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Montag, 21. August 2006, 17:22

Hallo Klaus :D Es ist schon alles richtig was du sagst... Das würde ich auch nie bezweifeln. Aber, es ging um die Drucktechnik "Digitaldruck" und Betrachtungsabstände eines gesamten Werkes mit der optischen Täuschung der Augen beim Betrachten. Da kannste ruig Trommelscannerdaten im Gigabereich produzieren... der Druck wird daurch aber nicht besser. Die Crux liegt doch im Auflösevermögen des Druckers. Augen, verschmelzen ab einem Gewissen Abstand jedes Raster im Druck. Das beste Beispiel sind Plakatwände: Hängst du mit der Nase vorm Bild, siehste zwar nicht das gesamte Bild, aber eben das 10ner oder 15ner Raster. Auf 3-4m Entfernung verschwimmt das Raster zu einem Gesamtbild. Aus diesem Grund haben die Daten für Plakatwände auch keine Gigabite in der Produktion. Das würde auch kein Druckbetrieb mitmachen, da die RIP Zeit sonst zu lange wäre und damit das Produkt wesentlich teurer. Rechne dir doch mal aus, was ein Pano von 2 x 1m in hochauflösender Qualität vom Trommelscanner an (unützen) Datenmengen produziert... die der Drucker, technisch bedingt sowiesonicht drucken könnte. Gruß Ralf
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klausesser

unregistriert

22

Montag, 21. August 2006, 18:01

"Rechne dir doch mal aus, was ein Pano von 2 x 1m in hochauflösender Qualität vom Trommelscanner an (unützen) Datenmengen produziert... die der Drucker, technisch bedingt sowiesonicht drucken könnte." Eben das ist ein Irrtum. Ich hab´s oft erlebt, daß z. B. 1x2m-Drucke aus kurzer Entfernung betrachtet werden. Z. B. in Galerien. Da gehen die Leute meist auf einen halben Meter ran. Da mußt Du schon mit mind. 200dpi drucken, damit das richtig gut wird. Kein Mensch - zumindest kein professioneller Fotograf oder Druckvorbereiter - produziert "unnütze Datenmengen", glaube mir. Ein Großformat-Drucker in A1 oder A0 druckt problemlos in perfekter Qualität ein 1x2m mit um die 720dpi Drucker(!)auflösung und braucht dafür eine Bilddatei mit mind. 200dpi. Klar - das ist wirklich ein hoher Anspruch. Aber ich hab z. B. einen Kunden, der ein 2,50x4,50m Bild mit 150dpi ausdrucken muß - weil auf dem Messestand die Besucher sehr dicht dran stehen (da stehen Ständer mit Prospektmaterial). Für dieses Bild hab ich ein 8x10" Dia mit 2000dpi gescannt . . . das sind ca. 320MPx. Selbst wenn man das mit - eher üblich - um die 80dpi druckt, dann sind das immer noch um die 100MPx. Wenn Du weiterhin bedenkst, daß man ja nicht alle Motive als Stitches fotografieren kann . . wie z. B. dieses hier: :P http://perso.orange.fr/panorama/galerie_olivier04.htm "Augen, verschmelzen ab einem Gewissen Abstand jedes Raster im Druck. Das beste Beispiel sind Plakatwände: Hängst du mit der Nase vorm Bild, siehste zwar nicht das gesamte Bild, aber eben das 10ner oder 15ner Raster. Auf 3-4m Entfernung verschwimmt das Raster zu einem Gesamtbild. Aus diesem Grund haben die Daten für Plakatwände auch keine Gigabite in der Produktion. Das würde auch kein Druckbetrieb mitmachen, da die RIP Zeit sonst zu lange wäre und damit das Produkt wesentlich teurer." Na - etwas komplzierter ist das schon . . : Plakate kann man nicht mit z. B. großformatigen Drucken von Tintenstrahlern vergleichen. Plakate werden mit einem feststehenden Raster (Amplitudenraster) gedruckt - Tintenestrahler arbeiten mit einem unregelmäßigen "Raster" - einer Art Frequenzraster. Auch bei großen Ausdrucken. Beim Amplitudenrtaster steht das Raster fest, die Rasterpunkte sind immer an der selben Stelle und werden größer, wo es dunkel ist und kleiner, wo es heller ist. Daher ist dieses Raster - wie bei einem Tageszeitungsraster - immer leicht an seiner Gleichmäßigen Struktur zu erkennen. Übrigens ebenso wie digitale Bilddateien: die Anordnung der Sensoren auf einem Chip ist ebenfalls gleichmäßig - während Filmkorn chaotisch angeordent ist. Ein Tintenstrahler ist ausschließlich durch seine Fähigkeit begrenzt die Tröpfchen dichter oder weniger dicht spritzen zu können. Letztlich ist dabei die Ausgabegröße theoretisch egal - nat. de facto durch die Druckzeit oder/und Dateigrößen begrenzt. Den Betrachtungsabstand, in dem ein Ausdruck betrachtet wird, kennt weder der Fotograf noch der Drucker. Wenn der Druck z. B. in einer Galerie hängen soll muß man davon ausgehen daß - wie bereits gesagt - der Betrachtungsabstand rel. kurz ist. Also muß man so fein wie möglich drucken. Weiß man, daß der Druck immer aus ein paar Metern betrachtet wird ist das nat. anders. Das Auge hat eine verblüffend hohe Fähigkeit, gute von schlechten Drucken zu unterscheiden. Auch, wenn man nicht jedes Rasterpünktchen einzeln sehen kann, so ist doch der Gesamteindruck mit Farbigkeit und Kontrast wesentlich besser, wenn feiner gedruckt wird. Das liegt auf der Hand. Es kommt also immer darauf an, was man erreichen will und was mann braucht, um es zu erreichen. Ich sagte ja bereits: für den "normalen" Gebrauch geht nichts über Digital. Gar keine Frage. Solange man a) keine wirklich hohen Ansprüche stellt und b) stitchen kann. Galerien z. B. stellen oft (kommt drauf an, ob es eine Galerie oder eine "Galerie" ist) sehr hohe Ansprüche auch an die technische Qualität bei Fotografien. Von Messen usw. mal ganz abgesehen. Und daß man nicht jedes Motiv stitchen kann liegt auf der Hand. Gruß, Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »klausesser« (21. August 2006, 18:03)


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Dienstag, 22. August 2006, 17:17

ich glaube, dass die große frage ist, was ich machen willl. Und welchen ansprüchen ich genügen will. Wenn ich mit Panos mein Geld verdiene muss ich ganz anderen Ansprüchen gnügen, als wenn ich es für mich als Hobby nach Feierabend mache. Dem gegenüber stehen ja die Kosten. Wenn ich mit ner digitale Cam kaufe, kann ich die auch nebenbei auf dem Geburtstag von Tante Ilse ein paar Fotos machen. Ich kann (sicherlich mit abstrichen bei der Quali) mit ner digi. Cam ein riesen Spektrum abdecken. Das reicht ja nun wirklich von Panos bis zu Macros. Ich denke mal nen 6x17cm Rollfilm wird auch mehr kosten als nen einfacher 36er KB Film. Mal von Kamera und entwicklung abgesehen. Wenn ich mit der Digi was mache und es mit nicht gefällt, was ich ja sofort kontrollieren kann, lösche ich es und habe keine kosten. Bei ner analogen Aufnahme sieht es anders aus. Wenn ich es beruflich mache sollte zudem ja auch jeder "Schuss" sitzen. Und welche Privat Privatperson wird sich auch was größeres als 2*1m im Wohnzimmer aufhängen können?? Ich denke man muss einfach abwägen was es kostet, was ich damit machen will und was ich ausgeben kann/will.Und mal eben 10.000€ (nur um ne Zhal zu nennen) für's Photograhieren auszugeben is sehr leicht. 8) Ich für meinen Teil habe eine D70 und ich bin noch nie an die Grenzen der Cam gestozen, dafür oft an meine. Bei meiner als Nikon FG war es nicht anders, nur die "laufenden" Kosten waren andere. Außerdem wird die Technik sich mit der Zeit auch weiter entwickeln. Meine kleine kompakte Casio reicht für 9*13 Bilder auch aus.