Jetzt stelle man sich vor, das sind zwei Glasscheiben,
man schaut in die Innenseite dieser Ecke
und außen wird das Bild quer drübergezogen.
Ich nehme an, der Eindruck liegt an der Berechnung bei der Wiedergabe.
D.h. bei einem MOV ist das einfach so.
Gibt es auch andere Möglichkeiten? Ich denke das was hbo1944 meint ist die ganz normale Darstellung die uns QuickTíme liefert. In deinem Beispiel Malum ist das so nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Der Verzerrungs-Effekt an den Rändern verstärkt sich um so mehr wenn man das Seitenverhältnis des Panoramas ändert, siehe hier. Achte da mal auf die Malerei an der Wand. Gruß Frank
Zitat
Original von Malum An QTVR liegt es definitiv nicht, das ist eine alte bewährte Technik. Eher an einzelnen verzerrten Panoramen, z.B. Fisheye-Panoramen, die aus 4 Einzelbildern zusammengesetzt sind, könnten evtl. einen derartigen Effekt erzeugen.
als Treadstarter mische ich mich an dieser Stelle nochmal ein, da ich den Eindruck habe, mich nicht richtig verständlich gemacht zu haben. Was ich meine, kann man eigentlich nur in der Bewegung eines Bildes beobachten nicht bei einem stehenden (Weitwinkel-)Bild. Ich zitiere nochmal einen Satzteil aus meinem ersten Posting: "als ob es in der Mitte über eine "scharfe" Kante gezogen wird." Oder mit anderen Worten, wenn man auf irgendein Bildteil schaut und die Bewegung beim Scrollen verfolgt, hat man den Eindruck, dass es sich geradlinig zur Mitte, nach hinten (da es ja kleiner erscheint) bewegt, dann ziemlich abrupt die Richtung wechselt und sich auf der anderen Seite wieder nach vorne bewegt. Eigentlich erwartet man eine Bewegung, die auf einer Kreisbahn verläuft. Nicht so geradlinig und eckig. Ich habe vor einiger Zeit an einem JAVA-Applet gesehen, dass es auch anders möglich ist. Man konnte das gut vergleichen, da eine Möglichkeit zum Umschalten bestand. Ich diese WWW-Seite nur noch nicht wiedergefunden sonst hätte ich schon einen Hinweis gepostet.
Zitat
Original von klausesser "Das hat IMHO nichts mit Panorama oder Panoramedarstellung zu tun." es hat insofern damit zu tun, daß es durch die Bewegung stärker auffällt. Mindern kann man das, indem man vermeidet, Objekte rel. nah an der Kamera zu haben. Starke Weitwinkelobjektive haben diese Verzerrung immer, wenn man zu nah an Objekte rangeht und sie nicht in der Mitte sind - es fällt einem eher auf, wenn man ein einzelnes Foto macht. Gruß, Klaus
Ich bin eigentlich der Meinung, daß man in 90% aller Fälle weder Decke noch Boden unbedingt sehen können muß. Mich intertessiert eher selten der Himmel oder die Zimmerdecke unmittelbar über mir und so ist das auch mit dem Rasen oder dem Fußboden direkt unter mir.
Daher muß man dann auch nicht unbedingt mit ultrakurzen Brennweiten arbeiten, die die Verzerrungen hervorrufen, die Du meinst - ob QT oder Java oder sonstwas.
Natürlich gibt es aber auch Fälle, wo man durchaus nach oben oder unten blicken können sollte - z. B. Malum´s Pano mit der Freiheitsglocke z. B.
Die Verzerrungen beim Schwenken sind nunmal der Preis, den man für die Panomöglichkeit bei zweidimensionalen Medien zahlen muß.
Wie gesagt läßt sich das bei geschickter Wahl des Kamerastandpunktes aber in Grenzen halten.
Gruß, Klaus
"Bei der Darstellung in einem QTVR wird das offensichtlich vermieden,"
wenn die Krümmung gegenläufig ist, ja.
"und laufen auf einen Fluchtpunkt"
auf die exakte Mitte - also den Standpunkt der Kamera - genauer gesagt: auf den Nodalpunkt.
Man "steht" mitten in der Szene drin. Wörtlich.
Gruß, Klaus Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (28. September 2006, 23:00)
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