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1

Montag, 7. März 2016, 09:17

Welche Schnellwechselplatte?

Hallo,

ich bin gerade dabei mir einen Nodalpunktadapter selbst zu bauen.
Für die horizontale Schiene bin ich noch auf der Suche nach einer geeigneten Schnellwechselplatte. Also Klemmeinheit mit Platte.
Ich suche eine, bei der die Kamera immer exakt in der selben Position eingeklemmt werden kann.
Bei einer normalen Arca-Platte kann man die Kamera in der Halterung verschieben, was hier natürlich hinderlich ist.

Habt ihr ein paar Tips, welche hierfür geeignet wären?

Gruß
UIi

2

Montag, 7. März 2016, 10:44

Das mit dem Verschieben läßt sich bei Arca nicht vermeiden, ist so gewollt.
http://www.amazon.de/MENGS%C2%AE-PU100-S…ords=arca+swiss
https://www.cullmann.de/detail/id/magnesit-mx465.html
Die sind lang genug, universell und haben eine Skala.
(Anschläge wären Dir sicher lieber ... man kann aber nicht alles haben ...)
Ich persönlich benutze auch das ältere System von Cullmann mit den quadratischen Platten; einmal eingerichtet ist es auch automatisch reproduzierbar.
https://www.cullmann.de/detail/id/cross-cx450.html
Diese Platten (40mm im Quadrat) passen dafür aber auch gerade noch so in die Arca-Klemmen !
(Eingefleischte Arca-Fans rümpfen jetzt sicher die Nase für sooo viel "Primitivität" ... iiigit...iiigit...)

mfG schwarzvogel

3

Montag, 7. März 2016, 10:44

Sowas?
http://shop.nodalninja.com/collections/c…ase-clamp-f2105

Sehr hilfreich ist auch eine verdrehsichere Platte an der Kamera.

Alternativ geht auch eine Kombination wo Platte und Klemme gelaserte Markierungen haben.
Leider habe ich keinen passenden Link dazu.

Undertable

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4

Dienstag, 8. März 2016, 06:37

Mit der verdrehsicheren Platte stimme ich meinem Vorredner zu, sonst bringt nämlich alle Positioniergenauigkeit zwischen Platte und Klemmhalter nichts.
Das geht ohne Bastlerei nur mit Kameraspezifischen Platten (z.B. von RRS mit und ohne Zollgebühren) die die Kamera neben Kameragewinde und Auflagefläche zusätzlich auch an Formelementen des Gehäuses aufnehmen.
Solche Platten haben i.d.R. eine Mittenmarkierung, die man beim Klemmen mit eben so einer auf der Klemme in Deckung bringt.

Bei Billig-Klemmen aus Fernost sind diese Markierungen insbesondere auf der Klemme nicht sehr verlässlich.
Bei namhaften Herstellern wie z.B. RRS sieht das anders aus, da kann man gut nach Markierungen arbeiten. Komfortabler sind Anschläge die man auf ARCA-Profil klemmen kann.
Voraussetzung ist natürlich dass die Platte länger als die Klemme breit ist.



Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (8. März 2016, 07:21)


5

Mittwoch, 9. März 2016, 09:33

Derartige Anschläge findet man auch im Dunkeln. "Fehlerhafte" Skalierung relativiert sich beim Einstellen des Nodalpunkts; da werden "Ist"-werte notiert. Dieser Vorgang wird bei wesentlichen Änderungen am Equipment ohnehin wiederholt. mfG schwarzvogel

6

Mittwoch, 9. März 2016, 15:12

Ich habe mich nun doch entschlossen, auf eine Schnellwechselplatte zu verzichten.
Das ist mir dann doch zu ungenau.

Ich baue gerade einen Schrittmotor gesteuerten NPA.
Die Bauteile werden aus Aluminium per Wasserstrahl ausgeschnitten und anschließend sandgestrahlt, usw.
Ich würde mich ärgern, wenn all dieser Aufwand durch eine ungenaue Kamera Position zunichte gemacht wird.
Die Kamera (D7100) wird nun also einfach per 1/4 Zoll-Schaube im Bodenplattengewinde festgeschraubt.
Zusätzlich wird sie noch mit einem Index-Stift in dem Loch für den Batteriegriff gesichert.

Gruß
Uli

7

Mittwoch, 9. März 2016, 15:34

Hallo Uli,

das klingt ja spannend. Ein paar Bilder von Deinem Projekt würden mich interessieren.
Herzliche Grüsse

Visual.Tom

Eine Auswahl meiner Panoramen

| D800 | 16er/10,5er Fisheye-Nikkor | Pano-Maxx | Capture NX2 | PTGui Pro | Panorama Studio 3 Pro |

8

Mittwoch, 9. März 2016, 16:39

Wenn's fertig ist, mach ich mal einen neuen Thread auf.

Undertable

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9

Donnerstag, 10. März 2016, 04:13


Ich baue gerade einen Schrittmotor gesteuerten NPA

Da bin ich auch auf Ergebnisse gespannt

Die Kamera (D7100) wird nun also einfach per 1/4 Zoll-Schaube im Bodenplattengewinde festgeschraubt.
Zusätzlich wird sie noch mit einem Index-Stift in dem Loch für den Batteriegriff gesichert.

Hört sich gut an. Bei meiner folgenden Aufnahme für die EOS 400D (mit abnehmbarem Akkufachdeckel) hatte ich mich ebenfalls an einem Batteriegriff orientiert.
Neben dem Positionierstift hatte ich zusätzlich auch über die Innenkontur des Akkufachs positioniert denn wenn man`s ganz genau nehmen will
hat man im Rahmen der Bohrungsluft (Kameraschraube in Bohrung und Bolzen- in Muttergewinde) noch minimal den Freiheitsgrad der Drehung um die Achse des Positionierstifts.



Im Eigenbau kannst Du die Bohrungsluft reduzieren indem Du einen Passdurchmesser an die Kameraschraube drehst, der montiert in einer entsprechenden Reibung sitzt.
Dennoch verbleibt ein gewisses Spiel im Bolzen- u. Muttergewinde.

Auf Anhieb klingt das vielleicht nach Griffelspitzerei, relativiert sich aber wenn man die Strecken zueinander betrachtet, in Anlehnung an den Strahlensatz:

Bereits 0,2 mm Spiel im Gewinde bei Abstand 30mm zum Drehpunkt machen am Lichteintrittspunkt im Objektiv bei Abstand 90mm zum Drehpunkt schon 0,6mm aus.
Das kann man in der Praxis vermutlich noch vernachlässigen.
Würde man jetzt aber noch Die Bohrungsluft (Kameraschraube in Platte) hinzurechnen, die ich bei handelsüblichen Platten im Schnitt auf 0,5mm und mehr schätzen würde,
kämen wir am Lichteinfallspunkt (bei 90mm Abstand zum Drehpunkt) schon auf eine Wiederholgenauigkeit von 2mm und mehr. Das würde sich bestimmt bemerkbar machen.




Ist natürlich Theorie die man in der Praxis entsprechend bewerten muss

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (10. März 2016, 06:13)


10

Donnerstag, 10. März 2016, 09:36

Man kann auch versuchen eine Schweizer Uhr nachzubauen ...
Entscheidend ist, daß sich auch mit längeren (schwereren) Brennweiten und den ggf. wirkenden Beschleunigungskräften während des Schwenkvorganges selbst nix verschieben oder verdrehen kann.
Da ist da in meinen Augen vor allem das Stativgewinde der Kamera selbst ein besonderer Schwachpunkt.
Man braucht unbedingt eine Platte, welche zur Kamera paßt und diese sicher gegen Verdrehen sichern kann.
Bei längeren Brennweiten, welche mit Objektivschellen befestigt werden ist das sicher nicht so das Problem.
Wenn alles fest sitzt wird den "Rest" ordentliche Software richten, welche in den letzten Jahren ja auch immer besser geworden ist.
mfG schwarzvogel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schwarzvogel« (10. März 2016, 09:46)


Toni Hz

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11

Donnerstag, 10. März 2016, 11:00

Hallo Uli,

Ich verwende die Schnellwechselplatte von Manfrotto (323), einige jammern über die ungenaue Fertigung zw. Kameraschraube und Platte (ca. 0,5mm). Ich habe mir angewöhnt, das Spiel auszuschalten, indem ich die Platte vor dem Festziehen immer in eine bestimmte Richtung ziehe.
Das ist dann auch reproduzierbar. Die Verbindung zur Grundplatte ist spielfrei. Die Kameraplatte bleibt sowieso immer drauf, das "Einbauspiel" ist daher auch kein Problem. Weiters habe ich 2 Paare eingesetzt und zwar: zwischen Kamera und NPA und zw. NPA und Kugelkopf. Daher kann ich den NPA rasch ausbauen und das Stativ mit Kugelkopf für andere Aufnahmen verwenden. Die Arretierung zw. Kameraplatte und Grundplatte läßt sich blitzschnell lösen und besteht aus Sicherunghebel und Klemmhebel.
Beim Zusammenbau setzt man die Teile zusammen, der Klemmhebel schnappt zu, Sicherungshebel umlegen, fertig.

Ob andere Systeme auch solche Schnappverschlüsse verwenden weiß ich nicht, darin sehe ich auf alle Fälle einen großen Vorteil von Manfrotto.

lg Toni

Kosten: ab 34,--

Manfrotto 323
D2Xs; Fuji S3Pro, Sigma 10-20; Sigma 8; Feisol CT-3442; CS+40D;
RoundaboutDeluxe; Nachbauring; PanoramaStudio2Pro; Pano2VR
Hähnel Funkfernbedienung; Einbein, Teleskopstange;