Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Panorama Community. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 1. August 2018, 14:02

Achtung! Samsung Gear 360 (2017) ist ein Wegwerfmodell!

Am 6/7/18 kaufte ich eine Gear 360 (2017) online.
Am 14/7/18 dann gleich der erste Outdoortest. Dabei kippte mein Stativ um und die Cam schlug auf Granitpflaster auf, ein Linsenschutzglas war beschädigt. Mist, eigene Schuld fluchte ich.
Ich fand im Internet, dass man bei Samsung-Parts so ein Glas für 13,46€ für das Vorgängermodell kaufen kann. Ich fragte direkt bei Samsung Deutschland an, ob es das Teil auch für das 2017er Modell gibt.
Sie verwiesen mich an "Letme Repair" dem Servicepartner. Wäre ich Ihrer Empfehlung gefolgt und hätte das Gerät an Ihren Servicepartner „LetmeRepair“ gesendet, hätten die mir gesagt: Reparatur nicht möglich, nur Komplettaustausch für 185,82€ netto inkl. Versandkosten.
Bei dem aktuellen Straßenpreis von 119,-€ hätte ich Nein gesagt. Dann hätte mir „LetmeRepair“ 25,-€ in Rechnung gestellt.
Mit dem Porto wären jetzt 31,90€ verbrannt. Vielen Dank Samsung auch für diese Kostenfalle.
Ich habe das natürlich mit „LetmeRepair“ im Vorfeld geklärt. Angeblich gibt es für das 2017er Modell keine Ersatzgläser, sondern nur Komplettaustausch. Das mag für einen Garantiefall in Ordnung sein, bei einem Sturzschaden greift die Garantie nicht.
Vielleicht will „LetmeRepair“ nur am Komplettaustauch verdienen, denn für das Vorgängermodell kann man das Ersatzglas bei Samsung-Parts für kleines Geld bestellen.
Das Glas zu wechseln ist nicht schwer: Ring abschrauben, altes Glas raus, neues Glas rein und Ring wieder drauf schrauben. Geht fast Werkzeugfrei.
Ich bin Stinkesauer und habe endgültig von Samsung die Nase voll. Der Händler hat mir verschwiegen, dass es sich um ein Wegwerfgerät handelt.
Da mir weder Samsung Deutschland noch Samsung-Parts oder LetmeRepair helfen können oder wollen, werde ich das Teil wegen ein paar Schlagstellen auf dem Schutzglas in die Tonne werfen. Meinen gesamten Mailverlauf werde ich übersetzen und direkt zu Samsung nach Korea schicken, damit man dort auch sieht wie hier gearbeitet wird. Parallel dazu werde ich in sozialen Medien und einschlägigen Foren über den Sachverhalt objektiv berichten und jeden warnen sich so ein Wegwerfteil für viel Geld kaufen will.


LG Panomax

2

Mittwoch, 1. August 2018, 14:58

Und was soll uns dieser Erstbeitrag nun mitteilen, von der augenscheinlich weltfremden und naiven Haltung des Verfassers abgesehen?

3

Mittwoch, 1. August 2018, 18:02

Mann ( Frau ) soll nichts mehr von Samsung kaufen?

4

Mittwoch, 1. August 2018, 19:27

Und was soll uns dieser Erstbeitrag nun mitteilen, von der augenscheinlich weltfremden und naiven Haltung des Verfassers abgesehen?
Naiv? vielleicht, Weltfremd? Nein!


Man kann doch wohl auch bei Consumer Geräten davon ausgehen, dass die Ersatzteilversorgung bei aktuellen Modellen gewährleistet ist.
Naiv und Weltfremd wäre, wenn ich bei Woolworth auf dem Wühltisch eine Armbanduhr für 10,- € kaufe und dafür ein Ersatzglas verlange.


Mann ( Frau ) soll nichts mehr von Samsung kaufen?
Nein. Jedoch ist bei diesem Modell Vorsicht geboten, da es sich um ein Wegwerfgerät handelt.

Undertable

Mega-User

Beiträge: 992

Wohnort: Assamstadt

Beruf: Imperator

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 1. August 2018, 21:42

Dabei kippte...Stativ um...Cam schlug auf Granitpflaster auf...Linsenschutzglas...beschädigt...eigene Schuld fluchte ich

so ist es.

mit „LetmeRepair“ im Vorfeld geklärt...2017er Modell keine Ersatzgläser...nur Komplettaustausch
Muss man dann halt so hinnehmen.
Ich würde sogar so weit gehen und behaupten dass Ersatzteilversorgung im Billigpreissektor generell eher die Ausnahme ist.

...bei Consumer Geräten...Ersatzteilversorgung...gewährleistet...
Da muss man meines erachtens schon differenzieren und kann das nicht generell erwarten.
Ich persönlich sehe das so:

Samsung versucht die Gear 360 bei einem möglichst großen Kundenkreis zu verkaufen. Das gelingt wohl vor allem über einen kleinen Preis. Als typische Consumer stelle ich mir die "Selfie-Generation" vor, die einfach nur ein cooles Spielzeug haben will um ihre Freizeitaktivitäten interaktiv aufnehmen-, anschauen- und teilen zu können. Die bescheidene Bildqualität wird von dieser Zielgruppe zugunsten des kleinen Preises hingenommen oder fällt nicht einmal auf weil man das Bildmaterial ohnehin nur auf (kleinen) Smartfone-Displays anschaut oder herum zeigt. Ähnlich wie bei den Smartfones dürfte diese Technik schnell überholt sein. Nach nur 2 Jahren (24 Monate Laufzeit von Mobilfunkverträgen) werden viele Smartfones durch Neuere ersetzt und auch die Gear 360 dürfte nach 2 Jahren überholt sein. Ebenfalls nach 2 Jahren endet auch die Gewährleistung.

Ersatzteilversorgung wird verständlicherweise auch immer mit dem Ziel verfolgt Gewinn zu erwirtschaften. Nicht selten verdient man mit Ersatzteilen sogar mehr als mit dem Verkauf der Gerätschaften selbst. Das würde sich für den Hersteller und/oder seine Service-Partner natürlich aber nur dann lohnen, wenn über die Jahre auch entsprechend viele Kunden Bedarf anmelden. Bei Handmaschinen beispielsweise die man 10 Jahre und mehr nutzt mag das aufgehen. Bei so ner Billig-Kamera aber wohl eher nicht: In 2 Jahren kommen vielleicht schon ein paar Fälle mit Sebstverschulden. Aufgrund sinkender Nutzung werden es dann aber schon weniger. Richtig viele werden es bei so einem kurzlebigen Consumer-Produkt aber insgesamt nie. Also müssten Ersatzteile und/oder Reparaturdienstleistungen teurer werden damit sich`s noch "rentiert". Letzteres kritisierst Du ja bereits bzw. lehnst es ab. Um unrentable Ersatzteilversorgung dennoch anbieten zu können ließe sie sich z.B. auch auf den Verkaufspreis umlegen. Ohne den Preisvorteil würde Samsung sicherlich Marktanteile verlieren, da sich einige Consumer dann doch was Besseres kaufen würden. Die Mijia Mi Sphere wurde in Verkaufsaktionen z.B. schon unter dem regulären Austauschpreis der Gear 360 verkauft und liegt aktuell bei Versandkostenfreier Lieferung nur knapp darüber.

Für mich ist Samsung`s Weg durchaus nachvollziehbar.
Und wenn der ein oder andere Pechvogel durch Selbstverschulden halt in den sauren Apfen beissen muss und sich ne neue Gear 360 holt, dann ist das ebenso ein Geschäft wie wenn er statt dessen eine Reparatur bezahlt. Letztendlich gehts um`s Geld verdienen und das finde ich nicht verwerflich. Tun wir schließlich fast alle im Berufsleben ;-)

Wäre ich Ihrer Empfehlung gefolgt und hätte das Gerät an Ihren Servicepartner „LetmeRepair“ gesendet, hätten die mir gesagt: Reparatur nicht möglich, nur Komplettaustausch für 185,82€ netto inkl. Versandkosten.
Bei dem aktuellen Straßenpreis von 119,-€ hätte ich Nein gesagt. Dann hätte mir „LetmeRepair“ 25,-€ in Rechnung gestellt.
Mit dem Porto wären jetzt 31,90€ verbrannt. Vielen Dank Samsung auch für diese Kostenfalle.

Das ist keine Kostenfalle sondern Vergütung tatsächlich anfallender Kosten!

Mit Deinem Servicefall entsehen dem Service Partner nämlich Kosten:
er muss Deine Rücksendung annehmen und (ggf. unverrichteter Dinge) wieder zurückschicken. Ein Sachbearbeiter will bezahlt werden und sei`s nur für die Kommunikation mit Dir.

Glaubst Du die arbeiten alle umsonst oder Samsung entlohnt ihre Servicepartner aus Wohltätigkeit?

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (2. August 2018, 08:03)


6

Mittwoch, 1. August 2018, 22:53

Das ist keine Kostenfalle sondern Vergütung tatsächlich anfallender Kosten!

Mit Deinem Servicefall entsehen dem Service Partner nämlich Kosten:
er muss Deine Rücksendung annehmen und (ggf. unverrichteter Dinge) wieder zurückschicken. Ein Sachbearbeiter will bezahlt werden und sei`s nur für die Kommunikation mit Dir.
Falscher Ansatz. Eigentlich wollte ich nur irgendwo ein Ersatzglas bekommen und die Reparatur selbst vornehmen. Alles Andere lohnt nicht.
Nach dem Willen des Servicepartners hätte ich die Cam einschicken sollen, Dann wird erst mal eine Fehlerdiagnose gemacht, obwohl ich den Defekt genau beschrieben habe. Bei Reperaturablehnung, die ich gemacht hätte (weil Austauschcam weit über den derzeitigen Straßenpreis liegt) hätte ich 25,-€ zahlen sollen. Für eine Schadensdiagnose, die ich schon gemacht habe.
Das meinte ich mit Kostenfalle.
Für das Vorgängermodell kann man Hier ein Ersatzglas kaufen und die Reparatur sebst erledigen.
Gerade weil du die MiSphere erwähnst, die wäre mir direkt auf die Lise geknallt, die gar gar kein Schutzglas. Bei so einem Exot hätte ich auch keine Ersatzteilversorgung erwartet.

Undertable

Mega-User

Beiträge: 992

Wohnort: Assamstadt

Beruf: Imperator

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 2. August 2018, 06:32

Falscher Ansatz.

Nein.

Eigentlich wollte ich nur irgendwo ein Ersatzglas bekommen und die Reparatur selbst vornehmen. Alles Andere lohnt nicht.

Das mag ja sein...

Nach dem Willen des Servicepartners hätte ich die Cam einschicken sollen

Du kannst Dich da auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln - wenn es für Dein Gerät keine Ersatzteile zum selber austauschen gibt dann ist das halt so.

Dann wird erst mal eine Fehlerdiagnose gemacht...

...die als Bestandteil des Service-Angebots verständlicherweise Geld kostet.

obwohl ich den Defekt genau beschrieben habe...Schadensdiagnose, die ich schon gemacht habe...

Die machen sich halt ein eigenes Bild von der Sache und auch das ist für mich nachvollziehbar.
Nicht Jeder hat tatsächlich ausreichend technisches Verständnis und ein Händchen für fachgerechten Austausch.

Man stelle sich den klassischen Fall der Selbstüberschätzung vor:

Ein ungeduldiger, reparaturwütiger Bengel mit 2 linken Händen bricht in Unachtsamkeit ne Ratnase ab oder rutscht gar mit dem großen Schraubendreher aus und beschädigt dabei noch was.
Dann könnte man womöglich auch noch meckern dass die Gear 360 nicht servicefreundlich konstruiert sei.
Abgesehen davon gäbe es dann noch ne 2te Baustelle aus Eigenverschulden.
Manch listiger Zeitgenosse würde solche Schäden dann gerne auf`s Material schieben und über die Gewährleistung geltend machen wollen.

Solchen Ärger der immer Ressourcen bindet (Leute die sich damit beschäftigen müssen) leitet man vielleicht sogar aus schlechter Erfahrung mit dem Vorgängermodell ganz gezielt an den Service-Dienstleister weiter.
Von "schlechter Erfahrung" schreibe ich aus Sicht des Herstellers. Du als Kunde siehst das natürlich anders ;-)

Bei Reperaturablehnung, die ich gemacht hätte... hätte ich 25,-€ zahlen sollen...Das meinte ich mit Kostenfalle

Auch wenn Du ablehnst, was Dir natürlich frei steht, haben die Zeit mit Dir verbracht und sei`s nur für die Kommunikation. Dass die bezahlt wird halte ich für völlig angemessen.

Das ist keine Kostenfalle sondern - nochmal: Vergütung von Kosten die tatsächlich anfallen!
Vermutlich stehst Du selbst noch nicht im Berufsleben wenn Du das nicht verstehst?

Manch Einer baut Häuser, ein anderer arbeitet mit Holz oder repariert Autos. Es gibt Bäcker, Metzger, Gärtner, Banker, Lehrer usw.
Manch Einer fühlt sich dazu berufen Seinen Lebensunterhalt mit Kamera-Reparaturen, -Telefon- oder e-mail-Support zu bestreiten.
Eines haben Alle gemeinsam: sie verschenken ihre Lebenszeit nicht aus reiner Wohltätigkeit sondern sie arbeiten für Geld - so auch die Leute die Du mit Deiner defekten Gear 360 kontaktiert hast.
Sie investieren Zeit in Dein Anliegen und werden von ihrem Arbeitgeber dafür bezahlt. Letzterer holt sich seine Ausgaben zuzüglich einem Gewinn natürlich vom Kunden.
Du bist der Kunde also wären die 25€ an Dich korrekt adressiert.

Dennoch bedarf es bei Vertragsabschlüssen aller Art bekanntlich immer der Zustimmung beider Seiten.
Du bist mit dem Angebot nicht einverstanden also musst Du nicht zahlen.
Ob/wie`s nun mit der defekten Gear 360 weiter geht entscheidest Du.


Für das Vorgängermodell kann man...ein Ersatzglas kaufen und die Reparatur sebst erledigen.

Dann wäre besagtes Vorgängermodell für Dich doch genau richtig?

Gerade weil du die MiSphere erwähnst, die wäre mir direkt auf die Lise geknallt, die gar gar kein Schutzglas...

Die Mi Sphere hab ich erwähnt weil sie fast für`s gleiche Geld deutlich besseres Bildmaterial liefert. Das kommt bei mir mit in die Waagschale zum Preis.
Richtig, sie hat kein zusätzliches Schutzglas vor der Linse, denn alles was sich im Strahlengang befindet schluckt letztendlich auch Licht
Richtig, sie fällt im Fall der Fälle direkt auf die empfindliche Linse - ist mir auch schon passiert. Ich hab mich über mich selbst geärgert und mir ne Neue gekauft.
Mich hier über fehlende Ersatzteilversorgung aufzuregen und die Kamera nur deswegen schlecht zu reden wäre ebenso fehl am Platz wie Gemecker dass Service-Leute nicht umsonst arbeiten.

Rugged design kostet Geld und ist im Billigpreissegment kaum anzutreffen.
Gear 360 und Mi Sphere sind empfindliche Gerätschaften die nicht für Stürze konzipiert sind. Man sollte deshalb entsprechend sorgfältig damit umgehen.
Wer das nicht beherzigt riskiert eben Zusatzkosten.

Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (2. August 2018, 08:38)


8

Donnerstag, 2. August 2018, 09:04

Ähnlich wie bei den Smartfones dürfte diese Technik schnell überholt sein. Nach nur 2 Jahren (24 Monate Laufzeit von Mobilfunkverträgen) werden viele Smartfones durch Neuere ersetzt und auch die Gear 360 dürfte nach 2 Jahren überholt sein. Ebenfalls nach 2 Jahren endet auch die Gewährleistung.
Mein Smartphone ist über 2 Jahre alt, also schon überholt. Trotzdem habe ich letztens ein Displayglas dafür bekommen. Okay war ja auch Iphone.
...die als Bestandteil des Service-Angebots verständlicherweise Geld kostet.
Ich bezahle nicht für die Arbeit die ich selbst mache.
Dann wäre besagtes Vorgängermodell für Dich doch genau richtig?
Nicht dein Ernst, oder? Die kann kein Life-Streaming. Das kann keine Cam in der Preisklasse.
Dann könnte man womöglich auch noch meckern dass die Gear 360 nicht servicefreundlich konstruiert sei.
Die ist sogar sehr Servicefreundlich aufgebaut. Das Glas zu wechseln ist nicht schwer: Ring abschrauben, altes Glas raus, neues Glas rein und Ring wieder drauf schrauben. Geht fast Werkzeugfrei. Wo ist das Problem?
Vermutlich stehst Du selbst noch nicht im Berufsleben wenn Du das nicht verstehst?
Du wirst lachen, mein Berufsleben neigt sich bereits dem Ende. Und ich kenne auch viele Abzocktricks. Was Samsung sich hier leistet ist jedoch der Gipfel

9

Donnerstag, 2. August 2018, 10:35

Lieber Undertable - mein großer Respekt für deine Geduld.

Du wirst lachen, mein Berufsleben neigt sich bereits dem Ende. Und ich kenne auch viele Abzocktricks. Was Samsung sich hier leistet ist jedoch der Gipfel

Du wirst lachen - das war mir völlig klar. Die Indikatoren, die Du dafür hier am laufenden Band lieferst, sind untrüglich. Es tut mir etwas leid, dass Du den Anschluss an die Realität in dieser Hinsicht etwas verloren hast. Es ist übrigens nicht zu spät, sich auch im höheren Alter mit Themen wie Globalisierung, moderner Produktentwicklung, intelligenter und dynamischer ökonomischer Planung, Outsourcing und anderen hier relevanten Themen und deren Hintergründe und Konsequenzen zu beschäftigen. Es sollte sogar ein oberflächliches Überdenken der Thematik genügen, damit du beginnst, über deine eigenen Thesen und Forderungen zu schmunzeln.

Schönes Wochenende euch allen!

10

Donnerstag, 2. August 2018, 11:25

Hallo Max,
Herzliches Beileid. Auch wenn es ein Lowcost Teil ist, ist es ärgerlich. Ich kann deinen Frust verstehen.
Leider bist du hier im falschen Forum. Hier geht es um HighQ-Panos und deren Hardware. Da wird eine Gear als Spielzeug degradiert.
Mit dem Dienstleister Let me Repair hatte ich schon mal gute Erfahrungen. Dort wurde bei meinem schon betagtem S7 das Displayglas gewechselt. Es war aber eine Filiale hier vor Ort.
Die neue Gear hat meines Erachtens trotzdem eine Daseinsberechtigung, auch wenn die Qualität sehr grottig ist.
Ein Freund von mir hat so ein Teil. Wenn er live streamt kann ich an einem andern Ort mit meiner Gear VR den Stream gucken als wäre ich mitten drin.

Gruß Andreas
_______________________________________________
Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum des Verfassers
und unterliegen seinem Copyright.

Undertable

Mega-User

Beiträge: 992

Wohnort: Assamstadt

Beruf: Imperator

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 2. August 2018, 12:51

Lieber Undertable - mein großer Respekt für deine Geduld

Danke EOS, hatte eigentlich gehofft dem TO sachlich vermitteln zu können warum seine Vorstellung einer Ersatzteilbereitstellung in diesem Fall abwegig ist und warum der alternative Reparaturservice zwangsläufig kostenpflichtig sein muss wenn keiner drauflegen will und die Kamera nicht teurer werden soll.

...Abzocktricks. Was Samsung sich hier leistet ist jedoch der Gipfel

Angesichts solcher Aussagen fruchtet mein (kostenloser) Zeitaufwand offensichtlich nicht und die erhoffte Einsicht bleibt aus.
Schade aber scheinbar nicht zu ändern.

...Ich bezahle nicht für die Arbeit die ich selbst mache

Inzwischen sollte Dir doch sonnenklar sein daß der besagte Service-Dienstleister nur seine eigene Fehleranalyse anbietet und akzeptiert.
Nur für diese zahlst Du oder auch nicht wenn Du es lassen willst. Deine persönliche Fehleranalyse steht doch überhaupt nicht zur Debatte.

Dann wäre besagtes Vorgängermodell für Dich doch genau richtig?

Nicht dein Ernst, oder? Die kann kein Life-Streaming. Das kann keine Cam in der Preisklasse.

Deine Anforderungen kenne ich nicht und in diesem Thread ging`s auch nicht um eine konkrete Kaufempfehlung sondern um Dein, sorry für den Ausdruck, "Gemoser" über das "Wegwerfprodukt Gear 360".

Meinen Standpunkt habe ich inzwischen recht Zeitaufwändig klar gemacht und bringe ihn zusammenfassend nochmal wie folgt auf den Punkt:

Die Gear 360 wegen vermeintlich schlechter Ersatzteilbereitstellung schlecht zu machen finde ich nicht korrekt.
Austausch ist Dir zu teuer - OK. Kauf Dir ne neue oder ne Andere oder lebe mit Deinem beschädigten Gerät.
Andere Tipps kann ich in dem Zusammenhang nun nicht mehr geben.

(ist nicht böse gemeint, sorry wenn sich das so liest)

12

Donnerstag, 2. August 2018, 13:40

Herzliches Beileid. Auch wenn es ein Lowcost Teil ist, ist es ärgerlich. Ich kann deinen Frust verstehen.
Vielen Dank für dein Mitgefühl, wenigstens einer versteht mich hier.
Danke EOS, hatte eigentlich gehofft dem TO sachlich vermitteln zu können warum seine Vorstellung einer Ersatzteilbereitstellung in diesem Fall abwegig ist und warum der alternative Reparaturservice zwangsläufig kostenpflichtig sein muss wenn keiner drauflegen will und die Kamera nicht teurer werden soll.
Der TO hat deine Sicht verstanden. Sorry, dass ich eine andere Meinung habe.
Inzwischen sollte Dir doch sonnenklar sein daß der besagte Service-Dienstleister nur seine eigene Fehleranalyse anbietet und akzeptiert.
Nur für diese zahlst Du oder auch nicht wenn Du es lassen willst. Deine persönliche Fehleranalyse steht doch überhaupt nicht zur Debatte.
Stell dir vor: du fährst mit dem Auto in die Werkstatt um ein Leuchtmittel für die Rückleuchte zu wechseln. Deine Fehleranalyse interessiert mich nicht sagt der Werkstattmeister, wir machen erst mal einen Check der E-Anlage. Der kostet 50,-€ und kannst du entscheiden ob wir das defekte Leuchtmittel wechseln sollen.
Wie reagierst du dann?

13

Donnerstag, 2. August 2018, 13:58

Zum Wechsel bestimme Verschleißteile eines PKW mit selbstverschuldetem Linsen-Crash einer Billigkamera vergleichen. Süß.

Tolle Unterhaltung bei der Hitze, danke dafür!

Undertable

Mega-User

Beiträge: 992

Wohnort: Assamstadt

Beruf: Imperator

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 2. August 2018, 20:29

hab kurz überlegt ob ich mich mit diesem sinnlosen abstrakten Vergleich aus der Reserve locken lassen soll und mich dazu entschieden auch einen zu bringen:

Stell dir vor...

...es gab Zeiten, da brachten die Leute ihre defekten Elektrogeräte (ein besserer Vergleich wie ich finde) noch zum lokalen Elektriker.

Der suchte zunächst den/die Fehler und machte danach ein Reparatur-Angebot. Der Kunde entschied dann ob`s ihm die Reparatur wert war oder nicht.
Ließ er`s reparieren wurde die Zeit für die Fehlersuche vermutlich im Angebot berücksichtigt und mit einkalkuliert.
Kaufte man statt dessen ein neues Gerät im Laden wurde die Fehlersuche meist nicht mehr erwähnt weil sie mit dem Gewinn des Neukaufs abgedeckelt war.
Ließ man`s nicht reparieren und kaufte auch nichts im Laden wurde die Fehlersuche entsprechend berechnet.
Das war gängige Praxis und durchaus verständlich. Man könnte von Verdienstausfall reden, denn die Zeit die der Elektriker mit der Fehlersuche verschwendet hat hätte er auch Gewinnbringend mit Reparaturen oder Verkaufsgesprächen verbringen können.
Da sehe ich realistischere Parallelen zum Service-Dienstleister mit Deiner Kamera.

An der Stelle drehen wir uns aber bereits im Kreis, denn wie zuvor zu lesen war:
Der TO hat deine Sicht verstanden. Sorry, dass ich eine andere Meinung habe.

15

Donnerstag, 2. August 2018, 20:30

Zum Wechsel bestimme Verschleißteile eines PKW mit selbstverschuldetem Linsen-Crash einer Billigkamera vergleichen. Süß.
So abwegig ist der Vergleich nicht. Ich habe ähliche Erfahrungen mit Abzockwerkstätten gemacht.

Gruß Andreas
_______________________________________________
Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum des Verfassers
und unterliegen seinem Copyright.

Undertable

Mega-User

Beiträge: 992

Wohnort: Assamstadt

Beruf: Imperator

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 2. August 2018, 20:38

So abwegig ist der Vergleich nicht. Ich habe ähliche Erfahrungen mit Abzockwerkstätten gemacht.

Daß es in jeder Branche auch Abzocker gibt steht außer Frage. Den oben geschilderten Fall mit der Kamera würde ich aber als seriös betrachten.

Dass die Kamera durch Selbstverschulden kaputt gegangen ist - ganz klar ärgerlich.
Dass es keine Ersatzteile zum selber reinsetzen gibt ist schade. Muss man aber leider so hinnehmen.
Dass die einzig verbleibende Option über den Service-Dienstleister Geld kostet ist völlig normal.
Und 25€ für Kommunikation und Rücksendung (Bindung der Ressourcen) halte ich für alles andere als "Abzocke". Das ist meines Erachtens völlig angemessen.

17

Samstag, 4. August 2018, 13:50

Das ist meines Erachtens völlig angemessen.
Wenn ich diese Dienstleistung in Anspruch nehmen will, ist das angemessen.
Wenn ich jedoch die Diagnose selbst gemacht habe und nur das Glas will, ist es nicht angemessen.

Die Gear 360 ist nun in der Tonne. Ich werde mir eine Nikon Keymission 360 anschaffen.
Nikon hat einen weit aus besseren Service und bietet Linsenschutzgläser auch einzeln an.

Undertable

Mega-User

Beiträge: 992

Wohnort: Assamstadt

Beruf: Imperator

  • Nachricht senden

18

Samstag, 4. August 2018, 16:10

Das ist meines Erachtens völlig angemessen.
Wenn ich diese Dienstleistung in Anspruch nehmen will, ist das angemessen.
OK

Wenn ich jedoch die Diagnose selbst gemacht habe
interessiert das den Service-Dienstleister leider herzlich wenig da er partout nur seinen eigenen Service anbietet. Das ist halt leider so.

...und nur das Glas will
gibt`s halt leider nicht, so sehr Du Dir das auch wünschst.

ist es nicht angemessen.
Über den Punkt werden wir Beide uns wohl weder in diesem- noch im nächsten Leben einig werden ;-)
Macht aber auch nichts, Du hast ja nun für Dich einen Ausweg gefunden:

Die Gear 360 ist nun in der Tonne. Ich werde mir eine Nikon Keymission 360 anschaffen.
Glückwunsch!

Nikon hat einen weit aus besseren Service...
was sich ein Stück weit auch im höheren Preis bemerkbar macht, den Du hier scheinbar bereit bist hinzublättern.
An der Stelle zitiere ich mal ein paar Passagen meiner Ausführungen von weiter oben:

Samsung versucht die Gear 360 bei einem möglichst großen Kundenkreis zu verkaufen. Das gelingt wohl vor allem über einen kleinen Preis....

Ersatzteilversorgung wird verständlicherweise auch immer mit dem Ziel verfolgt Gewinn zu erwirtschaften....
Das würde sich für den Hersteller und/oder seine Service-Partner natürlich aber nur dann lohnen, wenn über die Jahre auch entsprechend viele Kunden Bedarf anmelden....
Richtig viele werden es bei so einem kurzlebigen Consumer-Produkt aber insgesamt nie. Also müssten Ersatzteile und/oder Reparaturdienstleistungen teurer werden damit sich`s noch "rentiert"...

Um unrentable Ersatzteilversorgung dennoch anbieten zu können ließe sie sich z.B. auch auf den Verkaufspreis umlegen.
das könnte bei der KeyMIssion z.B. der Fall sein?

Ohne den Preisvorteil würde Samsung sicherlich Marktanteile verlieren, da sich einige Consumer dann doch was Besseres kaufen würden...
an dem Punkt stehtst Du meiner Meinung nach gerade und hältst in Richtung KeyMission Ausschau.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (4. August 2018, 16:50)


19

Samstag, 4. August 2018, 20:04

Ohne den Preisvorteil würde Samsung sicherlich Marktanteile verlieren, da sich einige Consumer dann doch was Besseres kaufen würden.
Nein, Samsung wird Marktanteile verlieren wenn sie ihren Service nicht verbessern.
Oder warum hat sich die Automarke SsangYong hier nicht etabliert? Am Service liegts!

Undertable

Mega-User

Beiträge: 992

Wohnort: Assamstadt

Beruf: Imperator

  • Nachricht senden

20

Sonntag, 5. August 2018, 08:45

Samsung wird Marktanteile verlieren wenn sie ihren Service nicht verbessern.

Sagst Du aus Frust weil Du Dein gewünschtes Ersatzteil nicht ohne fremden Service bekommen hast. Mag sein dass sich da noch einige ähnlich gelagerte Fälle von Selbstverschulden aufsummieren.
Der (Gewinn-)Anteil derer die eben besser auf ihre Gerätschaften aufpassen oder einfach nur Glück haben dürfte nach meiner Einschätzung aber um ein Viefaches größer sein

Die breite der Mehrheit von Samsung`s Zielgruppe wäre meines erachtens jedoch nicht bereit einen höheren Preis dafür hinzublättern.
Die eigentliche Käuferschicht, die Selfie-Generation, wohl überwiegend Jugendliche, muss sich ihr begrenztes Budget meist gut einteilen und schaut besonders auf den Preis.
Diejenigen die nicht so auf den Preis schauen müssen erhalten anderswo für mehr Geld auch mehr Bildqualität.
Wer`s unter schwierigen/widrigen Bedingungen einsetzen will muss ohnehin für Rugged Design tiefer in die Tasche greifen.
Am Profibereich geht die Gear 360 meines erachtens sowieso vorbei.

Wie jedes Unternehmen möchte natürlich auch Samsung mit ihrer Gear 360 bestmöglichen Gewinn erzielen.
Durch den schmalen Preis gelingt es eine junge Käuferschicht anzusprechen die bei der Bildqualität kompromissbereit ist.
Durch den schmalen Preis werden wohl solche Verkaufszahlen erreicht, dass der Gewinn am Ende stimmt.

Den Service gliedert Samsung in Form des besagten Service-Dienstleisters aus. Letzterer ist darauf spezialisiert und lebt davon, folglich muss er Geld dafür verlangen.

Dass hierbei von Abzocke geschrieben wurde verstehe ich persönlich überhaupt nicht, denn Abzocke impliziert für mich eine völlig überteuerte Leistung mit möglicherweise versteckten Zusatz-Kosten.
Da Dir die Kosten bekannt waren und diese zumindest für mich nachvollziehbar sind stellt dies meiner Meinung nach ein seriöses Angebot dar bei dem die Entscheidungsfreiheit gewahrt ist.
Dir hat`s nicht zugesagt, also hast Du Dich dagegen entschieden.

Samsung riskiert auf genau diese Weise vielleicht ein paar wenige frustrierte Kunden die mit ihrem Gerät nicht sorfältig umgegangen sind,
sichert sich aber gerade durch ihre Preispolitik einen Marktanteil.
Für mich absolut nachvollziehbar.

...warum hat sich die Automarke SsangYong hier nicht etabliert?

Sorry, das interessiert mich in dem Kontext nicht. Dies ist ein Forum für Panoramafotografie.
Hier noch mal Dein Thema dieses Threads:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (5. August 2018, 13:33)