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Undertable

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1

Sonntag, 25. März 2018, 12:11

suche Kaufempfehlung: gutes Stativ mit umlegbarer Mittelsäule?

Hi,

in letzter Zeit fotografiere oder filme ich öfter mal was auf dem Tisch. Hierfür würd ich mir gern ein vernünftiges Stativ mit umlegbarer Mittelsäule anschaffen.
Aktuell verwende ich mein altes GIOTTOS MT9371. Das kommt ansonst eigentlich kaum noch zum Einsatz weils einfach klobig und schwer* ist und dessen Klemmungen irre schwergängig sind.
Speziell die der Kippeinrichtung der Mittelsäule und die Klemmung letzterer im Scharnierteil sind immer wieder ein Kraftakt.

*
bezüglich schwer: Besagtes Giottos ist wirklich ein Panzer. Gefühlt könnte es sich um Stahlrohr handeln.
Das was ich suche muss nicht mit auf Reisen oder Ausflüge. Es sollte sich nur zuhause einigermaßen gut händeln lassen.
Ich stell mir was schickes und leichtgängiges aus Aluprofilrohr vor, das man auf den Tisch stellen kann. Die Säule umgelegt und ne DSLR dran sollte das Ding dann auch bei gewissem Auszug gut stehen bleiben.
So dass ich halt Produkte und Gebastel auf dem Tisch knipsen und filmen kann.

Ideen und Vorschläge bitte nur aus eigener Erfahrung bzw. wenn ihr`s selbst habt oder hattet und für gut befindet.
Verkaufsbildchen könnte ich selbst im Netz recherchieren.

Danke :-)

2

Sonntag, 25. März 2018, 17:17

Gibt es das gute alte 055PROXB eigentlich noch?

Undertable

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3

Sonntag, 25. März 2018, 18:49

Gibt es das gute alte 055PROXB eigentlich noch?

Hab grad mal danach gesucht und wurde auf amazon fündig.
Die Bewertungen sehen gut aus, der Preis (ohne Kopf) ebenfalls. Definitiv ne Überlegung wert.

edit:
zu oberflächlich geschaut. Scheint nicht ganz dasselbe zu sein.
Das wäre es gewesen. Leider aber nicht mehr verfügbar.
Scheinbar gibt es 3 Manfrotto-Stative mit umlegbarer Mittelsäule (Traumflieger-Video)

Hab nun diesesVanguard bestellt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (25. März 2018, 20:14)


Der Flo

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4

Sonntag, 25. März 2018, 21:23

Meinst Du Umlegbar wegen Nadirbild? Damit habe ich wenig Erfahrung, da ich Nadir retuschiere.

Ich bin jetzt vom hier verlinkten Manfrottozu Sirui gewechselt, da kann man die Beine einfach um 160-Grad klappen, und dann ist das Stativ innerhalb von 5 Sekunden so, wie das besagte Manfrotto, wenn man die Mittelsäule rausfummelt und von der anderen Seite wieder reinsteckt. Find ich sehr cool.

Undertable

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5

Sonntag, 25. März 2018, 22:59

Hallo Flo,

nein, hat diesmal nichts mit Panoramen zu tun. Deswegen hab ich`s hier unter Off-Topic eingestellt.
Mir gings um die Fixierung der Kamera in top view über meinem Arbeitstisch, so dass ich Produkte, -Gebastel oder Vorführungen von oben knipsen oder filmen kann.

Wenn ich Deine Schilderung richtig verstanden habe machst Du mit dem Sirui diesen Spinnenartigen Afbau,
Du klappst die Beine nach hinten und stellst das Stativ dann umgekehrt hin, so dass die Mittelsäule nach unten raus hängt. Den Kugelkopf 90° zur Seite geschwenkt schaut die Kamera dann nach unten?

Diesen Aufbau hab ich z.T. schon für Nahaufnahmen verwendet. Geht einfach und schnell.
Für mein Vorhaben Produkte und z.B. Montage-Vorführungen brauch ich aber etwas mehr Abstand und Bildwinkel.
Mit meinem alten Giottos und umgelegter MIttelsäule geht das einigermaßen nur ist dieses Stativ halt ein schwergängiger unhandlicher Brummer.

So ein Boom Arm mit Wandmontage wäre vielleicht auch ne Option gewesen.
Bin aber eben erst drauf gekommen. NUn ja o.g. Stativ ist bestellt. Mal sehn wie ich damit zurecht komm.

Der Flo

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6

Montag, 26. März 2018, 09:06

Also mir war das Manfrotto mit umgeklappter Mittelsäule immer zu wackelig. Aber das ist auch ein bischen Geschmacksache.
Falls Du Dein Traumstativ nicht findest, oder Geld sparen möchtest, hilft Dir vielleicht dieses Produkt: https://www.amazon.de/gp/product/B00IZSV…=A3JWKAKR8XB7XF

Undertable

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7

Montag, 26. März 2018, 11:12

Also mir war das Manfrotto mit umgeklappter Mittelsäule immer zu wackelig

Ich hab ja dieses Vanguardbestellt. Ob das besser steht? Keine Ahnung

Falls Du Dein Traumstativ nicht findest, oder Geld sparen möchtest, hilft Dir vielleicht dieses Produkt: https://www.amazon.de/gp/product/B00IZSV…=A3JWKAKR8XB7XF

Da hast mir jetzt was gezeigt. Das hätte durchaus gereicht. Schließlich hab ich inzwischen schon eine stattliche Stativsammlung :-)
Ich finde das Teil aber so interessant dass ich es mir trotzdem noch zusätzlich bestellt habe.

Danke für den Tipp

kbaerwald

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8

Montag, 26. März 2018, 11:13

Moin

Ich muss @Der Floh zustimmen: habe auch über Jahre hinweg versucht mit umgedrehter Mittelsäule Aufnahmen zu machen. Das Problem ist: irgendein Stativbein ist immer im Weg und die grobe Höhenjustage ist auch nicht so erfreulich. Wenn es um Portabilität im Freien geht, dann ist es ja o.k. (Makroaufnahmen), aber zuhause habe ich mir dann etwas anderes angeschafft: einen Reprostand. Gibt es in allen Variationen: kurze oder lange Ausleger, kleine oder große Höhenverstellung, frei stehend oder Wandmontage u.s.w.. Man kann ihn sogar mit Profilschienen selber bauen.

Vorteil: ist immer da und leicht einstellbar. Nachteil: kostet halt extra. Du musst wissen, ob es sich für dich lohnt, bin aber sicher, dass das ein schönes Selbstbauprojekt für lange Abende darstellt.

Ich habe viele Jahre Makrostacking mit ABM > 5:1 gemacht und habe mir dazu letztendlich eine Novoflex-Reprosäule an eine Granitplatte vom örtlichen Grabstein-Hersteller gebastelt (Trittschall). ich nehme aber nicht an, das du soweit gehen willst ;-). Vorher hatte ich auch nach einer Lösung per Dreibein gesucht, die dann so komplex aussah wie unten dargestellt, und immer irgendwo Platz wegnahm - vom umständlichen Aufbau mal abgesehen.



Gruß, Klaus

Undertable

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9

Montag, 26. März 2018, 11:43

Moin Klaus,

Für Makroaufnahmen schaut das gut aus.
Für meine Anwendung brauch ich mehr (Arbeits-)Raum um das zu fotografierende Objekt herum.
Ich will da ggf. auch mal was zeigen oder vorführen können, z.B. für amazon Rezensionen.

So sieht das aktuell mit meinem Giottos-Panzer aus:


Ab einem gewissen Ausleger neigt das Ganze natürlich auch zum Kippen.
Da wär ein Boom Arm mit Wandmontage evtl. ne option.

kbaerwald

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Montag, 26. März 2018, 11:52

Hallo Oli

vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt - mein Beispiel oben sollte eher ein abschreckendes sein!!! Nochmals meine Empfehlung: schau dir bitte einmal die Auswahl an Reproständern an. Ich glaube nämlich du bist zu sehr auf Foto-Stative fixiert :D !

Gruß, Klaus

Undertable

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11

Montag, 26. März 2018, 12:38

Hab`s mir nochmal angeschaut aber so ganz gefällt`s mir für meine Zwecke nicht.
Die Ausleger erscheinen mir begrenzt und ob dann ne Ständersäule oder Stativbeine den Arbeitsraum begrenzen ist eigentlich egal.
Wichtig ist eben ein gewisser Arbeitsraum, in dem ich neben dem Produkt auch noch etwas Luft habe zum Hantieren.

Auch würde ich die Bodenplatte vermeiden wollen. Diese müsste ja dem Arbeitsraum entsprechend eine gewisse Grundfläche haben und wäre damit auch wieder irgendwie sperrig.
Die Tischplatte meines Tisches ist groß genug für Alles was ich bisher ablichten wollte. Als Hintergrund kann ich Fotokarton flach auf den Tisch legen und mit einer gewissen Kehle einfach nach hinten an die Wand lehnen u. ggf. an ihr fixieren.
Ein Stativ kann ich bei Bedarf auf den Tisch stellen und danach wieder klein zusammen bauen und auf den Schrank legen.
Für nen etwas größeren Reproständer müsste ich in meiner bescheidenen Mietswohnung erst wo ein Plätzchen schaffen.
Besagter Tisch ist ein Universaltisch in meinem Hobbyzimmer. Da kann ich nichts lange drauf stehen lassen.
Da wird drauf geschrieben, gelötet, gebastelt, fotografiert, ausgepackt und verpackt, Kleidung zusammengelegt...

Ich warte mal das bestellte Stativ ab. Vielleicht erfüllt es ja seinen Zweck.
Auch auf Flo`s vorgeschlagenen Aufsatz bin ich gespannt.
Wenn ich damit nicht glücklich werde verfolge ich die Idee mit nem Schwenkarm an Wandhalter weiter.
Der hat nach unten hin gar keine Einschränkung und könnte bei Bedarf einfach zur Seite weg an die Wand geklappt werden.

kbaerwald

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12

Montag, 26. März 2018, 13:07

Also gut - dann lass mich nur noch ein paar praktische Fragen zum Thema stellen:

- wie erzielst du die Höhenverstellung der Kamera in Bezug zum Objekt?
- Sind die Objekte ähnlich groß oder sehr unterschiedlich?
- Wie erzielst du eine gleichmäßige Ausleuchtung der Objekte? Ist die im Foto sichtbare Lichleiste die einzige Beleuchtung?

Gruß, Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kbaerwald« (26. März 2018, 13:59)


Undertable

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Montag, 26. März 2018, 14:08

- wie erzielst du die Höhenverstellung der Kamera in Bezug zum Objekt

In gewissem Umfang ginge das über die Neigung des Auslegers aber meist muss ich da gar nicht viel verstellen.
Für diese Knipsereien und Filmereien nehme ich gerne meine Kompakte G15. Die montiere ich möglichst weit oben wo ich durch die Leuchte unter meinem Hängeschrank limitiert bin. Dann wird auf einen bestimmten Bildausschnitt gezoomt.

Bilder für ebay, -amazon-Rezensionen oder Dokumentation von Basteleien haben für mich ja nicht so den fotografischen Anspruch wie z.B. in der Potraitfotografie wo zur korrekten Darstellung der Proportionen als Faustregel die doppelte Normalbrennweite empfohlen wird.

- Sind die Objekte ähnlich groß oder sehr unterschiedlich?

Was ich bisher damit gemacht habe nahm oft ähnlichen Arbeitsraum ein.

- Wie erzielst du eine gleichmäßige Ausleuchtung der Objekte? Ist die im Foto sichtbare Lichleiste die einzige Beleuchtung?

Im Raum hab ich ne Deckenleuchte mit 2 Tageslicht-Neonröhren. Über dem Arbeitstisch ist die im Bild sichtbare Leuchte mit einer weiteren Tageslicht-Neonröhre angebracht.
Das reicht für viele Situationen völlig aus. Speziell für Produktfotografie hab ich aber auch noch unterschiedliche Größen faltbarer Lichtzelte in Würfelform an die ich seitlich noch Dauerlicht Falt-Softboxen ranstelle.
Als Leuchtmittel verwende ich da jeweils so ne 4rer-Fassung mit gewendelten Tageslicht-Birnen. Alles Equipment das ich platzsparend zusammenfalten- und verstauen kann.

Wenn ich mit den Lichtzelten arbeite schau ich i.d.R. ohnehin von vorne, Stativ vor der Öffnung (vor dem Tisch) auf dem Boden Stehend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (27. März 2018, 11:47)


Undertable

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14

Mittwoch, 28. März 2018, 15:32

Vanguard-Stativ

Vorhin kamen Pakete, darunter auch das Vanguard Stativ:



Verglichen mit anderen Stativen meiner Sammlung federt alles ein wenig und erscheint mir zumindest im Top View Setup nicht so Vertrauensweckend für ne ausgewachsene DSLR samt schwerem Objektiv am komplett ausgefahrenen Ausleger.
Insbesondere die drehbare Lagerung des Schwenk-Scharniers im Ständerteil kommt mir speziell bei umgelegter und ausgefahrener Mittelsäule etwas lummelig vor.
Dennoch wenn ich bei der Kompakten bleibe erfüllt es genau meine Anforderungen: es ist leichter und handlicher als mein Giottos-Panzer und ermöglicht nen ordentlichen Ausleger.
Hierfür wollte ich`s haben und werde es auch behalten.

Bei senkrechter Mittelsäule sehe ich`s weniger kritisch. Da ließe sich vermutlich auch mit ausgewachsener DSLR halbwegs vernünftig damit arbeiten.

Und Flo`s Idee war auch gut:
...oder Geld sparen möchtest, hilft Dir vielleicht dieses Produkt: https://www.amazon.de/gp/product/B00IZSV…=A3JWKAKR8XB7XF




Der Auslegearm ist zwar etwas kürzer aber hierfür hätte es auch gereicht.
Schmaler Preis pfiffiges Ding. Kann ich sicherlich mal noch woanders auch gebrauchen oder den Ausleger noch etwqas pimpen.

Besten Dank auch für den Tipp

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (28. März 2018, 16:14)