

Leider unterliegt jedoch auch die Fähigkeit des Erstellens professioneller Panoramen dem allgemein gültigen Gesetz der Kompetenzgewinnung. Dieses definiert Kompetenz unter anderem aus 20% erlernbrarem (anlesbarem / abguckbarem) Wissen und zu 80% aus Erfahrung.

Ich glaube, man sollte so ein bis zwei Jahre Zeit investieren, bevor daran zu denken wäre, Panoramen auf welchem Markt auch immer anbieten zu wollen.

Aber ja vielleicht Sonntags morgens auf dem Hamburger Fischmark!? Da rufen so viele: "billig billig billig!"

Und was für Bananen, Käse, holländische Zimmerpalmen, Aal, Orangen, etc. gilt, gilt dort vielleicht auch für Panoramen!?

Gruß,
Andreas
Die Sinne betrügen nicht. Nicht, weil sie immer richtig urteilen, sondern weil sie gar nicht urteilen; weshalb der Irrtum immer nur dem Verstand zur Last fällt. (Immanuel Kant)

11

Mittwoch, 15. April 2009, 08:51

Billiger,Billiger ist immer gut!


Hallo Robs,

ich hatte Dir am Anfang meines Beitrags zwei Fragen gestellt, die sind leider anscheinend untergegangen.
Es wäre nett, wenn Du mir darauf auch noch antworten könntest, mich interessiert das wirklich.
Ich wiederhole der Einfachheit halber nochmal den Teil:

Meine Kamera ist Canon PowerShot SX1 IS und hoffe sie ist für mein Vorhaben ausreichend. Suche halt noch das ganze Zubehör was ich dafür brauche und hab natürlich keine Ahnung was ich da am besten nehmen soll.
Möchte für Hotels, Welnessbereich, Fitnesstudio usw., virtuelle Touren erstellen und auf die Homepage einbinden, für die Kunden.
Sorry, ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber solche Anfragen kommen hier immer mal wieder und ich bekomme auch "privat" häufiger ähnlich lautende Mails. Und das weckt meine Neugier.
Wie bist Du auf denn überhaupt die Idee gekommen, so etwas anbieten zu wollen?
Hast Du denn überhaupt schon mal ein (Kugel-) panorama gemacht?
Tom!
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12

Mittwoch, 15. April 2009, 09:07

Der Reitz dieser Geschäftsidee liegt vermutlich in der scheinbar geringen Anfangsinvestition. Selbst wenn die Erkenntnis gereift ist, dass die Taschenkamera mit 360°-Spiegelvorsatz doch suboptimal ist, kann man die "Panografen-Grundausstattung" schon für unter EUR 2.000,00 erstehen.


Ich stimme Dir mit dem Rest Deines Beitrags weitgehend zu, aber diese Erklärung reicht meiner Meinung nach nicht. Jeder (gut, fast jeder ;-)) hat Lesen und Schreiben gelernt. Und ein Netbook mit OppenOffice kriegt man für unter 400,00 Euro.
Man müsste also eine Flut an angehenden selbständigen Werbetextern oder Journalisten erwarten. Das scheint aber wesentlich weniger interessant zu sein.

Ich vermute, dass die vermeintliche Hürde der technischen Komplexität eine unglückliche Rolle spielt.
Wenn jemand das erste mal ein interaktives Panorama sieht, ist er in der Regel beeindruckt/überrascht und hält die Sache für ausgesprochen aufwendig.
Wenn dann das Verfahren erlernt ist, scheint mancher anzunehmen, dass das Bewältigen der technischen Hürde für ein erfolgreiches Auftreten am Markt bereits ausreicht. Die ganze Seite der Kalkulation, des Umgangs mit Kunden und erst recht die Gestaltung der Panoramen spielen im Vergleich zur Aufnahmetechnik dann anscheinend erstmal nur eine untergeordnete Rolle.

Aber das ist natürlich nur eine Vermutung, ich wüsste das gerne genauer. Deshalb auch meine Fragen, wenn mal wieder jemand mit der Geschäftsidee kommt. (Das wäre evtl. ein nettes Thema für eine Diplomarbeit im Bereich Soziologie o.ä.).
Tom!
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13

Mittwoch, 15. April 2009, 09:39

Obwohl ich mich schon länger mit Interaktiven Panoramafotos beschäftige muss ich sagen das es sehr lange gedauert hat bis eine Routine entstanden ist um man nicht das Gefühl hatte unvorbereitet an einer Prüfung zu erscheinen. Bis man nur schon die eigene Kamera beherst kann es schon mal lange dauern und die Arbeit am PC mit all den Programmen und Tools... diese Erfahrungen kann man nicht einfach so von heute auf morgen "erlernen" das braucht Zeit.

Trotzdem jeder fängt mal an. Ich kenne jemanden der sein Geld mit Fotografieren verdient (50%) und noch nicht mal weiss was eine Blende und Verschlusszeit ist geschweige den mit RAW arbeitet. Die Leute mögen dei Fotos und wenn das mal nicht so scharf ist fällt das dem Leien nicht auf... jedenfalls den meisten nicht.

Gruss Daniel
mein Blog | VRpix.ch | mein Panorama Head

14

Mittwoch, 15. April 2009, 10:22

Trotzdem jeder fängt mal an. Ich kenne jemanden der sein Geld mit Fotografieren verdient (50%) und noch nicht mal weiss was eine Blende und Verschlusszeit ist geschweige den mit RAW arbeitet. Die Leute mögen dei Fotos und wenn das mal nicht so scharf ist fällt das dem Leien nicht auf... jedenfalls den meisten nicht.


Kenn ich.
Ich habe in meinen Workshops auch immer mal wieder Leute, die z.B. schon seit längerem Hochzeitsfotos anbieten, aber nicht wissen, was eine Clippinganzeige ist. Die wundern sich dann halt immer über die ausgefressenen Brautkleider. (Und sind hinterher froh, bei mir gewesen zu sein. :-) )

Generell ist es so, dass die Automatik vieles retten kann, ein Händchen für Gestaltung ist deshalb wichtiger als das technische Wissen/Können.
Mit perfekter Technik ohne Gestaltungsvermögen alleine macht man halt nur technisch perfekte Bilder, die dann aber oft niemanden interessieren.

Aber es ist auch ziemlich frustrierend, gestalterisch gelungene Bilder wegen technischer Schwierigkeiten in die Tonne schmeißen zu müssen.

 
Tom!
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15

Mittwoch, 15. April 2009, 11:04

Man müsste also eine Flut an angehenden selbständigen Werbetextern oder Journalisten erwarten. Das scheint aber wesentlich weniger interessant zu sein.


Nein Tom!

Dem ist sicher nicht so, weil jeder, der zwar Lesen und Schreiben erlernt hat, spätestens seit seinem ersten Aufsatz über die Erlebnisse in den Sommerferien feststellen mußte, dass der virtuose Umgang mit Wort und Schrift nun einmal nicht vom Himmel in den Schoß fällt. Diese Erkenntnis setzt sich dann mit jedem (erfolglos verfaßten) Liebesbrief, der Bewerbung, der Diplomarbeit, der Geschäftsführungsvorlage, etc. über Jahre immer weiter fort und ermöglicht so jedem Einzelnen, eine halbwegs realistisch- objektive Einschätzung seiner Fähigkeiten auf diesem Gebiet (hierin werden die Lektorate der Buchverlage vermutlich nicht mit mir übereinstimmen;-)).

Bei einem bislang weithin unbekannten Thema wie Panoramafotografie kann man sich der Illusion des schnell verdienten Geldes und des einäugig König seins, in einem Markt von Blinden leicht hingeben.

Aber auch die von Dir angesprochenen administrativen Themen wie Kalkulation, Gewerbeanmeldung, Steuerberatung, etc. sind durchaus erlernbare Fähigkeiten.

Um jedoch noch einmal bei meiner, der aktuellen BWL entliehenen, Definition von Kompetenz (nach wie vor allgemein und nicht nur auf das Forumthema bezogen) zu bleiben, so sind ebenfalls wesentliche Bestandteile der Kompetenz die Persönlichekeitseigenschaften wie Empathie, Toleranz, Durchsetzungevermögen und (unpopulär) eine gute Erziehung.

Diese sind meiner Meinung nach noch wichtiger als das perfekte Wissen und reichlich Erfahrung.

Und zudem schadet eine gewisse Bescheidenheit und Selbstreflektion durchaus nicht. Wer sich hier mal die präsentierten, spektakulären Panoramen einiger Kollegen anschaut, der sollte eigentlich klar erkennen, wie weit das Ziel gesteckt ist und wo man selbst auf diesem Weg dorthin steht.

Ich mag vielleicht nicht der Hellste sein. Aber ich beschäftige mich nun seit ca. 1,5 Jahren mit Panoramafotografie und habe mich erst ein- oder zweimal getraut, ein von mir erstelltes Panorama zu publizieren. Es würde noch viel Wasser die Elbe hinunter fließen müssen, bis ich daran denken würde, Geld dafür zu verlangen (was ich gar nicht vor habe).

Aber wo keine (ausreichende) Nachfrage existiert, da nützt es mir als angehender ICH-AG-Alleinaktionär auch nichts, wenn ich mein Handwerk perfekt beherrsche, der netteste Typ der Branche bin und BWL studiert habe. Dann werde ich meine Panoramen einfach nicht los!

Also ist die erste Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen am Markt zunächst die Nachfrage zu prüfen und dann zu schauen, welche Alleinstellungsmerkmale ich gegenüber allen Mitbewerbern aufbieten kann. Es hat sich noch nie berwährt, das zu tun, was alle anderen auch tun und anzubieten, was alle anbieten.

Sorry robs! Der Thread ist etwas vom Thema und der Eingangsfrage abgekommen jedoch aus meiner Sicht durchaus interessant zu diskutieren. Ich hoffe, Du bist nun nicht desillusioniert und Deinem Enthusiasmus beraubt worden!

Aber die Frage, mit welchem Werkzeug man beginnen sollte, wenn man daran denkt, professionelle Panoramen zu erstellen, beantwortet sich auch von selbst, wenn man sich ein paar Tage Zeit nimmt und sich durch das umfangreiche Informationsmaterial welches dieses Forum bietet, hindurch liest.

Gruß,
Andreas

EDIT: Rechtschreibung, Interpunktion und ein paar Buchstaben vertauscht
Die Sinne betrügen nicht. Nicht, weil sie immer richtig urteilen, sondern weil sie gar nicht urteilen; weshalb der Irrtum immer nur dem Verstand zur Last fällt. (Immanuel Kant)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »panorama-kontor« (15. April 2009, 13:40)


16

Mittwoch, 15. April 2009, 14:12

So weit, so schoen,
ich habe eine andere Theorie und die geht so:

Die hier versammelten alten Hasen entstammen gedanklich einer Zeit und Denke, in der der "Mut des Tuechtigen" belohnt gehoert. "Lernen, popernen", "Ueben, ueben, ueben ..." usw..

Ich glaube Teile der heutigen Jugend sind viel gradliniger bei der Verfolgung der eigenen Ziele.
Beispiel Programmierer:
Frueher hat man von der Picke C oder Pascal oder Fortran gelernt, sich selbst jede erdenkliche nuetzliche Routine programmiert und diese bibliothekarisch abgelegt und wieder benutzt. Dabei wurde stets nach sauberem Code gestrebt. Nach ein paar Jahren im Job war man nicht nur clever sonder auch schnell.

Heute kommen Jungs daher, ziehen sich Ecclipse und Java und irgendwelche SDKs und ohne grundlegende Kenntnisse wird irgendwas zusammengebraten. Die eigentliche Leistung steckt nicht mehr in der Findung und Umsetzung eines genialen Loesungswegs, sondern in der Internetrecherche nach brauchbaren Codeteilen.
Es spricht fuer solche Systeme und das Internet, dass es mir moeglich ist binnen kurzer Zeit ein lauffaehiges Programm in einer Sprache und einer Umgebung zu entwickeln, die ich kurz zuvor noch gar nicht kannte. Aber der Qualitaet ist das sicherlich nicht zutraeglich, allerdings kann das 'eh nur ein Entwickler beurteilen.

Bei Panoramen ist's nicht anders. Einige von uns haben mit dem Kram angefangen, als goggle max. unvollstaendige Spiegel der Seiten des Herrn Dersch ausgespuckt hat und es praktische keinerlei spezielle Hardware zu kaufen gab. Heute kommt wer hier reingeschneit, stellt 5-10 Fragen in die Runde, gibt 2000 EUR aus und ist binnen weniger Tage dabei.
Es wurmt natuerlich jemanden, der eine Community mitgestaltet hat, in der man jeden "Genossen" freudig begruesst hat, wenn er den Verdacht hat, dass mit seiner Hilfe gestuempert wird und keine Gegenleistung zurueckkommt.

Aber ich glaube, dass ist ein echter Trend.


 
 

17

Mittwoch, 15. April 2009, 15:14

Hm, ich glaube der Vergleich mit der Programmierung hinkt etwas.

Auch ich habe noch gelernt, in Assembler zu programmieren und ebenso in Cobol und RPG. Auch ich habe mich abgemüht, saubere Zeilen zu kodieren und viel Kommentar für "folgende Generationen" einzufügen. Trotzdem käme ich heute nicht mehr auf die Idee, ein Projekt in Assembler anzufangen wenn ich frei verfügbare Objektbibliotheken nutzen kann, die mir durch einen einzigen Aufruf 1000 Zeilen Code sparen.

So wird wohl auch keiner mehr heute ernsthaft Herrn Derschs Panorama Tools per Skript und von der Kommandozeile aus nutzen wollen. Die Welt dreht sich weiter!

Dass hier eine Gegenleistung erwartet wird, habe ich so noch nie gesehen oder empfunden. Wer sein Wissen im Internet frei publiziert kann mit einer monetären honorierung seiner Leistung eh nur selten auf direktem Wege rechnen.

Die geradlinige Verfolgung von eigenen Zielen ist ja auch nicht zu verurteilen. Ebenso wenig der Drang sich mit einer Geschäftsidee selbständig zu machen. Dieses Streben ist bei uns immer noch deutlich unterentwickelt und kann nur unterstützt werden.

Was ich nur immer bedenklich finde, ist die Ansicht aus wenig (Eigen-)Leistung viel Ertrag zu erzielen und zu meinen, "billig, billig" sei der Schlüssel zum Erfolg.

Gruß,
Andreas

 
Die Sinne betrügen nicht. Nicht, weil sie immer richtig urteilen, sondern weil sie gar nicht urteilen; weshalb der Irrtum immer nur dem Verstand zur Last fällt. (Immanuel Kant)

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Mittwoch, 15. April 2009, 17:57

Bei Panoramen ist's nicht anders. Einige von uns haben mit dem Kram angefangen, als goggle max. unvollstaendige Spiegel der Seiten des Herrn Dersch ausgespuckt hat und es praktische keinerlei spezielle Hardware zu kaufen gab. Heute kommt wer hier reingeschneit, stellt 5-10 Fragen in die Runde, gibt 2000 EUR aus und ist binnen weniger Tage dabei.



Das ist doch eine wunderbare Entwicklung. Und ich bin froh, wenn in der Konsequenz PTGui mir einiges der stumpfsinnigen Arbeit abnimmt.
Dafür gibt es heute halt andere Grenzen, die man suchen und überwinden kann.

Mich wundert nur, woher der Wunsch / Glaube kommt, in dem Bereich nach relativ kurzer Zeit Geld verdienen zu wollen / können. Da weiß jemand  noch nicht, welche Geräte er braucht, aber er weiß schon, welche Kunden er in Zukunft damit beglücken will.
Mit einer Wasserohrzange und etwas Hanf macht sich ja auch noch keiner Gedanken, bei wem er Verstopfungen beseitigen will.
Da muss noch irgendwas anderes sein, dass gerade im Bereich Fotografie und hier speziell bei den Panoramen die "Arbeitswilligen" anzieht.

Tom!
Der "Fotolehrgang im Internet" www.fotolehrgang.de
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Workshops (Kugelpanorama u.a.) Die Fotoschule

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Mittwoch, 15. April 2009, 18:27

Und ich bin froh, wenn in der Konsequenz PTGui mir einiges der stumpfsinnigen Arbeit abnimmt. Dafür gibt es heute halt andere Grenzen, die man suchen und überwinden kann.

Das sehe ich auch so. Die Messlatte wird einfach höher gesteckt. Heute ist es keine Kunst ein Pano zu machen, aber wie schaut das mit dem Nadir, Fenster, Auflösung, schwirige Umstände usw. aus? Es fasziniert uns doch immer wieder wenn wir ein Pano sehen und uns fragen wie hat der das gemacht oder so hinbekommen? Man sagt doch "wer ruht, der rastet" und wenn man durch seine Erfahrung und Knowhow vorne mit dabei sein kann sollte man das auch. Es ist nur normal das einer daher kommt und über einen Video Kurs in 3Std. das kann was man früher ev. sogar Jahre lang durch "Erfahrung" lehrnen musste. Trotzdem kann einem die Erfahrung keiner nehmen und einen Schritt ist man immer voraus wenn man das den will.

 

Gruss Daniel

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20

Mittwoch, 15. April 2009, 19:32

Mit einer Wasserohrzange und etwas Hanf macht sich ja auch noch keiner Gedanken, bei wem er Verstopfungen beseitigen will.


...hat Mister Rohrschelle gesagt.....

Sorry Tom! ....konnte nicht anders ;-)


Ich als Klemptner kann aber ein Lied davon singen, was selbstbewusste Leute mit etwas Hanf und einer Eckschwede ale können....
oder eben nicht können....und wenn alles verbockt ist, darf dann der Fachmann alles wieder richten.....doch dann spielt das
Geld plötzlich keine Rolle mehr, sondern man ist froh, wenn wieder alles abläuft oder dicht ist :-)

Übrigens war ich schon viele Male froh, dass ich wusste, was hinter der Kulisse von PTGui abläuft und hatte somit meistens eine
Lösung für ein entstandenes Problem. Wie schon von Daniel gesagt, Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.

Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht mehr sagen, denn es wurde schon genug geschrieben.


Gruss

Peter