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Undertable

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1

Dienstag, 9. Dezember 2014, 13:16

Welche Software für 3D-Produktofotografie (mit Drehteller)

Hi,

hab in dieser Sektion schon ein wenig geschmökert und bin neugierig geworden.
Die meisten Einträge sind ja nicht mehr ganz aktuell deshalb frag ich mal vorsichtig ob`s hier was Neues gibt, genauer:

Um eine mit nem Drehteller aufgenommene Bilderserie interaktiv zu betrachten gibt es Recherchen zufolge scheinbar 2 Möglichkeiten:
1.) man macht nen Produktfilm draus
2.) ein Viewer stellt die Einzelbilder virtuell dar.
Was sind die Vor- u. Nachteile der beiden Methoden?

Was würdet ihr einem Anfänger empfehlen, der das ohne Server gerne auf seinem PC ausprobieren möchte.
Software oder Viewer sollten für Privatanwender möglichst günstig sein und zudem noch intuitiv.
Software die ne Schulung erfordert kommt für mich nicht in Frage da ich kein Geld damit verdiene.
Welche Programme oder Viewer würdet ihr empfehlen?

2

Dienstag, 9. Dezember 2014, 15:14

Hallo Oli,

so ganz verstehe ich Deine Frage nicht.

Wenn Du alle Postings und die Webseiten der Software-Hersteller wie z.B. GardenGnome gelesen und angesehen hast, kennst Du ja schon die wesentlichen Unterschiede der verschiedenen Präsentationsformen.

Unter einem Produktvideo verstehst Du wohl ein Video, das ein Produkt zeigt, auf einem Drehteller rotierend oder frei dargestellt.

Ein Viewer kann das Produkt im Gegensatz zum linear ablaufenden Video interaktiv und nonlinear präsentieren. Das hast Du in den Beispielen, die ich mit Pano2QTVR oder Object2VR gezeigt habe, sicherlich schon durchprobiert.

Was ist für Dich "günstig"?

Wenn Du für ein solches Objectmovie ein paar hundert EUR bekommst, lohnt sich die Investition in die Software schon.

Grüße

Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »panox« (9. Dezember 2014, 20:00)


Undertable

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3

Dienstag, 9. Dezember 2014, 18:47

Hallo Harald,


Wenn Du alle Postings und die Webseiten der Software-Hersteller wie z.B. GardenGnome gelesen und angesehen hast, kennst Du ja schon die wesentlichen Unterschiede der verschiedenen Präsentationsformen.


Habe bislang nur ein paar mal hier rein geschnuppert aber bei weitem noch nicht alles zu Gemüte geführt. Das würde mich am Anfang auch überfordern.

Um meine Recherchen etwas eingrenzen zu können hatte ich mir erhofft aus der Vielzahl aktuell erhältlicher Lösungen ein paar Empfehlungen zu bekommen, die für mich in Frage kommen könnten. Einiges ist in den Beiträgen hier zwar zu finden, jedoch sind die Beiträge zum Teil auch schon etwas älter.

Unter einem Produktvideo verstehst Du wohl ein Video, das ein Produkt zeigt, auf einem Drehteller rotierend oder frei dargestellt.


Richtig.

Ein Viewer kann das Produkt im Gegensatz zum linear ablaufenden Video interaktiv und nonlinear präsentieren. Das hast Du in den Beispielen, die ich mit Pano2QTVR oder Pano2Movie gezeigt habe, sicherlich schon durchprobiert


Hauptsächlich dachte ich an die Art von Darstellung, bei der das Produkt vom Betrachter individuell gedreht werden kann.
Den Begriff "Produktfilm" hab ich offensichtlich falsch verstanden und zwar analog zu Kugelpanoramen:

Hier konnte man, wenn auch nicht mehr Zeitgemäß, z.B. mit Quicktime einen "Film"-clip erzeugen, der es beim Abspielen erlaubt einzugreifen oder aber man erzeugt z.B. ein Equi-Bild das mit einem Player angeschaut wird. Ähnlich hatte ich das für die Präsentation von Objekten angenommen.

Was ist für Dich "günstig"?
Wenn Du für ein solches Objectmovie ein paar hundert EUR bekommst, lohnt sich die Investition in die Software schon.


Genau wie bei den Kugelpanoramen betreibe ich das je nach Zeit und Laune ausschließlich als Hobby und aus Interesse.
Meinen Ausgaben steht also keinerlei Erlös entgegen quasi kein Cent Gewinn. Deshalb muss ich schon auf`s Geld schauen.

Wie so oft gibt es vermutlich je nach Preis mehr oder weniger komfortable Softwarelösungen, gestaffelt nach den Anforderungen des Anwenders.
Meine wären diese:

Gehen wir davon aus daß sich meine Fotos unbearbeitet auf dem (Win7-) Rechner befinden.
Ich bräuchte also keine Steuerung für einen Drehteller oder zum Auslösen der Kamera und auch keinen Automatismus zum Übertragen auf den Rechner.
Ohne das bislang getestet zu haben nehme ich an dass es von Vorteil wäre die Kante vom Objektteller verschwinden- oder zumindest reduzieren zu können, am besten gleich im batch, auf allen Einzelbildern. Photoshop ist zwar vorhanden und Grundkenntnisse auch aber im batch hab ich so was noch nicht gemacht. Ideal wäre also ne Software die das im batch kann.
Wichtig bzw. für mich unverzichtbar wäre eine intuitive GUI. Die Software sollte auch ohne Schulung möglichst einfach zu bedienen sein. Wenn etwas zu komplex wird verliere ich schnell die Lust daran und das wäre schade.

Kannst Du da was empfehlen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (13. Dezember 2014, 08:06)


4

Dienstag, 9. Dezember 2014, 19:11

Hallo Oli,

ich kenne da nur Object2VR, den Nachfolger von Pano2QTVR, der nur Quicktime-Objektfilme erzeugt.

Zum Beschneiden im Batch-Verfahren eignet sich IrfanView.

Den Drehteller beim Hefter-Movie habe ich nach Gefühl weiter gedreht. Bei anderen hatte ich mir am Rand eines alten Plattenspieler-Tellers einen Zeiger angebracht, der auf eine Skala ausgerichtet war.

Grüße

Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »panox« (9. Dezember 2014, 19:59)


5

Dienstag, 9. Dezember 2014, 19:40

Ohne das bislang getestet zu haben nehme ich an dass es von Vorteil wäre die Kante vom Objektteller verschwinden- oder zumindest reduzieren zu können, am besten gleich im batch, auf allen Einzelbildern.


Hallo Undertable,
mit Object2VR kannst Du diese Kante maskieren und die Maske auf alle anderen Produktaufnahmen übertragen.

Unsere Aufnahmetische laufen sowohl seitens der Tisch und Kamerabedienung, als auch seitens der Erstellung der Animation mit Object2VR Studio.

Gruss
Volker

Undertable

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6

Dienstag, 9. Dezember 2014, 20:51

Hallo Harald und Volker,

danke dass Ihr Euch Zeit für nen Anfänger nehmt. Euere Infos helfen mir sehr bei der Entscheidung.

Von Object2VR gibt es ja 3 Lizenzmodelle.
Ich tendiere zu "Object 2VR pro". Einzige Einschränkungen zur "studio"-Version sind kein "Image Capture" und fehlender "Turntable Support".
Wie zuvor beschrieben brauche ich beides nicht. 249€ sind zwar hart an der Schmerzgrenze aber wenn ihr die Software empfehlen könnt würde ich`s wagen.

Wie beurteilt Ihr die Bedienbarkeit? Kommt man als Anfänger damit klar oder anders gefragt kann man sich einigermaßen gut einarbeiten?
Ich möchte zu Beginn ja nicht gleich alle Möglichkeiten ausschöpfen aber einfache Resultate (z.B. ohne Maskieren der Kante) sollten intuitiv zu erreichen sein

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (13. Dezember 2014, 08:05)


7

Dienstag, 9. Dezember 2014, 22:40

Die Bedienbarkeit kannst Du ja gern an einer Testversion selbst ausprobieren. Die Vorversion hatte so einige Tücken. Hier mal ein Beispiel für Flash, welches auch von Pano2QTVR ausgegeben werden kann:





Fahre mit der linken gedrückten Maustaste über das Bild von links nach rechts oder umgekehrt.

Object2VR:





Auch krpano kann Objektfilme erstellen. Mir fehlen aber die Mausfunktionen. Die Buttons der Navigationsleiste habe ich ausgeblendet, da sie bis auf die Vollbild-Umschaltung keine Funktion haben. Auch eine Einzelbild-Weiterschaltung vermisse ich hier. Die ausgeblendeten Navigationspfeile sind rechts und links am Bildschirmrand und erscheinen bei Mouseover.

krpano-Objektfilm

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »panox« (10. Dezember 2014, 21:31)


8

Samstag, 13. Dezember 2014, 10:47

Ein weiterer Nachteil von KRPano-Obkekt ist, das es nur als Flash ausgegeben werden kann und auch nur einreihige Filme möglich sind.

Ich rate dir auch zu Object2VR von den Gartenzwergen. Einfach mal die Test-Version ausprobieren. Die Dokumentation und Video-Tutorials von GardenGnome ist ja sehr gut und hilfreich.

Ich habe erst einmal was damit gemacht und habs schnell hinbekommen. Hier das Ergebnis:

http://der-mische.de/objekt-panorama/chili/

9

Samstag, 13. Dezember 2014, 10:58

Tolle Arbeit! WOW! Mit CAD spart man sich also auch den Drehteller und die Kamera samt Stativ! Allein die Holzmaserung wirkt wie gemalt. Da könnte man doch sicherlich auch die Phasenbilder eines echten Holztellers einbinden?

Für reine Hobbyanwendung ist mir Object2VR zu teuer. Da macht's noch die alte Version.

10

Samstag, 13. Dezember 2014, 11:04

Danke Panox!
Mir wäre die Software auch zu teuer gewesen.. Ich hab Sie hier beim letztem Wettbewerb gewonnen :-) :-)
Eigentlicher Preis war ja Pano2VR, aber die Gartenzwerge waren so nett und haben mir stattdessen Objekt2VR gegeben.
Danke dafür an dieser Stelle nochmal!

11

Samstag, 13. Dezember 2014, 11:23

Super! Besonders gut ist die Auswahlleiste. So kann man den Konstruktionsprozess sogar in der Drehung verfolgen!
Ist es schwierig, das Licht so zu programmieren, dass sich das Flackern der Flammen auf der Brettoberfläche widerspiegelt?

12

Samstag, 13. Dezember 2014, 13:11

Neee, überhaupt nicht. Ich habe einfach eine orangene Lampe eingefügt (die überrigens überhaupt nicht flackert, wirkt scheinbar nur so).
Flackern zu programieren wäre aber auch kein Problem, da man in Blender so ziemlich alles animieren kann. Also auch die Helligkeit und Farbigkeit der Lampen.

Undertable

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13

Samstag, 13. Dezember 2014, 17:56

Hi Ihr 2,

hab mich nun für Object2VR entschieden und mache gerade erste Gehversuche damit.
Bislang hab ich mir weder Lernvideos noch irgendwelche Anleitungen zu Gemüte geführt und tapse eher nach trial & error umher.

Mein Hauptproblem ist (bei MultiRes) die richtigen Einstellungen zu finden um einen Kompormiss zu finden zwischen akzeptabler Bildqualität und halbwegs flüssiger Drehung bei moderater Dateigröße.
Derzeit bin ich bei rund 15MB und weiß mangels Erfahrungswerten nicht so recht an welchen Reglern ich drehen kann.

So sieht das aktuell aus
Und das sind die nach trial & error ermittelten Einstellungen dazu:


Ohne Multires komme ich bei 93% Bildqualität auf 5,4MB




So sieht`s halt noch zimelich pixelig aus

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (13. Dezember 2014, 18:24)


14

Samstag, 13. Dezember 2014, 18:26

Hallo Oli,

zu den Einstellungen kann ich Dir nichts sagen, das Ergebnis sieht schon gut aus! Ich vermute mal, dass Du nicht mit diffusem Blitzlicht beleuchtet hast. Die weiße Unterlage flackert ein wenig.
Willst Du beim fertigen Objectmovie noch Buttons oder einen Slider zum Drehen einfügen? Fehlt da nicht eine html-Datei in der Dropbox?

Ich sehe gerade, nun ist die Animation hier mit Buttons. Die automatische Drehung finde ich zu schnell.

Grüße

Harald

15

Samstag, 13. Dezember 2014, 18:51

Hi Oli
Ich bin zur Zeit nicht zu Hause und nur per Internet-Stick mit begrentztem traffic unterwegst. Deshalb hab ich mir deine Dropbox noch nicht angeschaut.
Morgen Abend werde ich wieder bei mir sein und das nachholen! Dann schau ich mir auch nochmal meine Projekt-Dateien an. Ich weiß nur noch, daß ich auch die größten Probleme damit hatte einen Kompromis zwischen Dateigröße und Bildqualität zu finden. Und soo berauschend ist die Bildqualli bei mir ja nicht geworden...

Wie gesagt, morgen schau ich nochmal nach und werde dann berichten!
Viel Erfolg beim experimentieren bis dahin noch!

LG Mische

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16

Samstag, 13. Dezember 2014, 19:24

das Ergebnis sieht schon gut aus!

freut mich, danke. Für`s Erste bin ich damit auch zufrieden. Immerhin ist es mir gelungen ohne großen Lernaufwand ne Drehung hinzukriegen.
Dahingehend war die Softwareempfehlung super.

Ich vermute mal, dass Du nicht mit diffusem Blitzlicht beleuchtet hast. Die weiße Unterlage flackert ein wenig.

Das ist mir auch schon aufgefallen. Diffuses Dauerlicht hab ich verwendet:

50Hz-Netzflackern dürfte bei einer Belichtungszeit von 1/25s nicht die Ursache sein?


Fehlt da nicht eine html-Datei in der Dropbox?

Bei Kugelpanoramen hab ich mich schon gefragt wozu die gut ist? Braucht man vermutlich um das in ne Webseite einzubauen?
Letztere hab ich nicht. Keine Ahnung warum ich hier keine solche html habe. Möglicherweise fehlt da irgendwo ein Häkchen in den Einstellungen?

Die automatische Drehung finde ich zu schnell

Da muss ich noch ein Weilchen rumspielen um nen passenden Wert zu ermitteln


...deine Dropbox noch nicht angeschaut. Morgen Abend werde ich wieder bei mir sein und das nachholen! Dann schau ich mir auch nochmal meine Projekt-Dateien an. Ich weiß nur noch, daß ich auch die größten Probleme damit hatte einen Kompromis zwischen Dateigröße und Bildqualität zu finden... morgen schau ich nochmal nach und werde dann berichten!
Viel Erfolg beim experimentieren bis dahin noch!


Hi Mische das wär toll. Vielleicht kann ich mit Hilfe Deiner Einstellungen den Weg zu meinem Ziel etwas abkürzen?
Geduld ist leider nicht unbedingt ein Stärke von mir ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (13. Dezember 2014, 19:31)


soulbrother

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17

Samstag, 13. Dezember 2014, 19:56

Mein Hauptproblem ist (bei MultiRes) die richtigen Einstellungen zu finden um einen Kompormiss zu finden zwischen akzeptabler Bildqualität und halbwegs flüssiger Drehung bei moderater Dateigröße.
Derzeit bin ich bei rund 15MB und weiß mangels Erfahrungswerten nicht so recht an welchen Reglern ich drehen kann.

Ohne Multires komme ich bei 93% Bildqualität auf 5,4MB


Ich mach nie über 85% jpg qualität, meistens sogar nur 75%.

Bei der html5 Ausgabe, die auch für iphone und co. funktionieren soll, sollte man bei max. 75 % bleiben, damit die Kachelbilder nicht durch die i-firmware evtl. nochmals neu komprimiert werden, hab ich irgendwo in den gardengnome foren gelesen.

Die "tiles" (bei "Ebenen") kannst Du ruhig mit 512 pixel als minimale Größe einstellen, hat sich bei mir i.d.P. bewährt.
Dann immer nur verdoppeln, also 1024, usw.

Unter 480px als minimale "tile"- größe lohnt nicht und muss auch nicht sein, selbst für die älteren Mobilgeräte.

Bis 640px hab ich schon mal versucht als min. Kachelgröße - lief selbst auf dem alten ipad1 noch ganz gut (allerdings ein Kugelpano mit Pano2VR, aber die Technik der Multiresolution ist ja dieselbe)

18

Samstag, 13. Dezember 2014, 20:18

ISO 400 und Blende 20? Ich vermute, wegen der Tiefenschärfe? Entsteht da nicht auch die Beugungsunschärfe? Reicht keine größere Blendenöffnung?

Undertable

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19

Samstag, 13. Dezember 2014, 21:59

ISO 400 und Blende 20? Ich vermute, wegen der Tiefenschärfe? Entsteht da nicht auch die Beugungsunschärfe? Reicht keine größere Blendenöffnung?
Mein im Vergleich zu Blitzlicht schwaches Dauerlicht und die kleine Blendenöffnung haben ne höhere ISO erfordert. Die Belichtungszeit wollte ich relativ kurz halten da ich ein etwas wackeliges "Geschwind-Stativ" benutzt habe. Bei ISO400 hat man ja zumindest bei brauchbarer DSLR noch nicht mit Körnchenbildung zu kämpfen. Ja die hohe Blendenzahl wegen der Tiefenschärfe. Ich hab`s nur mit der Lupe im Kameradisplay überprüft und bei Blende 13 angefangen, über die ich i.d.R. nur ungern hinaus gehe. Blende 13 hat aber nicht gereicht um die ganze Kamera scharf zu kriegen, deshalb hab ich weiter zu gemacht. Ab wann genau die Beugungsunschärfe beginnt ist zumindest für mich schwer auszumachen. Mit Formeln und Theorien beschäftige ich mich als Hobbyist nicht gern. Die Beugungsunschärfe kommt mir ein bisschen vor wie ein Gespenst: Bei Kugelpanoramen wird die oft heiß diskutiert und aufgrund des enormen Zoom-Potenzials spielt sie sicherlich auch eine wichtige Rolle. Ich hab aber den Eindruck dass eine zu geringe Tiefenschärfe eher auffällig ist als die einsetzende Beugungsunschärfe. Bin aber kein Fotograf und mir fehlt die erforderliche Übung und Routine als daß ich das korrekt einschätzen kann.
Hier hab ich`s halt riskiert. Mir gings in erster Linie auch drum möglichst schnell nen Objektfilm zu kriegen. Hauptsächlich wollte ich mich mit der Software ein wenig beschäftigen

@ soulbrother: herzlichen Dank für Deine Erfahrungswerte. Werde ich morgen mal ausprobieren. Schön dass Ihr mich hierbei unterstützt. Das hilft mir wirklich sehr.
Melde mich morgen wieder mit den Resultaten

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (14. Dezember 2014, 07:33)


Undertable

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20

Sonntag, 14. Dezember 2014, 13:29

Ich mach nie über 85% jpg qualität, meistens sogar nur 75%.

Hab nochmal ne Reihe mit 118 Bilder geschossen.
Ein einfaches flash bei 85% Bildqualität hat dann 5,92MB:



Die Qualitätseinbußen sieht man meines Erachtens schon ein wenig, aber ich wäre damit noch zufrieden.
Die manuelle Drehung gefällt mir schon ganz gut. Die Autodrehung ist natürlich nix, Geruckel pur bei dieser Einstellung:

Woran kann das liegen?

hier nochmal dasselbe mit nachgeschärften Bildern, das hatte ich zuvor vergessen:



Die Dateigröße wächst dadurch auf 6,78MB an.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (14. Dezember 2014, 14:10)