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1

Dienstag, 14. September 2010, 16:46

Pano Head für Pole?

Hallo
Ich möchte mit Pole Panoramen experimentieren und da stellt sich mir nun die Frage, was für ein PanoKopf am besten verwenden?
Ich habe hier und auch im Netz schon viele Bastelanleitungen gesehen, würde aber nun gerne von Euch wissen, was Ihr so benutzt.
Es würde ja eine simple, kostengünstige Variante genügen,....muss ja nichts können auser in den Nodalpunkt reinverschieben.
Mein sph303 von manfrotte is ein bisschen überdiemensioniert.

Dankeschön

2

Mittwoch, 15. September 2010, 07:54

Wenn du genug hoch bist und keine nahen Objekte hast ist der Nodalpunkt auch nicht so entscheidend.

Gruss Daniel
mein Blog | VRpix.ch | mein Panorama Head

Der Beitrag von »EmEss« (Mittwoch, 15. September 2010, 08:30) wurde vom Autor selbst gelöscht (Mittwoch, 11. April 2012, 12:23).

4

Mittwoch, 15. September 2010, 12:37

Ich nutze dafür den NN3. Den besaß ich schon vor dem Pole, und dann nimmt man, was bereits da ist. Die Montage im Schwerpunkt ist damit nicht ganz perfekt, aber kommt schon nahe dran. Die ersten Versuche, die Kamera im Nodalpunkt zu montieren, brachten mehr Probleme, weil der Mast immer deutlich zum Schwerpunkt hin zieht. Bei geneigtem oder waagerechtem Mast erzeugt der exzentrische Schwerpunkt Torsion, die nicht so leicht gegenzuhalten ist.
Gruß vom pano-toffel

5

Mittwoch, 15. September 2010, 15:01

Ich nutze auf meinem Mast (bis 5 m Höhe), den Nodal Ninja R10 mit 5° Neigung nach oben und die Kamera am Ring im Nodalpunkt.
Da gibt es bei mir noch keine Probleme mit Durchbiegungen und Schwingungen.
Ich habe das letzte Teil (bis 6,50 m) noch nie verwendet, gehe aber auch davon aus, dass sich an dem Zustand nicht viel ändern wird.

Interessant ist also, aus welchem Material Dein Pole besteht. Kohlefaser-Poles sind deutlich steifer als die aus Glasfaser und können
demzufolge locker Kameras im NP halten.

Zugegebenermaßen ist dies insgesamt nicht die kostengünstigste Variante, aber die für mich praktikabelste.
Soll es sehr preiswert sein, würde ich an Deiner Stelle eher den Vorschlag von Martin durchdenken.

Gruß
Karsten

Der Beitrag von »EmEss« (Mittwoch, 15. September 2010, 20:48) wurde vom Autor selbst gelöscht (Mittwoch, 11. April 2012, 12:23).

7

Mittwoch, 15. September 2010, 21:19

Bild 1 - Crop-Kamera - 6 Fotos:
Ich weiß jetzt nicht mehr genau, ob es 4,25 m oder 5 m waren, es war leicht windig mit
stärkeren Böen.

Bild 2 - FF-Kamera - 4 Fotos:
Innenaufnahme in 5 m Höhe, also windstill.

Bild 3 - Crop-Kamera - 6 Fotos:
Außenaufnahme in 4,25 m Höhe bei leichtem Wind und leichtem Regen.

Mein Pole hat die Eigenschaft, dass bei stärkeren Winden eher ein Vibrieren, als ein Schwanken
zu spüren ist. Mit den pitch-Werten kann ich ganz gut leben.

Gruß
Karsten
»Angelheini« hat folgende Bilder angehängt:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Angelheini« (15. September 2010, 21:33)


Der Beitrag von »EmEss« (Mittwoch, 15. September 2010, 22:09) wurde vom Autor selbst gelöscht (Mittwoch, 11. April 2012, 12:23).

9

Mittwoch, 15. September 2010, 22:42

Welches Fazit sollten wir daraus ziehen?
Alle Varianten sind möglich, man muß sie nur beherrschen.

Ich drehe die Kamera (Gewicht inkl. Sigma 8 mm 3,5 + NN R10 mit 5° up + Ring + Hülse zur Befestigung 1598 Gramm) im NP und habe bis 5 m Höhe eine Abweichung von durchschnittlich ca. 1°
und muß in der Regel nicht darauf achten, wann die Konstruktion den Nulldurchgang macht. Das hat Vorteile, wenn es schnell gehen muß.
Die Abweichung eines schwankenden Poles ist offensichtlich mit Kamera im Schwerpunkt unwesentlich größer, also auch sehr praktikabel.
Beim Hochstativ kann ich nicht mitreden, bei dieser Höhe wirken eh andere Kräfte.

Ich hoffe, wir sind jetzt nicht zu sehr vom Thema abgedriftet und haben den TO u.U. verwirrt.

Gruß
Karsten

Der Beitrag von »EmEss« (Mittwoch, 15. September 2010, 22:47) wurde vom Autor selbst gelöscht (Mittwoch, 11. April 2012, 12:23).

Der Beitrag von »EmEss« (Dienstag, 21. September 2010, 21:09) wurde vom Autor selbst gelöscht (Mittwoch, 11. April 2012, 11:35).

roterfels

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12

Freitag, 8. April 2011, 00:47

Hedü Teleskopmesslatten

Vielleicht sind ja auch die Teleskopmesslatten von Hedü gut als Pole verwendbar. Manche Händler haben auch eine runde Version, meist eckig. Auszuglänge wird immer gleich mitangezeigt.

Konnte noch kein Gewicht in Erfahrung bringen. Kann natürlich sein, dass die Carbonvarianten für mobileren Einsatz / Fotos auf Wanderungen besser geeignet, leichter sind und eine AluVersion besser, wenn mehr Stabilität gefragt ist.

Gibt 2 Versionen, beide sollen lt. Hersteller ein 2kg Gewicht gut halten können. Vielleicht kann das ja mal jemand checken. Von Bolivien aus ists ein bißchen weit für mich ;-)



link zum stabileren Produkt:

http://www.besser-messen.de/index.aspx?o…eskopmessstaebe


--------------------


link zum günstigeren Produkt:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View…#ht_1717wt_1256

statt Arretierungsschrauben metallverstärkte Rastknöpfe allerdings nur alle vollen Meter, bei ebay für 30 €
5 Meter Nivellierlatte mit mm-Teilung zum Messen lichter Raumhöhen und E-Teilung zum Nivellieren
minimale Länge 1,22m
Aus robustem Alu-Sechskantprofil
Stufenlos ausziehbar
Rastet bei vollen Metern fest ein
mit Dosenlibelle und Etui

Gruß Cornelius
»roterfels« hat folgende Bilder angehängt:
  • Bild 62.png
  • Massband_Teleskoplatte.png

roterfels

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13

Freitag, 8. April 2011, 04:03

Nedo Teleskopmesstange halbrund als pole

gibts in Hamburg bei Esska.de
0,91 bis 5,01m wiegen 1,4kg
sieht recht robust aus
kostet aber auch 200 €
siehe Fotos

LG

Cornelius
»roterfels« hat folgende Bilder angehängt:
  • NedoTeleskopmessstabCompact.png
  • NedoTeleskopmesstab_beiEsska.de.png
  • NedoTeleskopMesstab_S5.png

14

Freitag, 8. April 2011, 13:09

...sorry, mein Beitrag war hier etwas falsch, habe nun einen neuen Thread eröffnet
Gruß von mir (Sascha)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »interessierter« (8. April 2011, 13:25)


15

Freitag, 8. April 2011, 13:37

....das ist ja mal eine ganz neue Variante. Interessant und spannend. Jetzt wäre noch die Frage zu klären, wie sich die Teile mit Gewicht (Kamera) auf der Spitze in 5m Höhe verhalten. Denn dafür sind sie ja nicht gedacht/gebaut.

Gruß Rajko

16

Freitag, 8. April 2011, 15:12

...so ein Teleskopmessstab für 8m kostet ungefähr 65€ http://www.besserer-baumarkt.de/nbmshop/…&source=froogle für 10m (!) knapp über 400€ http://www.baukreis.de/produkte/index.ph…=&ATitel=&pos=3 . Ob man da aber einmal die Hebelwirkung zu spüren bekommen möchte?
Gruß von mir (Sascha)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »interessierter« (8. April 2011, 15:17)


roterfels

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17

Freitag, 8. April 2011, 20:08

Teleskopmessstäbe

Hallo Sascha,

das muß man dann mal in Ruhe recherchieren. Erstens gibt es scheinbar große Unterschiede zwischen den günstigen und teuren Teleskopmesstäben,
z.Bsp. in Bezug auf Arretierungen nur meterweise durch automatische Arretierungsknöpfe nur am Ende jeden Auszuges oder besser: durch Gewindeschrauben
in jeder beliebigen Auszugsläne arretierbar, usw.

Aber im generellenfinde ich diese Masten erstmal nur interessant, habe sie nicht in den Händen gehalten, kenne weder die Nachteile oder Eignung als solche.

Bei dem einen scheinbar sehr robusten ist mir schon aufgefallen, dass er sehr großen Durchmesser zu haben scheint, dass kann dann auch wieder ein Riesennachteil
trotz ähnlichem Gewicht wie ein schlankes Carbonpole sein.

Carbon als Material ist gegen Kräfte der seitlciehn Richtung einfach total anfällig und Alu da bei 30% mehr Gewicht um ein vielfaches verwindungssteifer. Wird ja viel darüber berichtet,
dass die Carbon Poles schwanken und wie ich das vom Sport mit Badminton kenne ist das eine vibrierende Bewegung, da das Material trotz einer Stabilität flexibel ist.
Dort haben sich dann Grafitschläger durchgesetzt, weil etwas weniger Schwingungsverhalten eine deutlichere Präzision garantiert.

Bin aber wie du noch genauso am Anfang, neu im Forum, recherchiere noch, bevor ich mit Pole oder Panofotos anfangen kann.

LG

Cornelius

18

Freitag, 8. April 2011, 23:45

Nee, Cornelius. Glasfaser schwingt, Carbon nicht.
Und bei richtigem Gelege ist auch eine seitliche Belastung kein Problem.
Sonst würde es kein Gitzo Carbon mehr geben.

roterfels

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19

Samstag, 9. April 2011, 00:08

Hallo Jürgen,

wahrscheinlich kann man einen 8mm dünnen Badmintonschaft auch nicht mit nem panopole vergleichen,
zumal es ja auch normales und rund gewickeltes Carbon gibt und erst später die steifere Carbonvariante
benutzt wurde.

Glaubst du denn die Teleskopmeßlatten aus Alu taugen was?

Der Schnuergeruesthalter koentte obendrauf passen. Ein passend eingearbeiteter bzw. versenkter Einsatz
wäre natürlich sicherer, wahrscheinlich auch billiger.

Finde jedenfalls so manche Verarbeitungsdetails aus dem Messsektor interessant wie bsp.weise Getriebe
zu verwenden. Macht natürlich alles schwerer und teurer. Vielleicht kann so eine Idee ja mal in einen Eigenbau
miteinfließen.

LG Cornelius
»roterfels« hat folgende Bilder angehängt:
  • Schnuergeruesthalter.png
  • Neigungswinkeladapter.png
  • Schlitten mit Rasterung.png

20

Samstag, 9. April 2011, 18:29

@Cornelius
das muß man dann mal in Ruhe recherchieren. Erstens gibt es scheinbar große Unterschiede zwischen den günstigen und teuren Teleskopmesstäben,
z.Bsp. in Bezug auf Arretierungen nur meterweise durch automatische Arretierungsknöpfe nur am Ende jeden Auszuges oder besser: durch Gewindeschrauben
in jeder beliebigen Auszugsläne arretierbar, usw.
Ich finde Gewindeschrauben ehrlich gesagt nicht sicherer als diese einrastenden Arretierungsknöpfe: wenn sich die Schrauben mal lockern o.ä. rauscht alles nach unten, sowas sollte mit den Arretierungsknöpfen eigentlich nicht möglich sein, es sei denn die Federn sind kaputt...
Aber im generellenfinde ich diese Masten erstmal nur interessant, habe sie nicht in den Händen gehalten, kenne weder die Nachteile oder Eignung als solche.
Ich war heute mal im Baumarkt schauen, aber Hornbach führt solch spezielles Werkzeug nicht... ich glaube da ist man in einem Holzgroßeinkauf wie die ZEG in Mannheim besser aufgehoben, aber ob man da als Privatperson reinkommt bezweifele ich...
Bei dem einen scheinbar sehr robusten ist mir schon aufgefallen, dass er sehr großen Durchmesser zu haben scheint, dass kann dann auch wieder ein Riesennachteil
trotz ähnlichem Gewicht wie ein schlankes Carbonpole sein.
wegen der Windanfälligkeit?
Bin aber wie du noch genauso am Anfang, neu im Forum, recherchiere noch, bevor ich mit Pole oder Panofotos anfangen kann.

Interessant finde ich diesen Thread http://www.panorama-community.de/wbb/ind…ight=#post40377, vor allem auch den Link dort zu diesem (leider teuren) Teil: http://www.ambient.de/produkte/tonangeln…p_standard.html
Gruß von mir (Sascha)