Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Panorama Community. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 30. Dezember 2008, 12:54

Erfahrungen mit dem Sigma 4,5mm F2,8 EX DC HSM Fisheye

Hallo,

hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Sigma 4,5mm Fisheye für DSLR mit kleinem Sensor?
Verwendet es jemand zum Panografieren?
Wie sind die Ergebnisse?

LG Peter

2

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 08:31

Hallo Peter,
das Sigma 4,5 mm Fisheye verwende ich an Canon 40D/50D ziemlich oft für Panoramen.
Und es kommt halt - wie so oft - drauf an, was Du willst.

Der Nachteil bei dem Teil ist, dass die horizontale Auflösung der Panoramen z.B. in Kombination mit der 50D bei ca. 5000 x 2500 Px liegt - nicht gerade riesig, da hast Du für Vergrößerungen jenseits von DIN A3 kaum Reserven. Für Web-Präsentationen reicht's aber locker aus.

Und jetzt die in meinen Augen großen Vorteile der Kombination:
Du kannst mit 3 Bildern ein praktisch komplettes Panorama aufnehmen. Auch wenn viel Bewegung in der aufzunehmenden Szene ist, bekommst Du i.d.R. noch verwertbare Aufnahmen.
Und die Ausrüstung ist erfreulich kompakt.  Neben der üblichen Fotoausrüstung brauchst Du nur einen Einfach-Nodalpunktadapter, da Du nur 3 horizontale Aufnahmen aufnehmen musst. Daher genügt eine kurze schmale (z.B. selbstgebaute) Schiene, die die Kamera soweit vom Stativdrehpunkt nach hinten verlagert, dass die Frontlinse genau am Drehpunkt liegt.
Und PtGUI produziert daraus weitgehend ohne Probleme gute Panoramen.


Also: gute Kombi für "quick'n dirty" Panoramen - schnell, problemlos, aber nicht technisch perfekt.

Gut Licht!
Martin

3

Donnerstag, 1. Januar 2009, 14:35

Hallo Querformat,


was meinst du mit "nicht technisch perfekt"?
Die Auflösung?
Abzüge bis DINA3 nur? Größer geht nicht?
Naja, würde mir eigentlich reichen.
Wie ist denn die Abbildungsqualität zum Rand hin? Deutlich schlechter?
Die Bilder sind dann wirklich kreisrund, oder?
Es ist also kein Zenit o. Nadirbild nötig?
Ich würde es wenn dann an einer Alpha100 einsetzen.

Nen Nodalpunktadapter hab ich, den Panosaurus.

Ein Gutes Neues!
Peter

4

Freitag, 2. Januar 2009, 10:19

Hallo Peter, Martin - und Community. Ebenfalls ein gutes Neues!

Zum Zirkular Fisheye 4.5 mm von Sigma für das Halbformat: Zuerst hatte ich das Objektiv für einen (kostspieligen!) Fehlkauf gehalten; nach dem "Upgrade" von Canon EOS 20D auf die 50D bin ich zunehmend angetan. Auf einem Einbein-Stativ montiert, kann man mit 4 Aufnahmen (alternierend ca. 15 Grad nach oben/unten geneigt; Dank an PitDavos für den praktischen Tipp!) ohne Zenit-/Nadir-Shots gut auskommen. Da wäre ja noch Photoshop.

Mein Workflow: Aufnahmen möglichst mit Blende 8-10 und im RAW-Format machen; dann mit einem guten Programm in 16-Bit Tiff-Dateien konvertieren, um vor dem Stitchen CA-Fehler herausrechnen zu lassen. Tiefen/Lichter ausgleichen, etwas nachschärfen; dann mit einem Stitcher-Programm verarbeiten und zirkulare Fisheye-Kalibrierung beachten.

Die Ergebnisse sind ja schon teilweise bekannt: PTGui ca. 5200 x 2600 Pixel; Realviz/Autodesk Stitcher 6000x 3000 Pixel; flexibler ist Panoweaver 5 von Easypano, denn in der sog. Druck-Ausgabe erhält man z.B. 8000 x 4000 Pixel und darüberhinaus gibt's eine "Custom" (als "Kunde" übersetzt :-) - Einstellung, die frei variiert werden kann. 10000 x 5000 Pixel habe ich ausprobiert, ist ganz passabel und schaut auch bildschirmfüllend (am 21" Monitor) noch gut aus. Ganz fehlerfreie Ergebnisse erhält man natürlich mit dem Einbein und vier Shots nicht. Mit 3 Aufnahmen und einem richtigen Panokopf kommen sowohl Stitcher wie auch Panoweaver besser zurecht (PTGui ist dagegen härter im Nehmen). Zudem kann man dann auch HDR-Panos erstellen, mit nur neun Aufnahmen! Mit der Nodalpunkt-Suche bin ich noch nicht optimal zu Rande gekommen, auch meine Einbeinstativ-Manfrottoschiene-Kugelkopf-Konstruktion ist wohl eine vorläufige Lösung; aber das Jahr ist noch neu, packen wir's an.

Beste Grüße
Bernd 

5

Freitag, 2. Januar 2009, 20:55


Mein Workflow: Aufnahmen möglichst mit Blende 8-10 und im RAW-Format machen; dann mit einem guten Programm in 16-Bit Tiff-Dateien konvertieren, um vor dem Stitchen CA-Fehler herausrechnen zu lassen. Tiefen/Lichter ausgleichen, etwas nachschärfen; dann mit einem Stitcher-Programm verarbeiten und zirkulare Fisheye-Kalibrierung beachten.


Hallo Bernd,

was sind CA-Fehler, sind die häufig und wie, bzw. mit welchem Programm beseitigt man sie?
Warum warst du an der 20D nicht so zufrieden damit?

LG Peter

6

Samstag, 3. Januar 2009, 12:18

CA-Fehler sind chromatische Aberrationen, und kommen daher, dass verschiedene Wellenlängen unterschiedlich fokussieren.
Ich habe sie schon mit FixFoto beseitigt, habe aber keine große Erfahrung damit.
Gruß vom pano-toffel

7

Samstag, 3. Januar 2009, 14:55

Beseitigen von CA-Fehlern

Hallo,

gibt es Freeware zum Beseitigen von CA-Fehlern?
Sind die bei diesem Objektiv störend sichtbar?

LG Peter

8

Samstag, 3. Januar 2009, 16:46

Hallo,

@Peter: Was chromatische Aberrationen sind, hat Pano-Toffel ja mittlerweile beschrieben. Leider neigen Superweitwinkel- und Fisheye-Objektive dazu, hässliche Farbsäume zu hinterlassen. Insbesondere zu den Bildrändern hin machen sie sich in Bildzonen mit starken Kontrasten (Äste, Dachfirste etc.) störend bemerkbar. Dies gilt sowohl für das Sigma Zirkular Fisheye 4.5 mm wie z.B. auch für das 10 mm- Fullframe Fisheye von Sigma, das ich auch häufig benutze. Die Farbsäume beseitigt man am besten im Prozess der RAW-Konvertierung nach TIFF. Die dicken und teuren "Brocken" wie Photoshops ACR-Modul, DxO Optics oder Capture One Pro können das sehr gut, aber es geht auch mit kostenlosen Konvertern wie RawTherapee (2.4 beta3; "Farbsaum-Entfernung"; http://www.rawtherapee.com/). Bei Letzterem muss man ein wenig mit den Reglern für Rot und Blau spielen, bei Capture One Pro dagegen genügt Anklicken der Option "Bildanalyse" und Setzen eines Häkchens - und der Farb-Spuk ist (weitestgehend) verschwunden. Dieser Luxus kostet aber auch gewaltig mehr.

Zur Frage, warum ich eher die EOS 50D für das Zirkular Fisheye empfehle: nicht aus Innovationswut, sondern weil beim Sigma Zirkular Fisheye eine stattliche Menge von Pixeln des Sensors nicht genutzt wird und keine Bildinformation enthält. Bei 15 Megapixeln "wirft" man zwar auch viel weg, aber es bleibt relativ betrachtet doch noch mehr übrig und ergibt eine bessere Bildqualität als bei einem Ausgangspunkt von 8,2 Megapixeln (EOS 20D). Kugelpanoramen wirken hier schnell "matschig", und man darf das Viewer-Fenster nicht sehr weit "aufmachen".

Beste Grüße,
Bernd

9

Samstag, 3. Januar 2009, 17:15

Vielen Dank für die Info Bernd.

Hmmm, da ich es an einer Alpha 100 mit 10MP nutzen würde frage ich mich jetzt,
ob sich bei mir hier die Anschaffung lohnt.
Kugelpanos mit nur drei bis vier Aufnahmen relativ schnell schießen, das würde ich schon gerne.
Momentan mache ich noch fast 40 Aufnahmen...
Wenn die Qualität dann aber so darunter leidet weiss ich nicht.
Naja, was meint ihr?

LG Peter

10

Samstag, 3. Januar 2009, 20:28

Servus Peter,

also ich hab mir auch den Kauf des 4,5er überlegt, hab aber dann doch zum "klassischen" 8mm von Sigma gegriffen. Der Unterschied liegt darin, dass das 4,5mm bei einem Verlängerungsfaktor von 1,6 udgl. nicht nur einen Ausschnitt des Bildkreises zeigt, sondern eben den ganzen Kreis. Dabei wird aber ein großer Teil des Sensors halt nicht genutzt. Ich komm aber trotzdem mit meiner 400d und dem 8mm mit 4 Bildern rundherum aus. Die Durchschnittliche Auflösung liegt dabei bei ca. 8800px in der Breite. Bei mir muss ich die Kamera aber um ca. 60° schief halten, um in der vertikalen 180° Blickwinkel zu haben, was bei dir aber wegfallen würde, nachdem du einen kleineren Verlängerungsfaktor hast (1.5). Bei dir wär also sogar auf der längeren Bildseite ein Blickwinkel von 180° zu sehen. (dann brauchst du's nicht so kippen wie ich). Und ganz ehrlich, mit 2 Bildern würd man mit dem 4,5er eh nicht wirklich ein sauberes Pano auf die schnelle hinbekommen, man bräuchte also wieder 3 Aufnahmen. Und da kommt's dann auf die 4. mit dem 8mm Fischauge auch nicht drauf an. Plus hat man eine höhere Auflösung im resultierenden Panorama.
Kann dir aber sagen, dass mich dieser Gedanke auch sehr lange beschäftigt hat, das 4,5er zu kaufen.

Lg,
Christian
"Warum sind denn da alle Linien so krumm?!"

11

Samstag, 3. Januar 2009, 21:04

Hallo Christian,

das 8mm gibt es nicht mit Sony-Anschluß.
Da ich mir auch das neue Tamron 10-24mm zulegen will,
bräuchte ich dann eigentlich gar kein Fisheye.
Tja,...was tun? sprach Zeus...

Wieviel Aufnahmen braucht man denn bei 10mm bei Crop 1.5 ?

LG Peter

12

Samstag, 3. Januar 2009, 21:56


Wieviel Aufnahmen braucht man denn bei 10mm bei Crop 1.5 ?


6 rundum ( Schritt 60° ) + Zenit + Nadir

gruß Tobias

13

Samstag, 3. Januar 2009, 22:22

...bräuchte ich dann eigentlich gar kein Fisheye.
Tja,...was tun? sprach Zeus...

Wieviel Aufnahmen braucht man denn bei 10mm bei Crop 1.5 ?


6+Z+N braucht man mit 10 mm Fisheye.

Mit dem normalen 10 mm Weitwinkel braucht man mehr: 6@0°, 4@±45...60°, also insgesamt 14 Bilder. Auf Z + N kann man wegen genügend Pol-Überlappung verzichten. Bei Bedarf braucht man ein Nadirbild ohne Stativ.

An Deinen "fast 40" Aufnahmen kannst Du auch etwas einsparen. Vermutlich machst Du Z+12+12+12+N(+N)= 38(39)
Mit 17 oder 18 mm (Kitlinse) reicht Z+8+12+8+N(+N)=30(31)

Die Überlegung für ein Fisheye hatte ich auch schon. Ich mache aber kaum Aufnahmen mit bewegten Personen, deshalb brauche ich das vorläufig nicht.
Gruß vom pano-toffel

14

Samstag, 3. Januar 2009, 23:23

Hallo,

meinen "Vorrednern" schließe ich mich gerne an und würde bei einer 10 Megapixel-Kamera zu einem Fisheye 10mm raten. Nach meiner Erfahrung reichen bei einem Neigungswinkel von -15 Grad 6 Aufnahmen im Hochformat plus eine Zenit-Aufnahme zum guten Schluss aus. Durch den Neigungswinkel fällt die Abbildung der Stativelemente sehr gering aus, und man kann diese Restelemente gut mit dem Kopierpinsel in Photoshop wegretuschieren, nachdem Superrune zum Einsatz gekommen ist.

Viele Grüße,
Bernd

15

Sonntag, 4. Januar 2009, 12:14

Hallo,

danke für euere Antworten.

Ich denke, ich werde es zunächst mal mit dem neuen Tamron 10-24mm
probieren, das kaufe ich mir sowieso. Leider ist das für Sony frühestens in zwei Wochen lieferbar.
Meine kleinste Brennweite momentan ist ein Minolta 28mm-Objektiv ist. Bei Crop 1,5 ergibt das
37.5mm. Ich habe zwar einen HAMA Fisheyekonverter 0,42x,aber die Qualität der Bilder ist ziemlich schlecht (CA-Fehler groß)... Das wär eine Brennweite von 15.75mm. Außerdem passt mit dieser Kombination die Entzerrung in Hugin nicht richtig und es gibt deswegen Schwierigkeiten beim Stitchen...

Ein Pano hab ich 360-180-Pano hab ich dagegen mit der Ricoh R8 mit 28mm (equiv.)
erzeugt, sind halt eben viele, viele Bilder.

Viele Grüße
Peter

16

Sonntag, 4. Januar 2009, 15:18

....
Meine kleinste Brennweite momentan ist ein Minolta 28mm-Objektiv ist. Bei Crop 1,5 ergibt das 37.5mm....


Nö, das ergibt 42 mm.
Im Klartext: 28 mm an Crop-1,5-Sensor hat den selben Bildausschnitt wie 42 mm an Kleinbildformat.
Gruß vom pano-toffel

17

Sonntag, 4. Januar 2009, 18:52

....
Meine kleinste Brennweite momentan ist ein Minolta 28mm-Objektiv ist. Bei Crop 1,5 ergibt das 37.5mm....


Nö, das ergibt 42 mm.
Im Klartext: 28 mm an Crop-1,5-Sensor hat den selben Bildausschnitt wie 42 mm an Kleinbildformat.


Huch, da hab ich doch Werte verwechselt...danke.

LG Peter

18

Mittwoch, 12. August 2009, 16:32

Probleme mit dem Sigma 4,5 mm

Hallo zusammen,

jetzt hab ich mir doch das Fisheye bestellt.

Nach ersten Tests bin ich aber nicht sehr begeistert davon:

Da ich viel HDRI mache, hab ich also auch gleich mit Serien losgelegt. Dann hab ich festgestellt, dass Photomatix scheinbar den schwarzen Rand mit ins Photo rechnet, beschneiden kann ich dort nicht. Deshalb werden die Bilder (nat. nach dem ToneMapping!) ziemlich dunkel, mit nachträglicher EBV kriegt man das auch schlecht mehr hin. Normal erzeuge ich erst die HDRI's, dann wird gestiched. Hier funktioniert wohl nur der umgekehrte Weg, erst stitchen, dann HDRI erzeugen. Das ist ziemlich umständlich, da ich das manuell machen muss (ich arbeite mit Hugin).

Ein weiteres Problem ergibt sich mit meinem Panosaurus: Durch den 180Grad-Blickwinkel ist immer die schwarze Schiene im Bild, dadurch muss ich im Ergebnis das Bild mehr beschneiden zum Stitchen, dadurch wird aber der Bildradius wieder kleiner. Für ein sphärisches Pano mache ich 3  (mal 5 = 15, HDR!) Bilder mit einem Pitch von +10Grad. Dadurch hab ich im Nadir ein Loch in der Größe des Stativs. Das muss eh retuschiert werden. Trotzdem ärgerlich. Wie macht ihr das mit einem kreisförmigen Fischauge? Ich meine das Problem mit dem Nodalpunktadapter.

Außerdem scheint Hugin mit dem stark verzerrten Bildteilen große Probleme mit den Kontrollpunkten zu haben, die werden auch auf den sichtbaren Teil vom Panosaurus gesetzt bei den versch. Bildern und haben dann nat eine Abweichung von Null, sind aber nat. überhaupt nicht zu gebrauchen und führen zu Anordnungsproblemen, auch wenn beschnitten ist!

Fazit: Ich überlege stark, ob ich das Objektiv nicht zurückschicke. Bei der Aufnahme hab ich zwar weniger Fotos zu machen, die erzielbare Auflösung bei einem sphärischen Pano ist aber nur ca. 5000x2500. Außerdem ist die Nachbearbeitung der Bilder am PC viel arbeitsintensiver als bei meinem Tokina 10-24mm.

Was meint ihr dazu?

Gruß Peter 

 

PS: Auch PTGUI, den ich in der Demoversion mit dem 4,5mm ausprobiert habe, hat Probleme,  wenn auch weniger als Hugin 0.7. (0.8 gibt es zwar schon, hab ich aber noch nicht kompiliert zur einfachen Installation gefunden.)


19

Mittwoch, 12. August 2009, 19:12

RE: Probleme mit dem Sigma 4,5 mm

Hallo zusammen,

jetzt hab ich mir doch das Fisheye bestellt.

Nach ersten Tests bin ich aber nicht sehr begeistert davon:

Da ich viel HDRI mache, hab ich also auch gleich mit Serien losgelegt. Dann hab ich festgestellt, dass Photomatix scheinbar den schwarzen Rand mit ins Photo rechnet, beschneiden kann ich dort nicht. Deshalb werden die Bilder (nat. nach dem ToneMapping!) ziemlich dunkel, mit nachträglicher EBV kriegt man das auch schlecht mehr hin. Normal erzeuge ich erst die HDRI's, dann wird gestiched. Hier funktioniert wohl nur der umgekehrte Weg, erst stitchen, dann HDRI erzeugen. Das ist ziemlich umständlich, da ich das manuell machen muss (ich arbeite mit Hugin).

Ein weiteres Problem ergibt sich mit meinem Panosaurus: Durch den 180Grad-Blickwinkel ist immer die schwarze Schiene im Bild, dadurch muss ich im Ergebnis das Bild mehr beschneiden zum Stitchen, dadurch wird aber der Bildradius wieder kleiner. Für ein sphärisches Pano mache ich 3  (mal 5 = 15, HDR!) Bilder mit einem Pitch von +10Grad. Dadurch hab ich im Nadir ein Loch in der Größe des Stativs. Das muss eh retuschiert werden. Trotzdem ärgerlich. Wie macht ihr das mit einem kreisförmigen Fischauge? Ich meine das Problem mit dem Nodalpunktadapter.

Außerdem scheint Hugin mit dem stark verzerrten Bildteilen große Probleme mit den Kontrollpunkten zu haben, die werden auch auf den sichtbaren Teil vom Panosaurus gesetzt bei den versch. Bildern und haben dann nat eine Abweichung von Null, sind aber nat. überhaupt nicht zu gebrauchen und führen zu Anordnungsproblemen, auch wenn beschnitten ist!

Fazit: Ich überlege stark, ob ich das Objektiv nicht zurückschicke. Bei der Aufnahme hab ich zwar weniger Fotos zu machen, die erzielbare Auflösung bei einem sphärischen Pano ist aber nur ca. 5000x2500. Außerdem ist die Nachbearbeitung der Bilder am PC viel arbeitsintensiver als bei meinem Tokina 10-24mm.

Was meint ihr dazu?

Gruß Peter 

 

PS: Auch PTGUI, den ich in der Demoversion mit dem 4,5mm ausprobiert habe, hat Probleme,  wenn auch weniger als Hugin 0.7. (0.8 gibt es zwar schon, hab ich aber noch nicht kompiliert zur einfachen Installation gefunden.)

Das Problem mit dem NPA kannst du nur mit einem Ring oder mit einer "Schablone" und TIFFs lösen. Die Auflösung, naja Sigma 8mm kaufen. Damit kommt man auf 8000x4000. Warum fotografierst du mit einem Tilt von 10°? 5° reichen selbst bei meinem Sigma 8mm aus. Das Stitchen von Belichtungsreihen ist in PTGui sehr einfach, da man eine Belichtungsreihe als Template auf die anderen Reihen anwenden kann. Wie das bei Hugin weiß ich nicht. Gruß, WALL*E

20

Donnerstag, 13. August 2009, 08:51

[/quote] Das Problem mit dem NPA kannst du nur mit einem Ring oder mit einer "Schablone" und TIFFs lösen. Die Auflösung, naja Sigma 8mm kaufen. Damit kommt man auf 8000x4000. Warum fotografierst du mit einem Tilt von 10°? 5° reichen selbst bei meinem Sigma 8mm aus. Das Stitchen von Belichtungsreihen ist in PTGui sehr einfach, da man eine Belichtungsreihe als Template auf die anderen Reihen anwenden kann. Wie das bei Hugin weiß ich nicht. Gruß, WALL*E[/quote]

Meinst du mit Ring einen Aufsatz vorne auf dem Fisheye? Sowas war dabei (mit Filtergewinde). Dann wird aber der Bildausschnitt wieder kleiner...
Meinst du mit Tilt meinen Pitch von 10Grad? Das brauche ich schon, sonst hab ich ein Loch im Zenit, da ich ja wegen dem Hereinragen des Nodalpunktadapters ins Bild, den Vollkreis in Hugin und auch in PTGUI kreisförmig beschneiden muss und damit ja auch ungewollt weniger Himmel bekomme. Eigentlich bräuchte ich nur rechts beschneiden, das geht aber in Hugin und ich glaube auch mit PTGUI nicht.
Kriegt man beim Sigma 8mm auch ein kreisrundes Bild? Ragt da auch der N-Adapter ins Bild? (Ich fotografiere mit einer Nikon D300 mit APS-c - Sensor).

Gruß Peter