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Montag, 9. Februar 2026, 13:17

Hilfe gesucht bei Entfernung des Tonwertabrisses (Banding)

Wer schon mal jpgs von blauem Himmel mit 8 Bit statt 16 Bit Farbtiefe für ein Panorama gestitcht hat, wird beim Hineinzoomen schnell die hässlichen Streifen des Tonwertabrisses sehen. Diese Farbstufen konnte ich auch mit den im Web vorgestellten Methoden (Filter->Weichzeichner-> Matter machen oder Gaußschner Weichzeichner) nicht vollständig entfernen. Die kleinen Wolken in einigen der vorliegenden Bilder muss man ja auch noch von der Filterung ausnehmen. Das habe ich dann mit einer zusätzlichen Ebene gemacht, wobei ich in der obenliegenden, gefilterten Ebene des ausgewählten Himmels die Wolkenteile ausradiert habe, so dass die scharf abgebildeten Wolken der unteren Ebene zum Vorschein kamen. Es hat aber leider nicht funktioniert. Die Streifen konnte ich nicht unsichtbar machen.

Bei einem Einzelbild stören diese Streifen nicht so wie beim Panning, bei dem die Streifen flimmern.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand eine Methode zeigen kann, mit der so ein Bild noch brauchbar gemacht werden kann.

Hier ist ein Beispielbild:

Himmel mit Banding



Die KI beschreibt die Farbtiefe so:

Zitat

16-Bit-Farbtiefe bezeichnet ein Farbmodell, das \(2^{16}\) (\(65.536\)) Farbnuancen pro Pixel darstellt (High Color). Es bietet eine höhere Farbgenauigkeit als 8-Bit, wird jedoch oft in der Bildbearbeitung (16 Bit pro Kanal, RGB) genutzt, um Tonwertabrisse bei starken Korrekturen zu vermeiden. Die Dateigröße ist aufgrund der Datenmenge höher. Wichtige Aspekte der 16-Bit-Farbtiefe: Farbgenauigkeit: Im Gegensatz zum Standard-8-Bit-Modus (der \(256\) Abstufungen pro Farbkanal bietet), ermöglicht 16-Bit pro Kanal eine weitaus detailliertere Farbabstufung, was besonders bei Verläufen und Schatten vorteilhaft ist.Anwendung: Besonders relevant ist dieser Modus in der professionellen Fotografie, bei Rohdatenformaten (RAW) und der Bildbearbeitung, um eine hohe Qualität zu gewährleisten.Speicherbedarf: Die Nutzung von 16-Bit-Farbtiefe führt zu größeren Bilddateien, was mehr Speicherplatz auf Datenträgern erfordert.Darstellung: Bei Monitoren, die 16-Bit unterstützen, können deutlich mehr Farben dargestellt werden, was zu realistischeren Bildern führt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 16-Bit-Farbtiefe eine entscheidende Rolle für die Qualität und Detailgenauigkeit in der digitalen Bildbearbeitung spielt, während im Endprodukt häufig 8-Bit-Dateien für eine geringere Dateigröße ausreichen.


Die Versuche mit den verschiedensten Filtern, darunter auch online-Tools, hatten ja keinen Erfolg gebracht. Deshalb habe ich es noch mit der KI versucht. Mit Fooocus habe ich von den Einzelbildern der Szenerie leichte Abwandlungen erstellen lassen und die Bilder für das Stitchen verwendet. Da waren dann die Streifen schon fast verschwunden. Dann habe ich noch das ganze Panorama im Format 2048x1024 als Vorlage für eine Verbesserung verwendet und die Ausgabe 2fach hochskaliert.Nur den Himmel von diesem Panorama, wieder hochskaliert auf 16384x8192, habe ich auf das Originalpanorama gelegt und nach ein paar Anpassungen bei den Wolken sieht das Ergebnis endlich streifenfrei aus.


Viele Grüße

Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »panox« (16. Februar 2026, 16:30)


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Sonntag, 15. Februar 2026, 14:41

Ein kurzer Tipp aus dem DSLR-Forum, und das Banding ist nicht mehr zu sehen:

Zitat

> Modus 16Bit
-> Modus LAB
-> Jeden Kanal Gaußscher Weichzeichner ca. 25 bis die "Keile" weg sind (wenn man es sieht, weiß man was ich meine)
-> Jedem Kanal "Rauschen hinzufügen" ca. 2,5%
-> Konvertieren nach sRGB



3

Montag, 16. Februar 2026, 12:04


Ein kurzer Tipp aus dem DSLR-Forum, und das Banding ist nicht mehr zu sehen:




Zitat


> Modus 16Bit
-> Modus LAB
-> Jeden Kanal Gaußscher Weichzeichner ca. 25 bis die "Keile" weg sind (wenn man es sieht, weiß man was ich meine)
-> Jedem Kanal "Rauschen hinzufügen" ca. 2,5%
-> Konvertieren nach sRGB




Ein toller Tipp ist das, Harald. Herzlichen Dank. Ich bin hier ja mittlerweile eher stiller Mitleser, aber das musste mal gesagt gesagt werden.

PS: Ich vermute, diese Arbeitsschritte beziehen sich auf Photoshop? Unter den mittlerweile von mir verwendeten Raw-Konvertern CaptureOne Pro, DxO PhotoLab und ggf. Nikon NX-Studio ist leider keiner mehr, der einen Gaußschen Weichzeichner hat. Da muss ich dann im Bedarfsfall das gute alte Nikon Capture NX2 aktivieren oder mal in Affinity Photo nachschauen, ob es das dort gibt ...
Herzliche Grüsse

Visual.Tom

Eine Auswahl meiner Panoramen

| Nikon Z8 & D850 | 16mm Fisheye-Nikkor | Nodalpunktadapter aus Bauteilen von RRS, Novoflex, & Manfrotto | Capture One Pro + DxOPhoto Lab | Nikon Capture NX2 | PTGui Pro | Panorama Studio 3 Pro |

4

Montag, 16. Februar 2026, 16:09

Hallo Thomas,

ja, der Tipp bezog sich auf Photoshop-Filter. Bei meinen 8 bit-jpg-Bildern, die ich vor langer Zeit aus jetzt verloren gegangenen RAW-Dateien exportiert hatte, sind bei einigen weiße Wolken mit scharfen Umrissen zu sehen.
Die werden durch die Filterung natürlich mit unscharf. Ich habe sie daher als Hintergrundbild geladen und das gefilterte Bild in eine Ebene darüber gelegt, die Transparenz herabgesetzt und dann Stellen, an denen die Wolken durchscheinen, möglichst genau ausradiert. Leider werden beim Filtern auch Farbwerte verändert, so dass man aufpassen muss, dass keine Farbränder übrig bleiben.



Herzliche Grüße

Harald