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21

Sonntag, 31. Dezember 2017, 19:22

An deiner Stelle würde ich das Nikon 8-15mm bei Calumet in Berlin für einen Tag mieten und einen Vergleich mit der vorhandenen potentiellen „Gurke“ anstellen.
(Sollte netto ohne Versicherung 21 Euro kosten.)

Guten Rutsch

22

Sonntag, 31. Dezember 2017, 20:04

Sieht man beim Drehen am Zoomring in der Linse eine Bewegung die nicht Linear verläuft? Das sind von 8mm zu 15mm ein verdammt großer Versatz!

23

Sonntag, 31. Dezember 2017, 20:38

Ich schreib`s nicht gern aber vielleicht bewertest Du die Beurteilung nach Bildmitte auch über?
Naja - beim ersten Aufsetzen des 8-15mm auf einen Panoramakopf habe ich den Nodalpunkt auf Goldring und Objektivmitte (gemessen) gesetzt und hatte einen mittleren Fehler in PTGUI von ca. 5 Pixeln, was sehr schlecht ist. Und das kam nicht von einigen extremen Ausreißern die sich optimieren ließen sondern es waren alle Punkte daneben. Es waren teils heftige Stitchfehler im Bild sichtbar.
Dann begann die lange Fehlersuche. Ich habe z.B. auch mit Joost von PTGui gemailt weil ich vermutet hatte, dass PTGui ein Problem mit dem Objektiv hat. Die neue Beta 11 hat das Objektiv aber sogar in der Datenbank, aber auch #9 und #10 funktionieren jetzt.

Nach den vielen Versuchen bin ich bei meiner Standard Punktqualität von 1 Pixel nach 2 Optimierungen (Panorama in meinem relativ engen Zimmer). Der Nodalpunkt sitzt wieder auf dem Goldring, nur der Drehpunkt ist verschoben. Das finde ich schon extrem als Effekt. Da das 8-15mm als einziges meiner Objektive diese Mittenverschiebung aufweist ist ein Zusammenhang naheliegend.

@Wolf
Die Idee mit der Miete bei Calumet ist super, danke. Calumet Berlin ist nach dem Ladenumzug jetzt nur einen Kilometer weit weg.

@360panode
Nein, das Objektiv ist zu weitwinklig, als das man das sehen könnte, keine Chance. Nur wenn man sich am nicht relevanten Schärferechteck orientiert sieht man eine Verschiebung.

Undertable

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24

Montag, 1. Januar 2018, 17:10

Der Nodalpunkt sitzt wieder auf dem Goldring, nur der Drehpunkt ist verschoben...Da das 8-15mm als einziges meiner Objektive diese Mittenverschiebung aufweist ist ein Zusammenhang naheliegend
In der Tat. Bin auf `s Ergebnis mit dem Leihobjektiv gespannt.

Sieht man beim Drehen am Zoomring in der Linse eine Bewegung die nicht Linear verläuft?
Nein, das Objektiv ist zu weitwinklig, als das man das sehen könnte, keine Chance...
Ich glaube 360panode meint einen subjektiven Schnell-Check, wenn man mit bloßem Auge quasi von hinten (Bajonnett) in`s Objektiv rein schaut:



Das sind von 8mm zu 15mm ein verdammt großer Versatz!
Bei meinem 8-15 bewegt sich der Tubus rund 17mm (leichtgängig und per Augenschein gerade so wie`s sein soll)

25

Montag, 1. Januar 2018, 17:19

Hallo Malum,

was bekommst Du an (evtl. voneinander abweichenden) Ergebnissen heraus, wenn Du die Kamera mit dem Objektiv genau zum Nadir schauend (= Drehachse der Stativ/Rotatorkombi) während einer Belichtungszeit von ca. 2 - 4 Sekunden von Hand einmal um die Drehachse führst? Und zwar je einmal mit der in PTGui ermittelten Zentrierung, einmal nach der geometrischen Zentrierung und ggf. auch mittels Anvisierung der optischen Achse per Sucher oder Live View? Wenn Du in PS zwei sich kreuzende Diagonalen durch den Mittelpunkt der Bilddatei ziehst, müssten Abweichungen zwischen den Aufbauten erkennbar werden, um die Fehlerquelle einzugrenzen.
Herzliche Grüsse

Visual.Tom

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26

Montag, 1. Januar 2018, 21:30

Bei meinem 8-15 bewegt sich der Tubus rund 17mm (leichtgängig und per Augenschein gerade so wie`s sein soll)
Hallo Undertable,

im DSLR Forum hat jemand gerechnet, das die Abweichung nur ca. 1/2 mm betragen muss. Das kann man am fahrenden Tubus nicht sehen. Ich vermute aber ganz genau, dass der etwas schief fährt.

@ Visual Tom
was bekommst Du an (evtl. voneinander abweichenden) Ergebnissen heraus, wenn Du die Kamera mit dem Objektiv genau zum Nadir schauend (= Drehachse der Stativ/Rotatorkombi) während einer Belichtungszeit von ca. 2 - 4 Sekunden von Hand einmal um die Drehachse führst?
Super Idee.

Hier die beiden Resultate übereinandergelegt, 8mm und 15mm. (ich habe mehrere Varianten gemacht um Fehler durch Verwackeln u.ä. auszuschließen).
Das Bild ist unbeschnitten. Das schwarze Kreuz ist die Bildmitte. Die Drehpunkte sind zum besseren Erkennen mit einem roten Punkt markiert.
Der Kopf ist hier in etwa auf 15mm hin optimiert, d.h. die geometrische Bildachse lt meinen Messungen.

Es ist sogar noch etwas schlimmer: Der Mittelpunkt bei 8mm rutscht auch zur Seite weg.
Wenn ich den Kopf auf 8mm hin otimieren würde, hätte ich in 2m Entfernung locker 8-10cm Differenz bei 8mm, so viel ist das an der Decke.

Undertable

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27

Dienstag, 2. Januar 2018, 06:41

Die Sache mit der Langzeitbelichtung und Drehung um die Achse ist interessant. Nur bin ich mir nicht sicher ob man die ermittelten Abweichungen tatsächlich eindeutig dem Objektiv anlasten kann:

Duch korrekte Adaptereinstellung bewirkt man
=> dass der Lichteintrittspunkt im Objektiv für diese eine eingestellte Brennweite exakt auf die Schwenkachse gebracht wurde oder anders gesagt
=> dass sich die optische Achse des Objektivs exakt im Lichteintrittspunkt dieser einen eingestellten Brennweite mit der Schwenkachse schneidet.
Dabei kann die optische Achse noch in alle Richtungen schräg im Raum stehen und zwar aufgrund zahlreicher Form- und Lageabweichungen am Adapter und im Objektiv.

Will man als Bezug die Mitte der Fotos heranziehen kommen noch weitere mögliche Abweichungen hinzu und zwar am Objektiv, am Kamerabody und in der Kamera.
Selbiges gilt auch für`s Sucherbild als Bezug.

Mit der diskutierten Methode Kann man nach meinem Verständnis eine Summe von vielen Abweichungen sichtbar machen (die sich nicht auf das Ergebnis eines korrekt eingestellten Adapters auswirken).
Damit aber deren Ursache(n) eingrenzen zu können um sie z.B. eindeutig einem Objektiv zu zuschreiben halte ich für äußerst schwierig bis unmöglich.

Mal angenommen wir könnten mittels einer modernen Messstation zweifelsfrei nachweisen dass die Optische Achse eines Objektivs weder 100% lotrecht zur Anschraubfläche des Bajonnetts-, noch 100% konzentrisch zum Aufnahmedurchmesser desselben steht (denn Abweichungen gibt es immer!)
Für die normale Fotografie spielt der Bezug zu den Grenzen des verbauten Sensors (daraus abgeleitete Bildmitte von Fotos) meines Erachtens eine ebenso untergeordnete Rolle wie für Panoramisten.
In einem gewissen Umfang würden sich Hersteller und/oder Händler eines solchen Objektivs möglicherweise auf Fertigungstoleranzen berufen, solange das Objektiv seine relevanten Werte erreicht (Schärfe, Auflösung...).
Bei seriösen Händlern darf man aber zum Glück auch auf Kulanz hoffen.

28

Dienstag, 2. Januar 2018, 07:57

Hallo Undertable,

Wesentlich ist, dass sich die optische Achse ändert wenn man zoomt. Das kann man in den Kreiselbildern klar erkennen.
Es hatte keine Rolle gespielt, in welche Richtung genau ich nach oben gezielt hatte - der Abstand war immer identisch. .

Bei einem Panoramakopf müsste man 3 Achsen statt einer verändern beim Wechsel von 15mm zu 8mm. Für jeden Zoomwert lässt sich letztlich ein perfekter Kopf einrichten, das hatte ich ja rausgefunden, der Wechsel wäre aber aufwändig.

Richard hat gemeint, wenn man bei der Kameramontage nur die richtige Schiefstellung erwischt könnte man die Änderung des Nodalpunktes damit abfangen. Keine Ahnung, die Sache hat aber auch so schon genug Zeit gekostet - meinTerminkalender ist jetzt wieder voll.

Ich werde noch das Objektiv von Calumet gegenchecken und hoffe dann, dass Nikon das Problem als Garantie behebt.

Undertable

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29

Dienstag, 2. Januar 2018, 12:44

Hallo Malum

Richard hat gemeint, wenn man bei der Kameramontage nur die richtige Schiefstellung erwischt könnte man die Änderung des Nodalpunktes damit abfangen
Da würde ich ihm recht geben: Man müsste das Objektiv samt Kamera eben so montieren dass die offenbar schief laufende optische Achse koaxial zur Schwenkachse verläuft. Dann müsste theoretisch bei unterschiedlichen Brennweiten lediglich noch entlang der optischen Achse verstellt werden. Für andere Objektive, deren optische Achse "auf Spur" ist müsste die Aufnahme/Montage aber wieder entsprechend geändert werden. Das würde ich mir auch nicht antun wollen. So eine spezielle Montage wäre lediglich an einem Adapter sinnvoll auf dem nur dieses eine Objektiv genutzt werden soll.

Ich werde noch das Objektiv von Calumet gegenchecken
Das wär wirklich aufschlussreich. Bin gespannt wie das Exemplar sich dann verhält!

hoffe dann, dass Nikon das Problem als Garantie behebt.
Da drück ich Dir beide Daumen und wünsche viel Erfolg