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Undertable

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81

Samstag, 20. Oktober 2018, 08:53

Wurde der Lichteintrittspunkt korrekt auf die Schwenkachse eingestellt bleibt er beim Schwenken auf dieser und zwar egal ob am Rotator oder am Kugelkopf geschwenkt wird.
Das der Nodalpunktadapter dabei ziemlich schräg steht spielt für`s Stitching keine Rolle.
Nein Oli

Doch!

Hast exzentrische Bewegung , nich achsiale.

Wurde der Lichteintrittspunkt korrekt eingestellt, so dass er sich auf der Schwenkachse befindet, dann bleibt er auch auf dieser Achse.
Wie der mechanische Aufbau dazwischen aussieht ist im Prinzip völlig egal. In diesem Fall wird der Kugelkopf quasi Teil des Nodalpunktadapter.

NP Adapter dreht sich über die achse so wie Mond über die Erde...

Nein.

Auch wenn`s mir Keiner glauben mag, hier der Beweis dass es mit dem Kugelkopf klappen kann.
(Gebt mit bitte Rückmeldung ob der Dropbox-Link funktioniert)
(Die Thematik mit dem min/max Schwerpunkt bei kleiner Standfläche und hohem Schwerpunkt hab ich hier mal vernachlässigt. In der Praxis ist sie natürlich relevant!)

Dass man den Kugelkopf aber besser umgekehrt montiert stimmt schon und das hat auch gute Gründe:

1.) Rotiert man unterhalb der Kugel muss nach jedem Lösen der Kugelklemmung der NP neu eingestellt werden.
2.) Ist das Einstellen selbst vermutlich nicht so einfach weil der Adapter bzw die Einstellrichtungen schräg zur Schwenkachse verlaufen.

Rotiert man über der Kugel, kann beliebig nievelliert werden ohne die Einstellung des Nodalpunkts/Lichteintrittspunkts zu verstellen.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (20. Oktober 2018, 15:59)


82

Samstag, 20. Oktober 2018, 12:06

Auch wenn`s mir Keiner glauben mag, hier der Beweis dass es mit dem Kugelkopf klappen kann.
(Gebt mit bitte Rückmeldung ob der Dropbox-Link funktioniert)
(Die Thematik mit dem min/max Schwerpunkt bei kleiner Standfläche und hohem Schwerpunkt hab ich hier mal vernachlässigt. In der Praxis ist sie natürlich relevant!)

Dass man den Kugelkopf aber besser umgekehrt montiert stimmt schon und das hat auch gute Gründe:

1.) Rotiert man unterhalb der Kugel muss nach jedem Lösen der Kugelklemmung der NP neu eingestellt werden.
2.) Ist das Einstellen selbst vermutlich nicht so einfach weil der Adapter bzw die Einstellrichtungen schräg zur Schwenkachse verlaufen.

Rotiert man über der Kugel, kann beliebig nievelliert werden ohne die Einstellung des Nodalpunkts/Lichteintrittspunkts zu verstellen.


Der Link funktioniert! Aber das Panorama wird dann (von der Horizontlinie her) schief - oder?

83

Samstag, 20. Oktober 2018, 13:11

ich tippe jetzt mal auf +/- 5mm Abweichung von der Drehachse


darf man nicht erlauben.

die geometrische Fehler sich summieren


Fehler gesamt = Zufallsfehler + Systemfehler.

Wenn in NP Adapter hast 5 mm Fehler es ist ein Systemfehler der tritt immer auf - bei jedem Foto.

zB hast 5 mm Zufallsfehler , dazu noch 5 mm Systemfehler , gesamt 10 mm - es ist nicht wenig. Sonnst hättest nur 5.

Ich habe noch einen II. Bauteil-Schiene für den NPA-Fuß (Ausrichten in Querrichtung) mit der ich diesen Fehler 100% beseitigen kann. Macht aber das System wieder etwas schwerer und ich werde es nur anbringen, wenn ich jetzt immer noch Stitichingfehler habe und die 5mm tatsächlich wichtig sind (was sich noch herausstellen wird).

Auf dem LCD kannst beobachten was für einen Paralaxenfehler verursacht 5 mm , wenn man Kamera auf dem Arm verschiebt. der Fehler ist sehbar und nicht klein.
Bei manchen Motiven ohne Bedeutung , bei anderen verurscht Stitchingprobleme.

Wirst bald merken , da bei Panoramen haben wir nicht wirklich viel Tolleranz für den Pfusch - Euklid und Gauss uns nicht erlaubten haben.

wenn in YT sehst Panorama in 20 sek vom Hand gemacht , dann sehst noch nicht die 20 anderen die nicht geglückt haben.
Die werden nicht gezeigt.

Sehr gutes Argument!

selbst habe z.B: HIER aus dem Hand bis zur brust in welligem wasser stehend gemacht . Das es möglich ist , bedeuted nicht, das ich darf meine Kamera nicht exact in NP Adapter positionieren. Je weniger genau desto statistisch mehr Fehler zu beseitigen wird. Abhängig vom Motiv - mal mehr , mal weniger. Aber in der summe - mehr.
Richtige Position der Kamera in NP Adapter es ist ein Fundament für weiteren Erfolg. Wozo verzichten - 5 Minuten arbeit , nur einmal ganz am Anfang.

Kennst Du das Pareto-Prinzip? Das versuche ich immer anzuwenden - auch hier.


Danke und Gruß

Tom


Nachtrag: Eben einmal - bei optimalen Bedingungen (Windstille und ebene Fläche) - auf der Terrasse mit meiner 5mm Abweichungs-Konstellation ein Pano gemacht und nur einen winzigen Stitichingfehler gefunden. Ich würde jetzt sagen 98% perfekt! Damit kann ich leben und auch mit den 5mm Abweichungen. Jetzt warte ich auf den Magic-Balance-Nivellierkopf und werde dann wieder berichten.

Undertable

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84

Samstag, 20. Oktober 2018, 15:43

Auch wenn`s mir Keiner glauben mag, hier der Beweis dass es mit dem Kugelkopf klappen kann.
(Gebt mit bitte Rückmeldung ob der Dropbox-Link funktioniert)
(Die Thematik mit dem min/max Schwerpunkt bei kleiner Standfläche und hohem Schwerpunkt hab ich hier mal vernachlässigt. In der Praxis ist sie natürlich relevant!)

Dass man den Kugelkopf aber besser umgekehrt montiert stimmt schon und das hat auch gute Gründe:

1.) Rotiert man unterhalb der Kugel muss nach jedem Lösen der Kugelklemmung der NP neu eingestellt werden.
2.) Ist das Einstellen selbst vermutlich nicht so einfach weil der Adapter bzw die Einstellrichtungen schräg zur Schwenkachse verlaufen.

Rotiert man über der Kugel, kann beliebig nievelliert werden ohne die Einstellung des Nodalpunkts/Lichteintrittspunkts zu verstellen.

Der Link funktioniert! Aber das Panorama wird dann (von der Horizontlinie her) schief - oder?

So ist es! Das könnte man in ptGUI nachträglich richten wenn man senkrechte Linien hat. In der Pampa sieht es mau aus.

Zusätzlich würde im gezeigten Beispiel oben ein Loch entstehen, weil die Kamera im Prinzip leigt nach unten geneigt rotiert.
Das könnte man theoretisch ausgleichen in dem man den oberen Schwenkarm etwas nach oben neigt...

Ist aber alles bescheuerte Theorie. In der Praxis würde man so einen Murks nicht machen und den Kugelkopf umdrehen: Kugel nach unten / Panoteller nach oben

edit:
einen kleinen Fehler hab ich in meinem clip gefunden: Kamera ist in querformat montiert. Spielt aber zum Beweisen der Sachlage keine Rolle ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (20. Oktober 2018, 16:18)


85

Sonntag, 21. Oktober 2018, 10:46

5mm Abweichungs-Konstellation ein Pano gemacht und nur einen winzigen Stitichingfehler gefunden. Ich würde jetzt sagen 98% perfekt!


Super.
es lässt Uns hoffen, dass unsere Diskussion keine verlorene Zeit war.
Mit der Zeit kann nur besser sein .
Bei den Panoramen ist wichtig der Sinn einzelnen schritten zu verstehen , was keine Hexerei ist , aber es verlangt ein bischen Erfahrung und die kommt mit der Zeit .
Jeder Fehler hat seine Ursache , und Erfahrung ist notwendig um die richtige Diagnose zu stellen.
Dann kann man Problem lösen.
Wenn die Erfahrung noch nicht da ist , dann haben wir Panorama Community.

Grüsse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Panpan« (21. Oktober 2018, 12:15)


86

Sonntag, 21. Oktober 2018, 10:50

Ist aber alles bescheuerte Theorie. In der Praxis würde man so einen Murks nicht machen


Genau so is es.
Die Geometrie wird stimmen , aber das anwenden wäre in der Praxis kaum möglich.

So wie "@" - mit rechem Hand das linke Ohr kratzen .

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Panpan« (21. Oktober 2018, 20:59)


87

Montag, 22. Oktober 2018, 09:48

5mm Abweichungs-Konstellation ein Pano gemacht und nur einen winzigen Stitichingfehler gefunden. Ich würde jetzt sagen 98% perfekt!


Super.
es lässt Uns hoffen, dass unsere Diskussion keine verlorene Zeit war.
Mit der Zeit kann nur besser sein .
Bei den Panoramen ist wichtig der Sinn einzelnen schritten zu verstehen , was keine Hexerei ist , aber es verlangt ein bischen Erfahrung und die kommt mit der Zeit .
Jeder Fehler hat seine Ursache , und Erfahrung ist notwendig um die richtige Diagnose zu stellen.
Dann kann man Problem lösen.
Wenn die Erfahrung noch nicht da ist , dann haben wir Panorama Community.

Grüsse


Hallo Panpan,

ich habe mit jetzt sogar - um die Stabilität zu erhöhen und das lästige Nachschwingen zu vermeiden - ein super leichtes Dreibein-Stativ bestellt. Nachdem ich verstanden habe, dass auch ein tatsächlicher Schiefstand des Stativs im Gelände mit der Kombination - 'unten Kugel (oder Magic-Balance-Kopf), oben Rotator - ausgeglichen werden kann, mache ich mir über die große Standfläche keine Gedanken mehr. Ich bin immer davon ausgegangen, je kleiner die Standfläche (Standspinne), desto schneller finde ich eine ebene Fläche im Gelände. Deshalb fand ich ein Dreibein gar nicht so ideal. Aber da dies nun auch geklärt ist, warte ich auf das Paket morgen und werde dann wieder berichten. Nach wie vor glaube ich, dass die 5mm Abweichung von der Rotatorachse (wenn alle anderen Fehler behoben sind), keine große Rolle spielen. Mit dem Dreibein wird auch das fehlerbehaftete Nachschwingen nun nicht mehr erfolgen.

Gruß und schöne Woche

Tom

88

Montag, 22. Oktober 2018, 13:17

Mit dem Dreibein wird auch das fehlerbehaftete Nachschwingen nun nicht mehr erfolgen.


ja , mit Sicherheit der Dreibein wird stabiller und auch schneller in der Arbeit.
Es lässt sich das Ganze so konfigurieren , dass das Gewicht mit Standbeinmonopod vergleichbar sein kann.
Haben wir damit bei fotografieren auch etwas mehr Möglichkeiten, zB aus den Felsen , Treppen , in der Nacht usw.
Das Boden muss überhaupt nicht eben und flach sein.

Grüsse.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Panpan« (23. Oktober 2018, 21:16)


89

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 18:12

Mit dem Dreibein wird auch das fehlerbehaftete Nachschwingen nun nicht mehr erfolgen.


ja , mit Sicherheit der Dreibein wird stabiller und auch schneller in der Arbeit.
Es lässt sich das Ganze so konfigurieren , dass das Gewicht mit Standbeinmonopod vergleichbar sein kann.
Haben wir damit bei fotografieren auch etwas mehr Möglichkeiten, zB aus den Felsen , Treppen , in der Nacht usw.
Das Boden muss überhaupt nicht eben und flach sein.

Grüsse.


Das Mini-Stativ https://www.amazon.de/gp/product/B01M0SL…0?ie=UTF8&psc=1 in Kombination mit dem Nivellierkopf https://www.amazon.de/gp/product/B00MVNB…0?ie=UTF8&psc=1 und dem Rotator oben drauf, hält den NPA wunderbar im Wasser. Ich habe eine wirklich sehr leichte Kamera (Samsung NX1000), einen abgespeckten NPA und ein 6,5mm Metall-Objektiv - aber das Stativ kommt schon an seine Grenzen. Eine schwere DSLR (+Nivellierkopf +Rotator +NPA) würden die dünnen Beinchen nicht verkraften. Aber Gewicht und Packmaß (ich habe sogar die Mittelsäule entfernt) sind der Hammer! Die ersten Testfotos OHNE STITICHINGFEHLER!!!!! Ich kann es nicht fassen!
Aber so ein Dreibein macht schon etwas mehr Retuschierarbeit als ein schlankes Einbein. Dafür steht es auch deutlich stabiler.

Noch mal danke für die vielen wichtigen und hilfreichen Tipps!!!!

Gruß

Tom

Undertable

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90

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19:22


ist eigentlich kein Ministativ sondern ein Reisestativ. Reisestative erlauben dass der Fotograf stehend arbeitet. Beim Ministativ ist das nicht vorgesehen.

in Kombination mit dem Nivellierkopf https://www.amazon.de/gp/product/B00MVNB…0?ie=UTF8&psc=1

wo baust Du den an/ein, auf der Mittelsäule?

und dem Rotator oben drauf

entspricht im Prinzip dem umgedrehten Kugelkopf. Es kann also beliebig nivelliert werden ohne die NPA-Einstellung zu "versauen".

hält den NPA wunderbar im Wasser

Das sollte man von der Nivelliereinrichtung auch erwarten können, sonst wäre sie schließlich nicht für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet.

sehr leichte Kamera...abgespeckten NPA...6,5mm...Objektiv - aber das Stativ kommt schon an seine Grenzen

Mit anderen Worten eine selbst für leichtes Euipment grenzwertige Kombination.

...Gewicht und Packmaß...sind der Hammer!

aber in der Stabilität begrenzt und nur auf leichtes Equipment beschränkt.

Die ersten Testfotos OHNE STITICHINGFEHLER!

Glückwunsch, dann ist dieser Thread am Ende vom Erfolg gekrönt

so ein Dreibein macht schon etwas mehr Retuschierarbeit als ein schlankes Einbein. Dafür steht es auch deutlich stabiler

Mit meinem endlosen Gebastel von Einbein auf Ministativ, mit Nivelliermöglichkeit und Rotator habe ich mir letztendlich einen Kompromiss gebaut der alle Vorteile bestmöglich vereint:

=> halbwegs sicheren (freien) Stand eines (Mini-)Stativs auch auf schwierigen Untergründen
=> trägt auch eine ausgewachsene DSLR
=> den kleinen Footprint eines Einbeins
=> kleines Packmaß und Gewicht

Schade dass so etwas nicht im Handel erhältlich ist. Die Einbeiner mit Standspinne haben diesen Zweck meines erachtens verfehlt:

=> Sie stehen verkehrt herum (mit dem dicken Teil oben)
=> Keine oder sehr bescheidene Nivelliermöglichkeit
=> meist klapprige Befestigung Spinnenbeine, die bei rotierendem hohen Schwerpunkt zusätzlich zu Instabilität führen können.

Noch mal danke für die vielen wichtigen und hilfreichen Tipps!

Von meiner Seite aus gern. Schön zu sehen dass es am Ende was gebracht hat.
Dann ist es jeden Aufwand wert :-)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (24. Oktober 2018, 20:18)


91

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 09:30

Aber so ein Dreibein macht schon etwas mehr Retuschierarbeit als ein schlankes Einbein. Dafür steht es auch deutlich stabiler.



das ist auch Übungsache.
man kann beherschen.
Aber es ist einfacher als stitchinfehler zu retuschieren.

92

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 09:49


ist eigentlich kein Ministativ sondern ein Reisestativ. Reisestative erlauben dass der Fotograf stehend arbeitet. Beim Ministativ ist das nicht vorgesehen.

Hatte ich gemeint, nur falsch ausgedrückt.

in Kombination mit dem Nivellierkopf https://www.amazon.de/gp/product/B00MVNB…0?ie=UTF8&psc=1

wo baust Du den an/ein, auf der Mittelsäule?

Genau! Der Auszug ist mit einer 3/4 Zoll Schraube auf der Stativschulter befestigt. Den habe ich abgeschraubt und den Nivellierkopf direkt aufgesetzt. Dadurch größere Auflage und Steifigkeit. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass das brutale Festziehen aller Schraubverbindungen noch zusätzliche Festigkeit bringt. Die Dosenlibelle zeigt das ganz deutlich.

und dem Rotator oben drauf

entspricht im Prinzip dem umgedrehten Kugelkopf. Es kann also beliebig nivelliert werden ohne die NPA-Einstellung zu "versauen".

Das war ja das Thema schlechthin. Umgedrehter Kugelkopf, Rotator oben, Rotator unten, usw. Ich habe extra einen ausgeprägten Schiefstand mit dem Nivellierkopf hervorragend korrigieren.

hält den NPA wunderbar im Wasser

Das sollte man von der Nivelliereinrichtung auch erwarten können, sonst wäre sie schließlich nicht für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet.

Ich kennen den Magic-Balance von Novoflex und der ist noch besser. Bei der Billigvariante verzieht sich der Teller beim Feststellen doch noch ganz leicht. Nicht wie beim Kugelkopf aber doch spürbar.

sehr leichte Kamera...abgespeckten NPA...6,5mm...Objektiv - aber das Stativ kommt schon an seine Grenzen

Mit anderen Worten eine selbst für leichtes Euipment grenzwertige Kombination.

Definitiv! Die Belastbarkeit ist mit 3kg angegeben, das stimmt nie und nimmer! Und wenn, dann ist das System weich wie Pudding. Die Stativbeine sind an der oberen Basis mit Kunststoffhalterungen konstruiert und mehr brauche ich nicht zu sagen. Also - wie bei mir - bestenfalls mit einer leichten Systemkamera zu verwenden.

...Gewicht und Packmaß...sind der Hammer!

aber in der Stabilität begrenzt und nur auf leichtes Equipment beschränkt.

100%!

Die ersten Testfotos OHNE STITICHINGFEHLER!

Glückwunsch, dann ist dieser Thread am Ende vom Erfolg gekrönt

Ja, ist mir auch schwer gefallen mein Einbeinstativ mit Standspinne in die Ecke zu legen. Die ganze Konstruktion macht einen durch und durch stabilen Eindruck. Allerdings - und das habe ich bei der letzten Verwendung wieder gemerkt -nervt das endlose Nachschwingen des Sytems sehr. Wenn es dann noch windig ist, beruhigt sich das Stativ faktisch gar nicht wirklich. Entsprechend schwer hat es dadurch PTGui beim Stitchen. Die paar Millimeter Abweichung von der Rotatorachse machen wir weniger Kopfschmerzen.


so ein Dreibein macht schon etwas mehr Retuschierarbeit als ein schlankes Einbein. Dafür steht es auch deutlich stabiler

Mit meinem endlosen Gebastel von Einbein auf Ministativ, mit Nivelliermöglichkeit und Rotator habe ich mir letztendlich einen Kompromiss gebaut der alle Vorteile bestmöglich vereint:

=> halbwegs sicheren (freien) Stand eines (Mini-)Stativs auch auf schwierigen Untergründen
=> trägt auch eine ausgewachsene DSLR
=> den kleinen Footprint eines Einbeins
=> kleines Packmaß und Gewicht

Schade dass so etwas nicht im Handel erhältlich ist. Die Einbeiner mit Standspinne haben diesen Zweck meines erachtens verfehlt:

=> Sie stehen verkehrt herum (mit dem dicken Teil oben)
=> Keine oder sehr bescheidene Nivelliermöglichkeit
=> meist klapprige Befestigung Spinnenbeine, die bei rotierendem hohen Schwerpunkt zusätzlich zu Instabilität führen können.

Noch mal danke für die vielen wichtigen und hilfreichen Tipps!

Von meiner Seite aus gern. Schön zu sehen dass es am Ende was gebracht hat.
Dann ist es jeden Aufwand wert :-)


Die Kombination von Dir gefällt mir auch ganz ausgezeichnet. Der neue Foodprint mit dem Dreibein ist schon heftig. Allerdings habe ich mir neuerdings angewöhnt (sofern es die Belichtungszeit zulässt) immer auch ein Bodenbild zu machen. Dadurch kriege ich das Dreibein in der Regel gut aus dem Nadirbild. Ich füge dieses Bodenbild übrigens manuell (ohne CP ein) und richte es auch manuell aus. Das verdaut PTGui wesentlich besser.

Für die tolle Hilfe noch mal vielen Dank!

93

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 09:53

Aber so ein Dreibein macht schon etwas mehr Retuschierarbeit als ein schlankes Einbein. Dafür steht es auch deutlich stabiler.



das ist auch Übungsache.
man kann beherschen.
Aber es ist einfacher als stitchinfehler zu retuschieren.


Definitiv! Stitchingfehler sind teilweise wirklich schwer zu korrigieren. Deshalb bin ich ganz happy mit dem neuen Dreibein und den fast fehlerfreien Panos.

War aber ein langer Weg! Aber ich denke, der Pano-Marathon ist noch nicht zu Ende. Wenn ich sehe, was man in PTGui alles falsch und richtig machen kann, gibt es da auch sicher Optimierungsmöglichkeiten.

Undertable

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Beruf: Imperator

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94

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 12:35

Wenn ich sehe, was man in PTGui alles falsch und richtig machen kann, gibt es da auch sicher Optimierungsmöglichkeiten.

Oh ja, da lässt sich mehr rausholen als man denkt. Ich selbst bin da zwar keine große Hilfe aber wenn Du Bildmaterial rein stellt bekommst Du hier sicherlich von Anderen kompetente Unterstützung.
Drück Dir weiterhin die Daumen für gutes Gelingen

95

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 18:50

Wenn ich sehe, was man in PTGui alles falsch und richtig machen kann, gibt es da auch sicher Optimierungsmöglichkeiten.

Oh ja, da lässt sich mehr rausholen als man denkt. Ich selbst bin da zwar keine große Hilfe aber wenn Du Bildmaterial rein stellt bekommst Du hier sicherlich von Anderen kompetente Unterstützung.
Drück Dir weiterhin die Daumen für gutes Gelingen

Wenn ich sehe, was man in PTGui alles falsch und richtig machen kann, gibt es da auch sicher Optimierungsmöglichkeiten.

Oh ja, da lässt sich mehr rausholen als man denkt. Ich selbst bin da zwar keine große Hilfe aber wenn Du Bildmaterial rein stellt bekommst Du hier sicherlich von Anderen kompetente Unterstützung.
Drück Dir weiterhin die Daumen für gutes Gelingen


N'Abend Oli,

vielen Dank für den Hinweis, das werde ich - z.B. bei der nächsten 'Lochdecke' und den resultierenden Stitiching-Problemen - gerne machen. Eigentlich schade, dass es kein offizielles Tutorial von PTGui in Deutsch gibt. Mein Englisch ist ok, aber nicht fachspezifisch. Aktuell hadere ich noch mit dem Upgrade auf die Version 11. Dazu sollte es eine signifikante Verbesserung zu meiner 10er Version geben. Nicht dass ich mich gerade reingefuchst habe und fange dann mit der 11er Version von vorne an.

Viele Grüße

Tom

96

Gestern, 16:15

Ich habe jetzt nicht alle 5 Seiten gelesen.
Grundsätzlich ist eine Wasserwaage bei Panoramen völlig überflüssig, bei Kugeln sowieso. Die richtet man nach dem Stitchen aus.
Eine Wasserwaage kann man eventuell bei breiten Streifen-Panoramen gebrauchen, um den Verschnitt zu optimieren.

Ich gehe mal davon aus, dass Du nach dem Setzen der CPs jeweils den Optimierer betätigt hast? Das Setzen der Punkte allein wackelt noch nicht am Bild.

Nur zum Verständnis: Besteht das Pano nur aus den beiden gezeigten Bildern? Möglicherweise sind daneben weitere Bilder, die ebenfalls mit diesen beiden verknüpft sind. Die weiteren Cps ziehen natürlich auch der Nahtstelle...
Gruß vom pano-toffel