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Donnerstag, 12. Oktober 2006, 20:44

Überblendmethoden

Hallo, ich habe da mal eine Seite erstellt, auf der man die Auswirkungen der verschiedenen Methoden von PTGui, Enblend und Smartblend sehen kann. Außerdem scheint die Anordnung der Zenith- und Nadirbilder einen Einfluß zu haben. Die Seite gibt es hier und über Feedback würde ich mich freuen. Vielleicht bin ich ja auch auf einem ganz falschen Dampfer. Viele Grüße Fritz

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Freitag, 13. Oktober 2006, 09:36

RE: Überblendmethoden

Sehr interessante Untersuchung. Da ich auch dem Mac arbeite, kann ich nur die PTGui-eigene Überblendung benutzen, Enblend und Smartblend funktionieren nicht oder produzieren Mist. Ich weiß aber nicht, ob die bei Deinem Versuch benutzten Farbflächen aussagekräftig sind. Eblend und Smartblend, auch PTGui sind IMO ja intelligente Blender, die das Ausgangsmaterial überprüfen und die Blende entsprechend anpassen können. Erst dadurch wird ja eine automatische Geistererkennung möglich. Die Blende würde bei anderen Bildern vermutlich völlig anders verlaufen. Ich habe das beim PTGui-Blender bemerkt. Ich benutze bei Belichtungsreihen, (echten oder auch RAW-generierten) das gleiche Projekt, um die verschiedenen Versionen zu erstellen. Ich habe einmal bemerkt, das trotzdem gleichem Ausgangsprojekt die Blenden bei den verschiedenen Versionen sehr verschieden verliefen. Beim Rendervorgang wird IMO das Material also noch mal geprüft und die Blenden angepasst. Ich bin kein PTGui-Spezialist, vielleicht gibt es dazu andere Meinungen. Übrigens bin ich mit dem PTGui-Blender sehr zufrieden. Der macht sehr kurze, knackige Blenden, die wegen der guten Farbanpassung natürlich meist unsichtbar sind. Bei Problemen läßt sich das Panorama aber wegen dem kleinen Blendbereich sehr gut reparieren. Wenn Enblend oder Smartblend auf dem Mac irgendwann mal funktionieren, werde ich sie ausprobieren, erwarte aber nicht unbedingt eine Verbesserung.

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Freitag, 13. Oktober 2006, 11:04

RE: Überblendmethoden

Zitat

Original von Malum Ich weiß aber nicht, ob die bei Deinem Versuch benutzten Farbflächen aussagekräftig sind.
Da magst Du wohl recht haben. Dennoch sind die Ergebnisse, bei gleichem Ausgangsmaterial erstaunlich unterschiedlich und in der Tendenz erkennbar. Ich war jedenfalls überrascht. Viele Grüße Fritz

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Samstag, 14. Oktober 2006, 10:12

Hallo Fritz, das ist mal wirklich was interessantes !!! Obwohl Malum recht hat, mit der Bemerkung: es ist nicht wirklich Aussagekräftig, da es sich ja nicht um echte Bilder handelt (mit Struktur, Details u.s.w.) Aber egal ich war neugierig, wie meine typische Arbeitsweise aussicht und vorallem, wie mein Ergebnis mit Deinem Test in der Gegenüberstellung abschneidet. Also habe ich ebenfalls 2000x1000 Pix in den vergleichbaren Farben erstellt und in PTGui erst 4 senkrechte Bilder eingelesen, anschließend waagerecht das Zenithbild und dann das Nadirfoto. Gestitched hat die neuste Engine aus PTGui 6.03 und auch das Blenden hat PTGui übernommen. Genau wie Malum habe ich nämlich festgestellt, das der interne Blender absolut sauber arbeitet und um einiges schneller seinen Dienst verrichtet als z.B. enblend 2.5 Hier mein Farben Test Panorama: (zur Vergleichbarkeit habe ich es ebenfalls in 500x250 Bildpunkten hochgeladen und nur verkleinert (nichts nachbearbeitet) Gruß Bernd

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Sonntag, 15. Oktober 2006, 00:35

Re: Überblendmethoden

Hallo Fritz, interessanter Test, den du da gemacht hast. Er hat mich inspiriert, das mal kurz nachzumachen. Im englisch-sprachigen Forum PanoTools NG hatte ich mal gelesen, daß die Reihenfolge der Fotos für PTGui "bordeigenes blending" egal ist. Was ja auch dein Vergleich bestätigt (meiner auch). Alle 3 Ergebnisse gleich. Insbesondere für Smartblend glaube ich, wie Malum, daß ein solcher Test nicht besonders aussagekräftig ist, weil Smartblends Stärke wirklich beim "Geistererkennen" liegt (was es wirklich gut hinbekommt). Allerdings ist wohl für Smartblend, wie auch im o.g. Forum berichtet wurde, die Reihenfolge der Eingangsfotos wichtig. Auch das zeigt dein Test. Alle 3 Ergebnisse unterschiedlich. Für Smartblend wurde dort geraten, Nadir und Zenith zuerst zu laden. Allgemein wurde festgestellt, daß PTGui eventuell "besser" bei Helligkeits- und Farbunterschieden blendet, Smartblend besser geeignet wäre für kritische Motivübergänge. Interessant ist ein Vergleich 1:1 von "echten" Panos. Ich mache das manchmal und vergleiche die Ergebnisse mit XnView (hin-und herschalten in 2 geöffneten Tabs). Insbesondere bei "etwas wirren" Strukturen im Bild, wie Gebüsch, Ästen etc. ist es schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen können. Seit einiger Zeit benutze ich fast ausschliesslich den PTGui eigenen Blender (und Sticher). Mit (fast) immer guten Ergebnissen. Das mag an dem inzwischen besseren, unkritischeren Ausgangsmaterial liegen (Stativ, Panohead, etc.). Vielleicht ist auch PTGui besser geworden. Bei früheren, teils handgehaltenen, Panos war Smartblend oft besser. Enblend als PTGui-Plugin benutze ich nie. War noch nie damit zufrieden. Smartblend hat im Vergleich immer bessere Übergänge gebracht. Gruß, Klaus
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Sonntag, 15. Oktober 2006, 10:15

Ja, so ein "Real" Vergleich mit feinen Strukturen wäre durchaus sehr interessant...
Sony A7II + Metabones VI / Canon EOS 600D (EOS 450D IR) + Samyang 12 mm F2.8 ED AS NCS FISH-EYE / Nodal Ninja 3 & 4 + RD16 + Nadir Adapter + Novoflex MagicBalance / Nodal Ninja RS1 / Nodal Ninja R1 + R10 + Mini Rotator

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Mittwoch, 18. Oktober 2006, 21:59

Vergleich ...

Superinteressanter Vergleich ! Deckt sich auch in etwa mit meinen Erfahrungen. Positionieren des Zenithbildes hat Michel Thoby auch schon mal untersucht und dabei festgestellt das die Positionierung deutliche Unterschiede macht. Nimmt man PTGUI als Blender kommt´s am besten raus- imo. Es gibt ja auch noch Zusatzoptionen: Lanczos,Bikubisch, usw: damit kann das Blenden selber auch beeinflust werden. John Houghton hat mal einen Workflow für das Zenithstitchen geschrieben : auch PTGUI dafür als Blender genommen. Hatte allerdings andere Gründe- Crash bei der Extraktion des Zenithes.