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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18:33



Tom

P.S.: ich habe übrigens den Fehler für die 'Schräglagen' gefunden!!! Es war der Kugelkopfhalter zwischen Drehteller und NPA. Ich hatte sogar einen mit Fluid-Dämpfung, ganz fatal! Da ist das Spiel quasi eingebaut. Jetzt sitzt der NPA direkt auf dem Drehteller und wenn das System im Wasser steht, dann bleibt es dort auch bei jeder Drehung. Ich werde aber noch eine Schnellwechselplatte dazwiscchen setzen. Das sollte der neuen Stabilität keinen Abbruch tun.



Tom, ich habe den Eindruck das dein Einbein geneigt in die richtung kamera ist.
Das obere Segment.
Natürlich es kann auch die optische Teuschung durch die Perspektive sein.

Aber ist das ein Zufall das gerade in die Richtung kamera ?

Schau bitte das Foto an .
Unten die achse ist in der Mitte positioniert und parallel zu Rohr.
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42

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18:48

Bei der Gelegenheit gleich noch eine Frage. Für was nützt ein Nivellierkopf? Wenn das Stativ schief steht und ich den NPA gerade ausrichte, bringt das doch nur für die eine Ausrichtung etwas. Sowie ich den NPA drehe, wird es wieder schräg. Und was manuelles Nachjustieren macht, wurde ja nun ausgiebig besprochen.


Biegemoment beim Fuss kleiner wird
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  • 2.jpg (991,26 kB - 14 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. Oktober 2018, 21:30)

43

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:25

Hallo
nach wie vor wären die Fotos und die PTGui Projektdatei sehr hilfreich zum Finden der Fehler.
Volker

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44

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:28

Wenn ich Deine Bilder richtig interpretiere sitzt Dein Rotator samt aufgesetztem Nodalunktadapter starr auf der Säule und die Säule kann (nur) unten am Fuß nivelliert werden, ist das so?

Nein, überhaupt nicht.
Das ist dann aber bescheiden!

Der Rotator hat doch keine Nivelliermöglichkeit, wie willst Du dann bei schräg stehender Säule den NPA (Nodalpunktadapter) gerade ausrichten?

So lange im Gelände suchen, bis ich für die 25cm Durchmesser der Standspinne eine ebene Fläche gefunden habe.

Dann steht die Säule aber lotrecht, so wie es sein sollte. Man sucht sich den Standort doch aber nach dem Motiv aus und nicht nach einer zufällig im Wasser befindlichen Stelle irgendwo im Gelände. Also das wäre für mich keine Lösung mit der man vernünftig arbeiten kann

In dieser Kombination arbeite ich ohne Nivelierkopf
Bei einem Ministativ als Standfuß könntest Du wenigstens noch mit unterschiedlichen Auszügen arbeiten.
Bei deiner Standspinne bist Du da aber arg eingeschränkt.


Nur erschließt sich mir der Sinn eines Nivelierkopfs am oberen Ende des Einbein nicht
Mir auch nicht. Wie kamst Du eigentlich auf die Idee dass da oben einer hin muss?


Kugelkopfhalter zwischen Drehteller und NPA.

Im Beitrag 29 hast Du ja 2 Draufsichten hochgeladen, u.a.:

Da hatte ich schon spekuliert ob der Adapter bei Dir fälschlicherweise auf einem Kugelkopf sitzt, war mir aber nicht sicher:

*
...Hat deine Standspinne einen integrierten Rotator oder so was wie ne Panoplatte zum Drehen oder machst Du das über einen aufgesetzten Kugelkopf?

Die Seitenansichten sollten hier Klarheit schaffen aber auf keinem der 5 Bilder war ein Kugelkopf zu sehen.
Nun ja Du hast den Fehler inzwischen gefunden und den unnötigen Kugelkopf entfernt

Ich nehme mal stark an dass es jetzt besser wird ;-)

Ich werde aber noch eine Schnellwechselplatte dazwiscchen setzen. Das sollte der neuen Stabilität keinen Abbruch tun.

Schnellwechselsysteme geben aber die Mitte nicht immer fluchtend weiter, das solltest Du im Auge behalten und danach den Adapter nochmal neu einstellen.
Auch muss die Wiederholgenauigkeit gegeben sein wenn man den Komfort eines Schnellwechselsystems nutzen will d.h. sofern nicht bereits im Schnellwechselsystem implementiert: Anschlag/Begrenzung entlang der Führung/Platte vorsehen. Hilfsmarkierungen gehen zur Nor zwar auch aber ein Anschlag vermindert die Wahrscheinleichkeit dass sich Bedienerfehler einschleichen.

btw: Wie stellst Du an Deinem Adapter eigentlich das Anbaumaß (roter Pfeil) ein?


Befindet sich unter der riesigen Libelle im Flachmaterial ein Langloch?

off topic:
Vielleicht täuscht die Perspektive aber mir kommt`s so vor als ob das rot markierte Teil der Klemme und die im Bild bündige Schiene im Sichtfeld eines Fisheyes liegen könnten?

Dieser Beitrag wurde bereits 21 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (19. Oktober 2018, 06:51)


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45

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 21:37

sehe gerade das Sirui ein Monopod mit Standspinne im Sortiment hat die ausschaut wie ein Ministativ.
Das Einbein ist 20° neigbar bei einstellbarer Friktion. Auf den Bildern schaut`s gut aus. Ob`s was taugt kann ich nicht sagen.
Knackpunkt dürfte die Einstellung der Friktion sein.

46

Freitag, 19. Oktober 2018, 00:32

sehe gerade das Sirui ein Monopod mit Standspinne im Sortiment hat die ausschaut wie ein Ministativ.
Das Einbein ist 20° neigbar bei einstellbarer Friktion.

Leider für Panografen wieder falsch rum, dick oben und dünn unten.

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47

Freitag, 19. Oktober 2018, 06:22

stimmt, das machen scheinbar leider Alle so

48

Freitag, 19. Oktober 2018, 08:11


Leider für Panografen wieder falsch rum, dick oben und dünn unten.


Dazu gibt es eine leichte Lösung
»Panpan« hat folgende Datei angehängt:
  • 3.jpg (26,89 kB - 20 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 04:21)

49

Freitag, 19. Oktober 2018, 08:24

Könntest Du vielleicht ein Foto von der Kombi hochladen?


gerne , gleich 4.
sorry für das Ambiente , bin noch im pijama , heute habe Nachmittagsschicht:
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50

Freitag, 19. Oktober 2018, 08:26

Moin Panpan,

Dazu gibt es eine leichte Lösung

na ja, ein bisschen aufwändig finde ich das schon und vielerorts, z.B. in der Stadt, müsste man für die Heringe vorbohren ;-)

51

Freitag, 19. Oktober 2018, 08:28

Moin Panpan,

na ja, ein bisschen aufwändig finde ich das schon und vielerorts, z.B. in der Stadt, müsste man für die Heringe vorbohren ;-)


In der Stadt kann man mit Kaugumi an Boden picken . Die ist überall noch frisch zu finden , also man muss die nicht mit haben ;-) ( oder selbst kauen ;-) )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Panpan« (19. Oktober 2018, 09:06)


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52

Freitag, 19. Oktober 2018, 08:50

Erfindergeist hast Du, das muss man Dir lassen :-)

Danke für`s Zeigen Deines Stativs. Ich meine mich zu erinnern dieses oder ein ähnliches in einem älteren thread schon mal gesehen zu haben?

Der gezeigte Aufbau ist allerdings ein normales Stativ, zwar in Alu-Leichtbauweise, aber mit entsprechend großem Fußabdruck.
Ein solches Stativ nutze ich gern zuhause, für viele Fotos für`s Forum, -amazon-Rezensionen oder Verkaufsbilder für die Bucht:



Für Panos benutze ich es aber nicht. Ist mir etwas zu nachgiebig und klapperig und auf glatten Böden verrutscht es recht leicht, da kann ein Rotator mit etwas kräftigeren Indexrastungen schon zum Problem werden

Da wir ja beim Vergleichen waren hab ich`s spasshalber mal gewogen:




53

Freitag, 19. Oktober 2018, 09:03



Tom

P.S.: ich habe übrigens den Fehler für die 'Schräglagen' gefunden!!! Es war der Kugelkopfhalter zwischen Drehteller und NPA. Ich hatte sogar einen mit Fluid-Dämpfung, ganz fatal! Da ist das Spiel quasi eingebaut. Jetzt sitzt der NPA direkt auf dem Drehteller und wenn das System im Wasser steht, dann bleibt es dort auch bei jeder Drehung. Ich werde aber noch eine Schnellwechselplatte dazwiscchen setzen. Das sollte der neuen Stabilität keinen Abbruch tun.



Tom, ich habe den Eindruck das dein Einbein geneigt in die richtung kamera ist.
Das obere Segment.
Natürlich es kann auch die optische Teuschung durch die Perspektive sein.

Aber ist das ein Zufall das gerade in die Richtung kamera ?

Schau bitte das Foto an .
Unten die achse ist in der Mitte positioniert und parallel zu Rohr.


Hallo Panpan,

das täuscht! Die große Dosenlibelle hat genau die Mitte angezeigt. Aber ich musste auch 2x hinschauen!

54

Freitag, 19. Oktober 2018, 09:08

Hallo Panpan,

das täuscht! Die große Dosenlibelle hat genau die Mitte angezeigt. Aber ich musste auch 2x hinschauen!



dann ist ok.

mein eindruck auf dem Foto war , das einbein leicht verbogen ist , aber das kann natürlich von der Optik kommen.

gestern habe probeweise ein Pano vom einbein ( ohne standfuss) geschossen.
Ich habe jedes Foto ziemlich genau niveliert , so das Luftblase in der Libelle 20 mm ziemlich genau in der mitte sass.

die stitchingfeghler , nicht gross aber doch waren da.
ich würde die These riskieren , das vom einbeien die s.fehler obligatorisch sind.

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55

Freitag, 19. Oktober 2018, 09:25

ich würde die These riskieren , das vom einbeien die s.fehler obligatorisch sind.

Bei robustem selbst stehendem Aufbau (Einbein auf Mini-Stativ), korrekt eingestelltem Adapter und sorgfältigem Aufnehmen würde ich behaupten dass ptGUI in der Lage ist das fehlerfrei stitchen zu können.
Jedoch habe ich gerade kein aktuelles Bildmaterial und habe mit ptGUI zu wenig Erfahrung als dass ich dessen Optimum herauskitzeln könnte.
Somit kann ich meine Behauptung im Moment nicht mit Beweisen belegen

An der Stelle sollte es jetzt gemäß Volker`s Vorschlagweiter gehen.
Ich geb den Ball an Tom58 und muss mich jetzt selbst aus dem Staub machen - da warten Gartenarbeit und Besorgungen auf mich

56

Freitag, 19. Oktober 2018, 09:39

Wenn ich Deine Bilder richtig interpretiere sitzt Dein Rotator samt aufgesetztem Nodalunktadapter starr auf der Säule und die Säule kann (nur) unten am Fuß nivelliert werden, ist das so?

Nein, überhaupt nicht.
Das ist dann aber bescheiden! Warum? Ein Dreibein kann (außer durch Änderung der Beinlänge - an der Bodenbasis auch nicht nivelliert werden.

Der Rotator hat doch keine Nivelliermöglichkeit, wie willst Du dann bei schräg stehender Säule den NPA (Nodalpunktadapter) gerade ausrichten?

So lange im Gelände suchen, bis ich für die 25cm Durchmesser der Standspinne eine ebene Fläche gefunden habe.

Dann steht die Säule aber lotrecht, so wie es sein sollte. Man sucht sich den Standort doch aber nach dem Motiv aus und nicht nach einer zufällig im Wasser befindlichen Stelle irgendwo im Gelände. Also das wäre für mich keine Lösung mit der man vernünftig arbeiten kann Das ist tatsächlich ein sehr einschränkender Kompromiss, gebe ich Dir 100% recht

In dieser Kombination arbeite ich ohne Nivelierkopf
Bei einem Ministativ als Standfuß könntest Du wenigstens noch mit unterschiedlichen Auszügen arbeiten.
Bei deiner Standspinne bist Du da aber arg eingeschränkt.
völlig richtig!

Nur erschließt sich mir der Sinn eines Nivelierkopfs am oberen Ende des Einbein nicht
Mir auch nicht. Wie kamst Du eigentlich auf die Idee dass da oben einer hin muss?


Zum Beispiel deshalb: https://www.youtube.com/watch?v=4UpoxPNyvOQund auch auf dem Bild 13 von Panpan ist ein Kugelkopf (Nivellierkopf) zu sehen. Wo immer ich eine Panorama Konfiguration sehe ist entweder ein Kugelkopf oder ein Nivellierkopf im Bild und das verstehe ich nicht.

Kugelkopfhalter zwischen Drehteller und NPA.

Im Beitrag 29 hast Du ja 2 Draufsichten hochgeladen, u.a.:

Da hatte ich schon spekuliert ob der Adapter bei Dir fälschlicherweise auf einem Kugelkopf sitzt, war mir aber nicht sicher: richtig gesehen - das war die Fehlerquelle!!!

*
...Hat deine Standspinne einen integrierten Rotator oder so was wie ne Panoplatte zum Drehen oder machst Du das über einen aufgesetzten Kugelkopf?
Wie auf den Freilandbildern gut zu sehen einen Raster-Rotator. Der funktioniert prima.
Die Seitenansichten sollten hier Klarheit schaffen aber auf keinem der 5 Bilder war ein Kugelkopf zu sehen. Den habe ich - nach der Verortung des Fehlers - auch sofort entfernt.
Nun ja Du hast den Fehler inzwischen gefunden und den unnötigen Kugelkopf entfernt

Ich nehme mal stark an dass es jetzt besser wird ;-) 100% richtig geraten! Beantwortet trotzdem meine Frage noch nicht, warum auf jedem Panoramastiv ein Kugelkopf oder ein Nivellierkopf zu sehen ist. Ohne den blöden Kugelkopf habe ich das erste Mal fast fehlerfreie Panos bekommen

Ich werde aber noch eine Schnellwechselplatte dazwiscchen setzen. Das sollte der neuen Stabilität keinen Abbruch tun.

Schnellwechselsysteme geben aber die Mitte nicht immer fluchtend weiter, das solltest Du im Auge behalten und danach den Adapter nochmal neu einstellen.
Auch muss die Wiederholgenauigkeit gegeben sein wenn man den Komfort eines Schnellwechselsystems nutzen will d.h. sofern nicht bereits im Schnellwechselsystem implementiert: Anschlag/Begrenzung entlang der Führung/Platte vorsehen. Hilfsmarkierungen gehen zur Nor zwar auch aber ein Anschlag vermindert die Wahrscheinleichkeit dass sich Bedienerfehler einschleichen. Sehr guter Hinweis, hätte ich nicht dran gedacht - vielen Dank!

btw: Wie stellst Du an Deinem Adapter eigentlich das Anbaumaß (roter Pfeil) ein?


Befindet sich unter der riesigen Libelle im Flachmaterial ein Langloch? Nicht lachen! Da sind 3 Löcher drunter und eines davon passt 100% auf die Rotorachse! Ich konnte mich kaum einkriegen vor Freude! Die große Dosenlibelle kann ich nur empfehlen! Nach dem was ich jetzt gelernt habe, das entscheidende Messinstrument für ein gerades Stativ.

off topic:
Vielleicht täuscht die Perspektive aber mir kommt`s so vor als ob das rot markierte Teil der Klemme und die im Bild bündige Schiene im Sichtfeld eines Fisheyes liegen könnten? Auch wieder richtig gesehen. Irgendwie rechnet PTGui das raus - aber ist wirklich auf jedem Foto zu sehen. Nicht sehr elegant, gebe ich zu.


57

Freitag, 19. Oktober 2018, 09:45

Hallo
nach wie vor wären die Fotos und die PTGui Projektdatei sehr hilfreich zum Finden der Fehler.
Volker


Hallo Volker,

ich beobachte jetzt erst einmal - nach vermeintlicher Beseitigung der Fehlerquelle 'Kugelkopf' - die nächsten Ergebnisse. Habe ich jetzt immer noch Stitichingfehler, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück!

Gruß
Tom

58

Freitag, 19. Oktober 2018, 09:52



Ein Gedankenkonstrukt das es vielleicht verständlicher macht:

angenommen Du würdest Deine Säule in beliebiger Schräglage knapp unterhalb des Rotators in einen Schraubstock spannen.
Dann wäre das Bildmaterial bei korrekt eingestelltem Adapter einwandfrei. (Lichteintrittspunkt im Objektiv befindet sich exakt auf der Schwenkachse des Rotators)
Klar würde die Ausrichtung der Kugel nicht stimmen aber sie ließe sich einwandfrei stitchen.
Machst Du aber nach der 2ten Aufnahme den Schraubstock auf und die Position verrutscht minimal würden die restlichen Bilder nicht mehr zu den ersten 2 passen und Du hättest mit Stitchingfehlern zu kämpfen.
Der eiernde Schwerpunkt bei schräg stehender langer Säule (=hohem Schwerpunkt) bewirkt dass selbe wie den Schraubstock zu öffnen

Danke Oli! Mangels Abstraktionsgabe sind solche Beispiele für mich extrem hilfreich!!!

59

Freitag, 19. Oktober 2018, 10:04

sehe gerade das Sirui ein Monopod mit Standspinne im Sortiment hat die ausschaut wie ein Ministativ.
Das Einbein ist 20° neigbar bei einstellbarer Friktion. Auf den Bildern schaut`s gut aus. Ob`s was taugt kann ich nicht sagen.
Knackpunkt dürfte die Einstellung der Friktion sein.


Mal abgesehen vom Preis (über € 200,-) macht das System tatsächlich nur Sinn, wenn der neigbare Fuß (also die Stativbasis) irgendwie fixierbar ist. Damit wäre ein perfekter Geländeausgleich möglich und das Stativ würde am oberen Ende gerade stehen. So eine ähnliche Konstruktion habe ich ja auch an meinem günstigen Dreibein (also auch ein Kugelgelenk unten) - aber das lässt sich nicht zu niveillierzwecken verwenden da es nur die Positionen 'beweglich' oder 'gerade, fest verschraubt' gibt. Ich fürchte, bei dem teuren Sirui wird es genauso sein. Und ob eine stramm eingestellte Friktion die obere Rotationsarbeit aushält, wage ich zu bezweifeln. Könnte aber sein.

Könnte man so etwas nicht zwischen Standspinne (oder Mini-Stativ) und Säule schrauben?https://www.amazon.de/gp/product/B01GDVY…FK2B4K90NRNJ8QJ Damit müsste sich das Einbein doch gut an der Basis gerade ausrichten lassen - oder?

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60

Freitag, 19. Oktober 2018, 10:12

Jezzo:

Der Kugelkopf wird auf normalen großen Stativen benutzt um den Nodalpunktadapter nivellieren zu können d.h. dass im Bildmaterial senkrechte Linien senkrecht sind und waagrechte waagrecht. Das ist aber für erfolgreiches Stitching völlig irrelevant.

Weil ein normales großes Stativ durch die große Standfläche/Beinspreizung einen sehr sicheren Stand hat muss man sich um den Schwerpunkt des Nodalpunktadapter samt Kamera und Linse keine Sorgen machen, so lange der Kugelkopf das Gewicht sicher hält und das Stativ ordentlich dimensioniert/robust ist.

Bei hohem Schwerpunkt und kleiner Standfläche/Beinspreizung wie es z.B. bei Deiner Standspinne mit Einbein der Fall ist oder bei Einbeinern auf Ministativen neigt die Kombination leicht zu kippen oder zumindest sich von der Soll-Position weg zu bewegen, was dann wiederum zu Stitchingfehlern führt. Deshalb ist bei solchen Setups der lotrechte Stand der langen Säule wichtig.

Ein weiterer Fehler der speziell bei Deinem aufgesetzten Kugelkopf für Probleme gesorgt haben könnte (ich durchschaue deinen ursprünglichen Aufbau mit Kugelkopf mangels Bilder noch immer nicht) ist die Anordnung des Rotators. Du hattest ja selbst wo das Problem beschrieben, dass sich die korrekte Einstellung beim 2ten Bild total verdreht.

Problem:

Kugelköpfe haben ihre Panoramaplatte unterhalb der Nivellierkalotte. Wenn der Kugelkopf also vom Unterbau abhängig schräg im Raum steht und Du diese Schrägstellung mit der Kugel ausgleichst, so dass das Schnellwechselsystem des Kugelkopfs im Wasser steht, dann steht auch der aufgesetzte NPA im Wasser. Bei korrekt eingestelltem NPA muss der Lichteintrittspunkt ja bekanntlich auf der Schwenkachse liegen und jetzt kommt die alles entscheidende Frage:

auf welcher Schwenkachse?
1.) Die eines zusätzlichen Rotators der sich zwischen Schnellwechselklemme des Kugelkopfs und dem Nodalpunkadapter befindet oder
2.) Die des Kugelkopfs?

Du erinnerst Dich vielleicht an meine Frage weiter vorne:

*
Ein anderes Thema mit möglicherweise großem Fehlerpotenzial ist z.B. auch der Freiheitsgrad zum Schwenken bei Deinem Standspinnenteil. Auch deswegen wären Seitenansichten Deiner Kombi interessant. Wo oder wie schwenkst Du eigentlich? Hat deine Standspinne einen integrierten Rotator oder so was wie ne Panoplatte zum Drehen oder machst Du das über einen aufgesetzten Kugelkopf?

zwischen 1.) und 2.) liegt ein bedeutender Unterschied, denn bei

1.) bleibt der am NPA eingestellte Lichteintrittspunkt beim Schwenk auf der Achse (des Rotators direkt unter dem Adapter) weil dessen Position odere Lage bei jedem Schwenk gleich bleibt

2.) rotierst Du die gesamt Einheit um die Achse der schräg strehenden Stativsäule. Folglich bewegt sich der oben eingestellte Lichteintrittspunkt dann bei jeder Drehung von der schräg stehenden Rotationsachse (des Kugelkopfs oder eines unter ihm befindlichen Rotators) weg.


DAS nehme ich stark an (ohne Deinen Aufbau mit dem Kugelkopf auf Bildern genau gesehen zu haben) war Dein Problem das Du ja inzwischen behoben hast, indem Du den Kugelkopf weg genommen hast.

Verbleibt halt noch die Frage der Nivelliermöglichkeit

Die besagte Problematik kann man übrigens umgehen indem man den Kugelkopf umgekehrt montiert - mit dem Kopf nach unten. Dann ist seine Kugel mit der schräg stehenden Stativsäule verbunden und seine Panoramaplatte lässt sich über die Kugel einwandfrei nivellieren. Wenn Du die Indexrastungen nicht brauchst könntest Du dann ohne zusätzlichen Rotator über die Panoplatte des Kugelkopf schwenken (Orientierung nach der Skala).

Könnte man so etwas nicht zwischen Standspinne (oder Mini-Stativ) und Säule schrauben?https://www.amazon.de/gp/product/B01GDVY…FK2B4K90NRNJ8QJ Damit müsste sich das Einbein doch gut an der Basis gerade ausrichten lassen - oder?

Weiter vorne hab ich Dir doch meine lotrecht stehende Kombi auf schrägem Untergrund gezeigt. Ist im Prinzip nichts anderes. Wie gut oder mit welchem Bastelaufwand sich so etwas bei Deinem Einbein mit Standspinne zwischenbauen lässt kann ich nicht beurteilen.

So jetzt muss ich aber ab in den Garten.
Ich schau später noch mal hier rein

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (19. Oktober 2018, 13:12)