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1

Freitag, 6. April 2018, 09:31

Schattenwurf des Fotografen

Hallo,

erst mein III. Post und falls das Thema schon behandelt wurde, bitte ich um Nachsicht.

Es geht hier um die Frage des Schattenwurfs des Fotografen bei Verwendung eines Einbeinstativs. Bei einem Dreibein kein Thema - entweder mit 5 Sek. Selbstauslöser oder Fernbedienung. Oder gibt es einen Retuschiertrick, den ich noch nicht kenne?

Danke vorab!

2

Freitag, 6. April 2018, 09:57

Welche Retuschiertricks kennst du denn? Auf die müsste ich bei meiner Beschreibung nicht mehr eingehen. :-)

3

Freitag, 6. April 2018, 11:12

Hi Tom,

wenn Dein Schatten keinen Schaden hat, und selbstständig durch die Gegend springt und Leute erschreckt :D
dann bestimmst Du doch wo der Schatten hinfällt. Also einmal links, einmal rechts vom Stativ mit gleichem Bildausschnitt.
Das sollte sowohl beim 3-Bein, als auch beim Mono-Pod gehen, wenn auch schwieriger mit dem Einbein.
Retusche bleibt nicht aus ... am besten in einem Bereich wo es einfach ist.

Gruß André

4

Freitag, 6. April 2018, 12:28

Retuschiertricks? Na z.B. ein Stück Rasen in Form des Schattes ausstechen und drüber legen ;-) Spaß beiseite - ich habe einfach die schnellsten Möglichkeiten mit Photoshop gemeint. Da geht das Retuschieren des Stativs halt deutlich schneller als den ganzen Schatten des Fotografen wegzubügeln.

5

Freitag, 6. April 2018, 12:42

Hi Tom,

wenn Dein Schatten keinen Schaden hat, und selbstständig durch die Gegend springt und Leute erschreckt :D
dann bestimmst Du doch wo der Schatten hinfällt. Also einmal links, einmal rechts vom Stativ mit gleichem Bildausschnitt.
Das sollte sowohl beim 3-Bein, als auch beim Mono-Pod gehen, wenn auch schwieriger mit dem Einbein.
Retusche bleibt nicht aus ... am besten in einem Bereich wo es einfach ist.

Gruß André


Hallo André,

erst mal danke - aber so ganz habe ich das nicht verstanden. Hinter einem wakeligen Mono-Pod meine Position in Bezug auf den Schattenwurf zu verändern, dabei auf die Libelle und den Bildausschnitt zu achten und dann ruhig auszulösen, scheint mir etwas umständlich. Da gehe ich lieber 5m von meinem Dreibein weg und löse mit dem Funksender aus. Zu Retuschieren bleibt dann nur das dünne Stativ. Aber so ein Mono-Pod reizt mich halt weil es so schnell steht und unauffälliger ist. Sind wir wieder beim Thema 'Eierlegendewollmilchsau'.

Gruß
Tom

7

Freitag, 6. April 2018, 21:44

Mit Einbein oder Schnurstativ mache ich in die Richtung des Schattenwurfs einfach zwei Bilder. Einmal stehe ich links von Stativ oder Schnur, einmal rechts. Dann maskiere ich meinen Schatten heraus. Das Stativ kann man meist ähnlich loswerden, oder man macht eine Viewpoint-Aufnahme... Auf dem Bild siehst Du ein Beispiel wie ich es mit dem Schnurstativ gemacht habe...


Undertable

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8

Sonntag, 8. April 2018, 07:46

Hinter einem wakeligen Mono-Pod meine Position in Bezug auf den Schattenwurf zu verändern, dabei auf die Libelle und den Bildausschnitt zu achten und dann ruhig auszulösen, scheint mir etwas umständlich. Da gehe ich lieber 5m von meinem Dreibein weg und löse mit dem Funksender aus. Zu Retuschieren bleibt dann nur das dünne Stativ. Aber so ein Mono-Pod reizt mich halt weil es so schnell steht und unauffälliger ist. Sind wir wieder beim Thema 'Eierlegendewollmilchsau'.


Vielleicht vereint ein Monopod auf Ministativ (als Kauflösung auch Einbein mit "Standspinne") die Vorteile die Du Dir wünschst?
- geringes Packmaß
- frei stehend
- je nach Ausführung nivellierbar
- zum Retuschieren bleibt nur das dünne Stativ
- steht schnell
- ist noch unauffällig

Bei Kauflösungen wie z.B. der Geschichte mit Standspinne wird das Einbein meist in üblicher Arbeitsposition montiert:
Dünnstes Rohrsegment unten, dickes oben. Auf dem Dicksten Rohrsegment sitzt nicht selten ein großer Kameraflansch oder "-Teller", der die Sicht nach unten versperrt und zu großer Nadirabschattung führt.
Deswegen ist es für Panozwecke sinnvoller das Einbein verkehrt herum zu montieren. Ein anderes Argument ist die Belastung: Die Natur macht das bei Bäumen schon richtig. Die bilden da Material aus wo es die Belastung erfordert, nämlich unten. Der Stamm ist unten dick und verjüngt sich oben hin. Das schaut man sich auch bei der Konstruktion ab (Stichwort "Zugdreieck").

Falls Du diese Idee verfolgen- und Du Dir ein solches Einbein auf Ministativ montieren möchtest, beim Kauf des Einbeins drauf achten dass es an beiden Enden großes Fotogewinde hat. Dann bist Du für solche Sachen flexibler

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (8. April 2018, 16:32)


9

Montag, 9. April 2018, 08:49

Hallo Mark,

danke für die Fotoreihe - jetzt habe ich es verstanden! Das werde ich mal ausprobieren!

Schöne Woche und Gruß
Tom