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Undertable

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261

Sonntag, 4. März 2018, 16:56

Auslöser des Mijia-Sticks

Hallo,

hat Jemand ne Ahnung oder Vermutung was da auf der Auslöserplatine des Mijia-Sticks außer dem Knackfrosch-Taster noch für Bauteile drauf sind bzw. welche Funktion die haben könnten?


kbaerwald

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262

Sonntag, 4. März 2018, 17:10

Moin Oli

würde so auf die Schnelle auf eine Hardware-Entprellung mit einem RS-Flip-Flop tippen, wenn ich auch das Bauteil auf deinem Foto nicht identifizieren kann.

Gruß, Klaus

Undertable

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263

Sonntag, 4. März 2018, 17:13

Hallo Klaus,

ein Entpreller würde dafür sorgen dass es nicht zu ungewollten Doppelauslösungen kommt?

kbaerwald

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264

Sonntag, 4. März 2018, 17:16

Ja - sieh mal hier. Ist aber lediglich eine Vermutung, solange man nicht weiss, was in der Kamera so an Software-Schnittstelle vorhanden ist. Es gibt ja auch SW-Entprellungen.

Gruß, Klaus

P.S. Offenbar hast du die Sticks erhalten, ja?

Undertable

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265

Sonntag, 4. März 2018, 17:28

Hi Klaus,

danke für den Link. Muss ich mir mal zu Gemüte führen. Für ein mechanisch denkendes Hirn nicht ganz so einfach ;-)

Das Bauteil trägt übrigens den Aufdruck BE04 C04


Offenbar hast du die Sticks erhalten, ja?

Ja, am Freitag sind sie endlich gekommen.
Einen hab ich gleich geöffnet. Diesmal zerstörungsfrei dank Volker`s Hinweis.

Ich will vor allem die Geometrie von der Endkappe nochmal genauer ermitteln

Undertable

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266

Freitag, 9. März 2018, 06:38

...Ich will vor allem die Geometrie von der Endkappe nochmal genauer ermitteln






Undertable

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267

Freitag, 9. März 2018, 06:41





kbaerwald

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268

Freitag, 9. März 2018, 08:55

Moin Oli,

wie hast du das "Endstück" denn mit dem Griff verbunden? Kleber? Eingerastet wie die Endkappe? Die Kräfte, die auf den Adapter einwirken, können ja recht groß sein.

Eine saubere Arbeit (wieder einmal) ...

Gruß, Klaus

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269

Freitag, 9. März 2018, 09:10

Moin Klaus,

in diesem Fall eingerastet. Hab mich da an Volker`s Ausführung angelehnt nur eben seine Maße nicht 1:1 übernommen sondern selbst nachgemessen.
Durch den Formschluss scheint das bei entsprechend genauer Messung und resultierend wenig Spiel sehr gut zu halten.

kbaerwald

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270

Freitag, 9. März 2018, 09:10

Alt trifft auf Neu - Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Moin

mal etwas Nichttechnisches. War dieser Tage wieder einmal in Freiburg und fand den Gegensatz zwischen alter und neuer Bausubstanz in der Spiegelung reizvoll. MiSphere360 ausgepackt (habe sie unterwegs fast immer dabei), am Stick hochgehalten und fertig. Fotograf (icke) wurde wegretuschiert.

Gruß, Klaus


Undertable

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271

Freitag, 9. März 2018, 09:12

tolles Motiv. Sehr schön umgesetzt

kbaerwald

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272

Freitag, 9. März 2018, 10:13

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - die zweite

Hier noch ein Beispiel für den typischen Reportageeinsatz der MiSphere360 - ich habe den Innenbereich des Universitäts-Hauptgebäudes fotografiert. Hier wurde direkt an die Aussenfassade des alten Gebäudes der Neubau angefügt. Am Boden zu sehen sind Plastiken der neun griechischen Musen. Das Treppenhaus ist direkt Bestandteil der Innenhalle.

Die Kamera wurde waagrecht am Stick in den freien Raum gehalten, durch Belichtungs-Automatik und Giro war die Aufnahme fast bearbeitungsfrei. Bearbeitung der Halbbilder und Stitching mit MiSphere Converter (Android).

Gruß, Klaus


273

Freitag, 9. März 2018, 12:22

Hallo Klaus,

sehr schön geworden!

Hier OT, aber da ich hier im Forum selbst mit dem Thema konfrontiert worden bin, möchte ich die Frage der Panoramafreiheit noch mal in den Raum stellen.

Dazu könnte dieses Zitat helfen, den Sachverhalt zu beleuchten:

Zitat

Dauerhafte Kunstwerke im öffentlichen Raum

Wenn jedoch das Kunstwerk dauerhaft in den öffentlichen Raum eingebracht worden ist, dann sieht die rechtliche Situation für den Fotografen wesentlich besser aus: Bei Skulpturen, Denkmälern oder anderen dauerhaft im Erscheinungsbild einer Stadt verankerten Kunstwerken ist keine Erlaubnis erforderlich, wenn Fotos des Kunstwerkes gewerblich genutzt werden sollen. Bei den Fotos muss nur darauf geachtet werden, dass die sogenannte „Straßenperspektive“ eingehalten wird. Im Urheberrecht gilt die Panoramafreiheit, die in einfachen Worten besagt, dass ich alles, was ich von einer öffentlichen Straße aus sehen kann, auch fotografieren darf. Wenn jedoch die Straßenperspektive verlassen wird, greifen wieder urheberrechtliche Regelungen.

Die Straßenperspektive wird verlassen, wenn man sich zum Beispiel auf einem Privatgelände befindet oder man die Fotos von einen hohen Kran oder Ähnlichem aus macht. Ebenso liegt keine Straßenperspektive mehr vor, wenn man das Foto aus einem Haus heraus macht, selbst wenn man die Erlaubnis des Hauseigentümers hat.


http://www.fotorecht-aktuell.de/darf-man…-fotografieren/

Ich habe mit Künstlern schon so einiges erlebt...

Grüße

Harald

kbaerwald

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274

Freitag, 9. März 2018, 14:55

Hallo Harald

ich stimme deinen Bedenken vollkommen zu. Fast noch interessanter ist die Frage: was ist gewerblich? Ich (als juristischer Laie) würde sagen, dass mit solchen Fotos kein Geschäft gemacht werden darf. Da geht es sicherlich nicht um die Verletzung der Privatsphäre, sondern da fühlt sich der Urheber auf seinen monetären Schlips getreten. Wenn der Urheber jedoch sein Kunstwerk in einen öffentlichen Raum stellt (jederzeit für jedermann zugänglich), dann muss er auch billigend in Kauf nehmen, dass man ein fotografisches Auge drauf wirft. Man darf diese Aufnahme nur nicht gewerblich nutzen und damit Geld verdienen. Aber, wo fängt das Geldverdienen an? Beim reinen Veröffentlichen? Möglichweise nicht. Wenn ich unter dem Foto einen Amazon-Einkaufbutton für ein Pipapo-Produkt platziere um einen Blickfang zu erzeugen - dann möglichweise ja. Aber, wie gesagt, ich bin juristischer Laie.

Das "Verletzen der Privatsphäre" darf man mMn nicht mit "Urheberrechteverletzung" in einen Topf werfen! Bist du sicher, dass die Urheberrechteverletzung mit dem Begriff Straßenperspektive einhergeht? Oder ist diese nicht eher für "Verletzung der Privatsphäre" von aufgenommenen Personen und Privatgelände relevant?

Ich versuche, so gut es geht, die auf meinen Panos befindlichen Personen unkenntlich zu machen, weil ich es auch persönlich nicht mag, wenn ich von Fremden direkt fotografiert werde. Bei Panos (vor allem bei One-Shot-Kameras) ist das manchmal schon ein Problem.

Der Dreh- und Angelpunkt dürfte eher das Geldverdienen mit Panos und Fotos überhaupt sein: ich (als 100%-Amateur, auch kein Halb-Amateur) bin schon häufiger mit leichtem Equipment in Kirchen und Museen gelassen worden, nachdem ich unterschrieben habe die Aufnahmen NICHT gewerblich zu nutzen. Meistens ist das aber ein Raum, der durch eine Kasse ganz klar zu erkennen gibt, dass man per Eintritt Geld verdienen möchte. Bei öffentlich zugänglichen Kirchen und Einrichtungen jedoch ist ist das sicher noch selten der Fall.

Es herrscht nach wie vor eine große Unsicherheit.

Gruß, Klaus

kbaerwald

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275

Dienstag, 10. April 2018, 08:09

MiSphere Converter und DNG

Moin

meine favorisierte Android App MiSphere Converter kann jetzt auch durchgängig DNGs stitchen. Man erinnert sich: mithilfe von MiSphere Transfer kann man nun die in der Kamera gespeicherten DNGs direkt ins Smartphone/Tablet übertragen, wo sie direkt via MiSphere Tranfer an MiSphere Converter weitergeschickt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin mithilfe einer Gallery App (ich verwende erfolgreich X-Plore) die gesammelten DNGs in einem Rutsch in den MiSphere Converter zu übertragen und abzuarbeiten. Das geschieht auch unbeaufsichtigt in einer vertretbar kurzen Zeit.

Der Vorteil des Verfahrens liegt klar auf der Hand: alle Arbeiten finden innerhalb des Smartphones statt, und es ist kein Up- oder Download zu Google oder dem heimischen PC notwendig. Des weiteren ist das verwendete Stitching-Verfahren sehr zuverlässig (Eichung vorausgesetzt) und die App erlaubt mittlerweile (V1.96):

- die Stitching Distanz festzulegen
- Farbsäume bei 24bit Bildern zu reduzieren
- Ablage im PNG Format
- Einstellen der JPEG Qualität.

Wichtig: bei DNG input ist in allen Fällen das gestitchte Pano auch DNG! Ist zwar mit 140MB ein ziemlicher Brocken, da aber die MiSphere App auch die für DNG allfällige Farbanpassung während des Stitchens vornimmt, hat man praktisch sofort ein vielfältig zu bearbeitendes DNG vorliegen, das auch von LR und Co. verwaltet werden kann.

Gruß,
Klaus

kbaerwald

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276

Dienstag, 17. April 2018, 15:27

MiSphere 360 in den Bäumen

Endlich Sonne!









Gruß, Klaus

kbaerwald

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277

Dienstag, 17. April 2018, 15:36

MiSphere Converter - Einsatz im AndY Android VM

Für diejenigen, die sich beim Einsatz des Android MiSphere Converters nach Windows sehnen, sei der Android Simulator AndY empfohlen - er läuft in einer virtuellen Maschine und ist beim Verarbeiten von MiSphere DNGs wesentlich fixer als die Android devices. Einfach installieren (aufpassen, Werbung), X-Plorer und MiSphere Converter installieren, und gut ists.

MiSphere Converter läuft stabil und ist mit 25 DNGs im Handumdrehen fertig.

Gruß, Klaus

P.S. Hier die Website von Ichi Hirota (MiSphere Converter) - leider nur in Englisch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kbaerwald« (17. April 2018, 18:54) aus folgendem Grund: Ergänzende Informationen zu MiSphere Converter


Hegau-Panorama

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278

Dienstag, 17. April 2018, 17:57

Danke für die Info

Andy habe ich schon länger installiert, wusste aber nichts genaues damit anzufangen.
Jetzt bei dem schönen Wetter macht die Xiaomi immer schönere Fotos.
Ich wollte mal eben was dokumentieren und hatte im Handumdrehen
8 brauchbare Panos.

Danke nochmal und weiter so...
360 Cities

...Neu im Forum?... ich lerne hier schon seit 13 Jahren

kbaerwald

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279

Mittwoch, 18. April 2018, 10:32

Farbfehler bei Preiswert-Kameras

Noch ein kleiner Tipp (siehe auch die vorangegangenen Panos in der Baumblüte): wer nicht schon bei den Rohdaten (DNGs der beiden Halbbilder) auf Farbquerfehler geachtet hat, wird zumindest die violetten Farbsäume mithilfe von MiSphere Converter los. Aaaaber ... leider bleiben bei den fertigen DNG Panos noch z.T. heftige blaue Farbsäume übrig. Bei meinen Baumbildern konnte man diese an den blauen Schatten der Äste deutlich erkennen.

Hier hilft noch ein Durchgang mit Adobe LR (mit anderen Editoren läuft das anders): einfach im Abschnitt Objektivkorrekturen/manuell mit der <Pipette> den blauen Schatten aufnehmen und mit dem Regler <Intensität> mit Gefühl nachregeln. Dann wird dieser meist zufriedenstellend korrigiert und das Bäumle sieht gegen den Himmel wieder ordentlich aus.





Gruß, Klaus

280

Donnerstag, 19. April 2018, 11:16

Entgegen Deiner Vermutung
… Fast noch interessanter ist die Frage: was ist gewerblich? … Der Dreh- und Angelpunkt dürfte eher das Geldverdienen mit Panos und Fotos …

hat die Panoramafreiheit nichts mit wie auch immer formulierten Geldverdienen zu tun. Denn wenn die Panoramafreiheit greift, gestattet sie nicht nur das Fotografieren eines Werkes, sondern darüber hinaus auch die gewerbliche Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe.

Hier gilt die Panoramafreiheit nicht, denn die bezieht sich nach § 59 UrhG ausschließlich auf »an … öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen … Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.« Folglich unterliegen Räume in Gebäuden niemals der Panoramafreiheit.

Was Du unter öffentlichen Raum (jederzeit für jedermann zugänglich) verstehst, ist nicht das, was die Panoramafreiheit definiert. So ist beispielsweise fast jeder Bahnhof zu jeder Zeit öffentlich und zugänglich – und dennoch kein öffentlicher Raum. Denn er hat einen Besitzer, der über das Hausrecht verfügt und in diesem Rahmen über eigene Bestimmungen verfügen kann. Und so bestimmt auch hier die DB in ihrer Hausordnung zu Recht auch darüber, unter welchen Bedingungen das Fotografieren gestattet wird.

Ob und inwieweit vom Hausherrn das Hausrecht ausgeübt wird, ob er generös oder kleinlich ist, sei dahingestellt. Er kann Dir auch das Fotografieren in seinen Räumen erlauben – ob damit das Urheberrecht an den Plastiken abgedeckt oder aber ausgehebelt wird, steht noch einmal auf einem anderen Blatt.