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61

Dienstag, 5. März 2013, 09:16

stativ ist ordentlich. beklage mich nicht das nicht genug stabil ist , oder schlampik gebaut , miserabler qulität , gleich wird zerfallen us.w. - das meine ich nicht.
es ist gutes niveo .
wie im ersten post geschrieben - ein schöncheitsfehler - die schraubklemmen sind wenig ergonomisch. das ist keine gute lösung. ist viel zu viel zu drehen.
im zimmer , bei testen machst locker mit 2 handbewegungen auf und zu , in der praxis wenn unterwegs bist brauchst oft 2*3 hand bewegungen pro schraube( nicht 3 volle umdrehungen - 3*360! , ich meine handbewegungne wie am gashebel des motorrads) . Das ist nicht wirklich gut gelöst.
zum zweiten mal hätte was anderes gekauft mit schnelleren klemmen . Gibt es stativen wo ausreichend eine kleine handbewegung ist.

habe n2204

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62

Freitag, 8. März 2013, 14:58

Hallo Panpan,

bin immer noch neugierig. Hast Du hierzu
Gibt es stativen wo ausreichend eine kleine handbewegung ist.
ein kongretes Beispiel? Stative aus meiner Sammlung haben ja wie bereits weiter vorne beschrieben diese Winkel:

Zitat

Wenn ich nach Betätigung meiner Exemplare schätzen darf sind dies Umdrehungen von:
- Sirui ca. 90°
- Benro ca. 100°
- Feisol ca. 45°
- Giottos ca. 100°
Würde mich interessieren ob z.B. FEISOL mit nur 45° getoppt werden kann.

63

Freitag, 8. März 2013, 21:12

Hallo Panpan,

bin immer noch neugierig. Hast Du hierzu
Gibt es stativen wo ausreichend eine kleine handbewegung ist.
ein kongretes Beispiel? Stative aus meiner Sammlung haben ja wie bereits weiter vorne beschrieben diese Winkel:

Zitat

Wenn ich nach Betätigung meiner Exemplare schätzen darf sind dies Umdrehungen von:
- Sirui ca. 90°
- Benro ca. 100°
- Feisol ca. 45°
- Giottos ca. 100°
Würde mich interessieren ob z.B. FEISOL mit nur 45° getoppt werden kann.


90grad ist nicht wenig.
wir bewegen den hand so ähnlich wie am gashebel.
90 grad bedeuted wirklich um 3 bewegungen.

Kann jetzt die modellbezeichnung aus de kopf nicht sagen , es ist nicht so , das wenn ich im geschäft bin , alle stativbezeichnungen will im gedächniss behalten. Gibt es mehr spannende dinge zum merken.
Irgendwas von Cullmann habe im hand gehabt - die blokade ,das ist nur paar gradbewegung - eigentlich keine gewinde , sondern mehr eine blokade.
Einzige was mich be sirui and co stöhrt das ist aufwand beim ausstellen und zusammenklappen.
Das kann man besser lösen.
Im geschäft beim testen seht vielleicht das ganze nicht schlecht aus , in der praxis - anders.

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64

Samstag, 9. März 2013, 09:33

Schraubklemmungen + Anzahl der Handgriffe

Hallo Panpan,

Zitat

Kann jetzt die modellbezeichnung aus de kopf nicht sagen , es ist nicht so, das wenn ich im geschäft bin , alle stativbezeichnungen will im gedächniss behalten. Gibt es mehr spannende dinge zum merken.
Schade. Also wenn ich mir in einem Geschäft Dinge genauer anschaue, z.B. einem Stativ nicht nur im Vorbeigehen einen kurzen Blick zuwerfe, sondern es sogar in die Hand nehme um dessen Haptik zu beurteilen, dann finde ich es zumindest interessant. Fällt mir dabei dann eine Eigenschaft auf die meines Erachtens besonders gut gelöst wurde (z.B. eine tolle Schraubklemmung) dann finde ich das schon "spannend" und merke mir für spätere Recherchen am PC zumindest den Hersteller und dieses eine Modell für ein paar Stunden. Wer ein Handy dabei hat (ich meistens nicht) könnte alternativ auch ein Foto machen umd das Gedächtnis zu entlasten. Bleibt das Objekt der Begierde auch nach der Webrecherche (Erfahrungsberichte, Preise, Lieferanten, Verfügbarkeit...) noch interessant setze ich mir ein Lesezeichen.

Sich alle Stativbezeichnungen im Gedächtnis zu behalten ist je nach Umfang des Sortiments natürlich reine Ironie und das weißt Du auch. Aus Deiner Wortwahl schließe ich daß Dir meine Nachfrage unangenehm war. Sorry wenn ich`s genau wissen wollte aber wenn man eine allgemein formulierte Behauptung aufstellt sollte man diese meiner Meinung nach auch belegen können. Denn Forenbeiträge sind, wie ich finde, keine oberflächlichen Stammtischgespräche. Solche Beiträge/Aussagen beeinflussen ggf. die Kaufentscheidungen interessierter Mitleser. Doch zurück zu den Schraubklemmungen

Zitat

90 grad bedeuted wirklich um 3 bewegungen.
Ein clip sagt mehr als 1000 Worte:

anhand eines Stativbeins vom Sirui M-3204 siehst Du hier daß mit nur einer Handbewegung alle 3 Klemmungen eines Beines auf einen Schlag geöffnet werden können. Damit die Beinsegmente von alleine herausgleiten halte ich sie hier, wie auch in der Praxis, natürlich nicht waagrecht wie ein Mopedlenker, sondern senkrecht.
Um dennoch bei Deinem Vergleich mit dem Gasgriff zu bleiben siehst Du hier daß auch dazu nur 1 Handgriff nötig wäre.

Zitat

90grad ist nicht wenig.
Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn bei 90° und weniger noch um Winkelgrade zu feilschen denn ein einziger Handgriff für einen komplettem Beinauszug wird nur schwer zu unterbieten sein :-)

Zitat

eigentlich keine gewinde , sondern mehr eine blokade.
Dann vergleichst Du also doch 2erlei verschiedene Klemmungsarten? Da Du mit dem Gasgriff verglichen hast muss aber doch zumindest eine drehende Betätigung vorliegen. Gerade dann wäre das betreffende Modell interessant gewesen, aber was solls...

Zitat

Einzige was mich be sirui and co stöhrt das ist aufwand beim ausstellen und zusammenklappen. Das kann man besser lösen.
Ich glaube fast vor Deinem geistigen Auge schwebt das von uns beiden auch gerne benutzte Billig Alu-Stativ (Deins meins ), allerdings mit Schraubklemmung und auch sonst allen guten Eigenschaften eines "sirui and co".
Eine klemmbare Verstrebung zum Verhindern der Beinspreizung würde ich mir auch manchmal wünschen. Vielleicht ist aber so etwas nicht mit gutem Schwingungsverhalten vereinbar.

edit:
Übrigens meine ich den Begriff "Billig-Alu-Stativ" in keinster Weise abwertend oder sonst irgendwie Qualitätsbezogen. Das Preisleistungsverhältnis dieser Art von Stativen finde ich persönlich durchaus OK für Einsatzzwecke bei denen man mit deren Nachteilen leben kann.

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65

Dienstag, 26. November 2013, 13:14

robuster Rotator mit deutlich spürbaren Rastungen gesucht

Hallo,

sorry wenn ich den alten Thread hier nochmal nach vorne hole aber es betrifft mein weiter vorne beschriebenes Panostativ:




Leider hat inzwischen schon ein 2tes Exemplar des Rotators etwas Luft bekommen.
Bei der folgenden Anordnung,



insbesondere auch in ausgeklappter Nadirstellung, ist die Belastung wohl doch zu groß für den Rotator.
Die Anordnung will ich nicht verändern, also muss ein Rotator her der dieser Belastung gerecht wird.
Momentan verwende ich die 5D MkIII mit dem 0815.

edit:
Fanotec`s R-D16 (II) ist nun geordert. Er ist im Durchmesser zwar etwas größer als mein bisheriger Rotator. Ich hoffe allerdings daß er noch im Schatten meiner NPA-Anbindung (Durchmesser 20mm verschwindet).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (27. November 2013, 23:06)


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Mittwoch, 27. November 2013, 23:24

Die Bastelei geht weiter:

für die 5D Mk III und Canon`s 8-15 benutze ich anstelle des zuvor eingesetzten Einbeins Sirui P-326 nun das stabilere Modell P-424.
Dessen größere Verschraubungen werden von 5D Mk III + 8-15 @ 15 gesehen und schatten nun einen gewissen Bereich vom Nadirbild ab.
Eigentlich könnte man`s vernachlässigen. Jedoch möchte ich beim ausgeklappten Nadirbild das Stativ so wenig wie möglich verschieben müssen.

Also muss die Kamera weiter nach oben. Mit einem Zwischenstück lässt sich das ggf. auch wieder rückgängig machen:


Mit dem Zwischenstück ist vom Einbein nichts mehr zu sehen:


Da im Nadirbild mit dem Zwischenstück weder die digitale Wasserwaage noch der Verstellknopf vom Nivellierer sichtbar ist gehe ich davon aus daß auch der neue Rotator unsichtbar bleibt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (27. November 2013, 23:36)


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Donnerstag, 19. Dezember 2013, 21:39

Leider hat inzwischen schon ein 2tes Exemplar des Rotators etwas Luft bekommen...insbesondere auch in ausgeklappter Nadirstellung, ist die Belastung wohl doch zu groß...also muss ein Rotator her der dieser Belastung gerecht wird.


edit:
Fanotec`s R-D16 (II) ist nun geordert. Er ist im Durchmesser zwar etwas größer als mein bisheriger Rotator. Ich hoffe allerdings daß er noch im Schatten meiner NPA-Anbindung (Durchmesser 20mm verschwindet).
Der R-D16 (II) ist eingetroffen und verbaut.

Bastelaufwand:

Oben hat der R-D16 (II) eine M6er Gewindebohrung. Um auf mein Einbein zu kommen hab ich ein neues Adapterstück gedreht ( für optimalen Rundlauf die beiden Anschraubflächen in einer Aufspannung).
Um Kollision zwischen Rändelschrauben und el. Wasserwaage zu vermeiden musste ich letztere etwas nach außen versetzen. Den Blitzschuh-Dummy hab ich entfernt und die el. Wasserwaage direkt auf ein Adapterblech geschraubt. Daß die Wasserwaage weiter in den sichtbaren Bereich ragt stört nicht solange sie über einem Stativbein steht das ohnehin maskiert werden muß

erster Eindruck vom R-D16:
Meiner Meinung nach kein Vergleich zum Manfrotto 300n in ähnlicher Bauweise (den hatte ich früher mal und hab ihn wieder verkauft). Der R-D16 begeistert mich spontan. Präzisionsarbeit vom Feinsten. Tolle Haptik. Nach ersten Versuchen keinerlei Spiel feststellbar und dennoch sehr sehr leichtgängig. Scheint ordentlich gelagert zu sein. Die Rastungen sind meines Erachtens optimal ausgeführt. Der Rotator rastet ausgesprochen sauber, -deutlich spürbar und nicht zu hart so daß kein Verruckeln stattfindet. Ob das über die Jahre so bleibt wird sich zeigen

Bei speziell meiner Anwendung fiel mir schnell auf daß die Luftblase der Dosenlibelle in meinem Adapter beim Rundumschwenk besser in der Mitte bleibt als vorher.

Zitat

...im Durchmesser etwas größer als mein bisheriger Rotator. Ich hoffe allerdings daß er noch im Schatten meiner NPA-Anbindung (Durchmesser 20mm verschwindet).
bei 15mm ist vom Rotator nichts im Nadirbild zu sehen.

Den NP hab ich erneut mit der Fensterscheibenmethode justiert:


Anschließend hab ich den unteren Versatz so lange ausgerichtet bis mir das Nadirbild gefallen hat. Resultat war daß ich im Gegensatz zur letzten Einstellung unten eine deutlich geringere Abweichung vom "theoretischen" Nullpunkt (Skalenstriche des Adapters) hatte.

beim so eingestellten Adapter haben die von PtGUI automatisch gesetzten Kontrollpunkte eine max-Abweichung unter 2. Zumindest bei meinem Parkettboden sind dann genügend Kontrollpunkte vorhanden daß ich alle schlechter 0,3 löschen kann.



Die Praxis wird nun zeigen ob dieses Panobesteck für mich praktikabel ist

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (20. Dezember 2013, 16:46)


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68

Sonntag, 5. Januar 2014, 21:05

kürzere Mittelsäule => mehr Stabilität

inzwischen hab ich versucht das Panostativ etwas stabiler zu machen. Zwei Dinge wollte ich minimieren:
1) die Wartezeiten zum Beruhigen der Kamera nach den Rastschritten bis zum Auslösen
2) die Durchbiegung in Nadirposition, also bei ausgeschwenkter Kamera


Rotator RD16:
in Nadirposition konnte ich auch beim RD16 ein leichtes Nachfedern feststellen. Dies zeigte sich nicht im Normalbetrieb sondern nur bei ausgeschwenkter Kamera, wo bei meiner speziellen Anwendung höhere Kräfte auftreten als bei normaler Benutzung. Dies ist bei mir so weil ich in Nadirposition den Schwerpunkt der Kamera um 310mm nach außen schwenke (längerer Hebelarm) und weil die Kamera bei mir nicht direkt auf dem Rotator sitzt, sondern ein Stück höher als üblich (Mittelsäule bzw. Monopod dazwischen)

Im Normalbetrieb arbeitet der RD16 völlig spielfrei und rastet meiner Meinung nach schöner als andere Modelle die ich bislang hatte. Allein schon weil er spielfrei dreht würde ich ihn jederzeit wieder kaufen, denn bei aufgesetzter Mittelsäule macht sich Spiel mit zunehmender Länge bemerkbar.

Um den RD16 aber auch für meinen speziellen Belastungsfall zu optimieren konnte ich mit einer zusätzlichen Tellerfeder die Vorspannkraft seiner Lagerung erhöhen und einstellen, so daß er jetzt auch in meiner Nadirposition stabil bleibt:




Als weitere Maßnahmen hab ich Versuche mit kürzeren Mittelsäulen- und unterschiedlichen Beinauszügen gemacht und glaube nun für mich den besten Kompromiss zwischen Gewicht, Packmaß und Stabilität bzw. Komfort gefunden zu haben:

Beinauszug:
Wenn alle 3 Segmente ausgezogen sind federt das Stativ in Nadirposition relativ deutlich. Bei keinem oder jeweils nur einem ausgezogenem Beinsegment muss die Mittelsäule für eine angemessene Arbeitshöhe länger werden, was dann wieder Wartezeit zum Beruhigen kostet. Ideal finde ich 2 ausgezogene Beinsegmente. Das Stativ ist dann relativ steif und die Mittelsäule muss nicht zu lang werden.

Mittelsäule:
Bei 230mm Länge (und jeweils 2 ausgezogenen Beinsegmenten) komme ich bei meinem NPA auf eine Arbeitshöhe von 1,42m.



In Nadirposition federt die Kamera dann noch 0,7° nach. Ich denke damit kann ptGUI gut umgehen


Die sich daraus ergebende Beinspreizung erweist sich insbesondere auch für die Nadirfunktion als praktikabel. Die Kamera kann über die kurze Seite ausgeschwenkt werden. Die ganze Kombination steht dann alleine und sicher.

Bei 310mm geradlinigem Stativversatz sollte dann genügend Bildmaterial zum Wegmaskieren des Stativs vorhanden sein:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (6. Januar 2014, 05:53)


69

Sonntag, 5. Januar 2014, 21:36

Hallo Oliver,

ich bewundere hier schon länger deine Konstruktionen.

Irgendwie habe ich jedoch den Eindruck, dass du an der falschen "Stelle" optimierst.
Wäre es nicht viel einfacher ein Stativ mit variabler Beinspreizung (also ohne Rastung) zu nehmen?


Gruß
Wolf

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70

Sonntag, 5. Januar 2014, 21:52

Hallo Wolf,

Die Beine des von mir verwendeten Stativs FEISOL CT-3441S können wie im Originalzustand jeweils in 3 Winkelstellungen sicher gegen einen Anschlag gespreizt werden.
Dazwischen kannst Du die Beine aber auch variabel spreizen.

Da gerade beim Schießen von Panoramen horizontal und vertikal in- und aus Rastungen geschwenkt wird sowie beim Nadirbild die obere Einheit ausgeschwenkt oder gesteckt wird, halte ich feste Anschläge für Sinnvoll.

Davon abgesehen ist es ja auch so daß man für sich einen optimalen Workflow erarbeitet der immer wieder zum Einsatz kommt. Arbeitet man dann mit Anschlägen kann man gewisse Einstellungen einmalig sichern und quasi "blind" immer wieder benutzen. Andernfalls müsste man jedes mal neu einstellen oder ausprobieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (5. Januar 2014, 22:24)


71

Sonntag, 5. Januar 2014, 22:36

Dazwischen kannst Du die Beine aber auch variabel spreizen.
Aber doch nicht fixieren oder?
Ich meinte natürlich variabel und fixierbar.

Die 100%ige Reproduzierbarkeit ist natürlich nicht gegeben.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, das so ein "Feinmechanik-Genie" wie du sich eine "Schablone" bauen könnte.

Gruß
Wolf

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Montag, 6. Januar 2014, 04:16

Zitat

In Nadirposition federt die Kamera dann noch 0,7° nach. Ich denke damit kann ptGUI gut umgehen


Das ist PTGui und allen anderen Stitching Programmen völlig egal, denn wenn Du Dich genau in der Position des Nodalpunktes wieder befindest ist der Winkel in dem Du fotografierst völlig frei! Das machst Du doch ständig.
Lediglich die dadurch sich verringernde Höhe verändert den Maßstab minimal. Aber durch das setzten des Häkchens bei Viewpoint, kann auch das von PTGui perfekt korrigiert werden. Keine Sorge also.

Ja, Deine Optimierungen kann ich gut nachvollziehen und ich wäre vermutlich auch zu diesem Ergebnis gekommen, denn mir war Deine "elend" lange Mittelsäule schon lange sehr suspekt. Die jetzige Lösung gefällt mir sehr gut. Gratulation!
Nimmst Du noch ein 30cm langes Lineal mit, um den Abstand genau einstellen zu können?

Gruß
Richard

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73

Montag, 6. Januar 2014, 05:03

Ich meinte natürlich variabel und fixierbar.
Du meinst vermutlich eine Klemmeinrichtung ähnlich dieser hier:



Als ich noch mit dem Vollauszug aller 3 Beinsegmente experimentiert hatte kam mir eine solche Einrichtung aufgrund der Klemmeigenschaft als zusätzliche Versteifung in den Sinn um speziell in Nadirposition das Durchfedern der Stativbeine zu reduzieren. Ich hab die Idee aber wieder verworfen weil diese Klemmeinrichtung dann Bodenbereiche verdecken würde, die ich beim Verschieben des Stativs in Nadirposition dringend benötige. Zur Veranschaulichung nochmal der Bodenbereich:



Das Stativbein unter der el. Wasserwaage (in Ausgangsposition) würde sich bei der vorgesehenen Verschiebung mit der Abschattung der Klemmeinrichtung (verschobenes Stativ) überdecken. Beim Maskieren der Stativteile würde dann im Panorama ein Loch entstehen. Also hab ich mich dazu entschlossen nur jeweils 2 Beinsegmente auszuziehen. Die verbleibenden Durchbiegung von 0,7° finde ich noch akzeptabel.

Zitat

Die 100%ige Reproduzierbarkeit ist natürlich nicht gegeben....eine "Schablone" bauen
Von der Funktion als Versteifung abgesehen sehe ich speziell in einer variablen Beinspreizung keinen Vorteil. Mit einer Schablone könnte man zwar eine individuelle Beinspreizung ganz gezielt fixieren. Hat man sich auf diese aber festgelegt ist man mit der Schablone dann ebenso wenig variabel wie mit den originalen Anschlägen des Stativs. Auch vom Handling her bleibt der Einsatz einer Schablone fragwürdig: zusätzliche Handgriffe zum Ansetzen und Wegnehmen, Mitführen und Aufbewahren

Als Hobbyknipser habe ich natürlich keinen Überblick über die komplette Produktpalette aller am Markt erhältlichen Stative. Bei den von mir bislang gesehenen Foto-Stativen fiel mir übrigens die o.g. Klemmung der Beinspreizung bislang nur im Billigpreissegment auf oder anders gesagt habe ich bei hochwertigeren Foto-Stativen diese Klemmung noch nicht gesehen (Bei Video-Stativen ist das anders vermutlich aufgrund der deutlich höheren Last die aufmontiert wird).
Ich frage mich daher ob diese Klemmung ganz bewusst nicht benutzt wird weil sie vielleicht auch Nachteile hat, vielleicht ein ungünstiges Schwingungsverhalten?

Ich nehme an daß gerade die Steifigkeit der Stativbeine ein entscheidende Rolle spielt um Schwingungen aufzunhemen bzw. zu kompensieren. Als ich mein erstes (hochwertigeres) Carbon-Stativ ausgepackt und zum ersten mal im Vollauszug aufgestellt hatte kam es mir irgendwie etwas instabil vor. Ich staunte aber wie schnell eine aufgesetzte Last zur Ruhe kommt wenn man sie mit dem Finger anschubst. Da hatte ich mit vermeintlich robusteren Stativen schon gegensätzliche Erfahrungen gemacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (8. Januar 2014, 05:28)


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74

Montag, 6. Januar 2014, 05:45

Guten Morgen Richard,

scheinbar bin ich nicht der einzige Frühaufsteher ;-)

Zitat

In Nadirposition federt die Kamera dann noch 0,7° nach. Ich denke damit kann ptGUI gut umgehen
Das ist PTGui und allen anderen Stitching Programmen völlig egal, denn wenn Du Dich genau in der Position des Nodalpunktes wieder befindest ist der Winkel in dem Du fotografierst völlig frei! Das machst Du doch ständig.
Lediglich die dadurch sich verringernde Höhe verändert den Maßstab minimal. Aber durch das setzten des Häkchens bei Viewpoint, kann auch das von PTGui perfekt korrigiert werden. Keine Sorge also.

Das freut mich. Wie Du weißt fehlt es mir im Gegensatz zu den Meisten hier an Übung in der Nachbearbeitung weil mein Schwerpunkt eher auf dem Basteln liegt

Zitat

mir war Deine "elend" lange Mittelsäule schon lange sehr suspekt.

Zu Beginn dieses Threads wollte ich ja den Fußabdruck so klein wie möglich halten. Bei einreihiger Arbeitsweise in Webauflösung und minimaler Nadirretusche finde ich das Einbein auf dem Mini-Stativ nach wie vor super, vor allem auch im Urlaub weil dieses Minimalbesteck so klein baut das man es demontiert noch bequem in der Fototasche unterbringt.

Im weiteren Verlauf meiner Multirow-Experimente hab ich das Einbein zugegeben unnötig lange mit aufs Stativ gesetzt. Der Verkleinerung des Fußabdrucks stehen neben schlechtem Schwingungsverhalten auch höhere Belastungen gegenüber, die dem Stativ aber insbesondere auch den Rotatoren zu schaffen machen. Vor allem wenn man eine Nadirfunktion nutzt spielt die Größe des Fußabdrucks beim Wegmaskieren keine Rolle mehr. Diese Erkenntnis konnte ich mir nun erarbeiten.

Zitat

Die jetzige Lösung gefällt mir sehr gut. Gratulation!

Danke, das freut und ehrt mich. Man erlebt Dich hier im Forum stets sachlich und kompetent. Deshalb schätze ich Deine Meinung sehr.

Zitat

Nimmst Du noch ein 30cm langes Lineal mit, um den Abstand genau einstellen zu können?

Ich dachte eher an etwas flexibles, z.B. ein abgelängtes Stück Schnur, Kabel oder vielleicht ein Kabelbinder. Letzterer bleibt vielleicht besser eben liegen. Muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Irgendetwas das ich entweder in die Tasche stecken- oder am Stativ verstauen kann. Anlegen will ich`s dann am Laserpunkt den ich in der Stativmitte auf den Boden projizieren kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (6. Januar 2014, 06:04)


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Sonntag, 14. Juni 2015, 03:13

Auf Seite 1 (hier) dieses Threads hatte ich ein Minimalbesteck für 8mm Fisheye zusammengestellt.
In etwas abgeänderter Form habe ich das nun auch für`s Canon 8-15mm gemacht (hier)

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Samstag, 10. Februar 2018, 15:37

Preiswertes 6-Segment-Alu-Einbein mit großem Fotogewinde an beiden Enden

Hi

ich wärm den alten Thread wieder auf weil verschiedene Monopods gezeigt wurden die sich z.T. auch als Mittelsäule für ein Panostativ benutzen lassen.
Für Leute ohne Drehmaschinchen war z.B. das Benro C18T interessant weil es mit dem großen Fotogewinden an beiden Enden quasi ohne Bastelaufwand zweckentfremdet werden konnte.
Seine 4 Rohrsegmente erlauben halt kein sonderlich kleines Packmaß.

Kürzlich wurde ich auf das 6-Segment Alu-Rohr Einbein A-555 aufmerksam, das ebenfalls von Haus aus großes Fotogewinde an beiden Enden hat.
Durch die 6 Segmente ist sein Packmaß schön kompakt. Scheinbar wird es baugleich unter den Namen Tarion und Andoer vertrieben.

Oberknaller ist der schmale Preis: Andoer 27€, Tarion offensichtlich von gestern auf heute gesenkt auf derzeit 23€
Für solches Gebastel meiner Meinung nach durchaus ne Überlgung wert.




Hier noch ein Größenvergleich meiner Einbeinsammlung im Packmaß.
Von links nach rechts:

- Sirui P-424 (4-Segment Carbon)
- Benro C18T (4-Segment Carbon)
- Andoer A-555 (6-Segment Alu-Rohr schwarz eloxiert)
- Tarion A-555 (6-Segment Alu-Rohr schwarz eloxiert)
- Sirui P-306 (6-Segment Alu-Rohr schwarz)
- Sirui P-326 (6-Segment Carbon) => nach wie vor mein persönlicher Favorit

=> nur die grün umrahmten haben großes Fotogewinde an beiden Ecken. Die anderen hab ich mir bearbeiten- u. adaptieren müssen!

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (12. Februar 2018, 16:35)


77

Samstag, 17. Februar 2018, 09:16

Vielen Dank für den Tipp, - habe mir das Andoer (Tarion ausverkauft) gerade bei Amazon geschnappt. Habe zwar noch keinen Plan welches Tisch-/Ministativ ich zuunterst nutzen soll und ob ich nivellieren muss, aber die Säule ist schonmal die halbe Miete :-)

LG, Mark

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78

Sonntag, 18. Februar 2018, 11:16

5 Segment Carbon-Einbein mit großem Fotogewinde an beiden Enden 52€

und noch eins hab ich entdeckt mit großem Fotogewinde an beiden Enden:

Mit dem AmazonBasics bietet amazon ein 5 Segment Carbon-Einbein unter eigenem Namen an. Derzeit 52€ sind für Carbon schon OK. Allerdings ist (zumindest an meinem Exemplar) die Bearbeitung der Rohrsegmente nicht so sauber wie bei den Mitbewerbern (Feisol, Sirui, Benro). Die Rohre sind innen nicht ganz so glatt. An den Bohrungen stehen die Fasern ab. Das macht sich auch beim Ausziehen u. zusammenschieben bemerkbar. Die Rohre des Amazon-Einbeins gleiten schlechter als bei den anderen Carbon-Kandidaten meiner Sammlung





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79

Sonntag, 18. Februar 2018, 11:19




Hier wieder der Größen-Vergleich.
Von links nach rechts (Gewichtsangaben jeweils wie abgebildet ohne Schraubfuss und Teller):

- Sirui P-424 (4-Segment Carbon, 546g)
- Benro C18T (4-Segment Carbon, 280g)
- AmazonBasics (5-Segment Carbon, 347g)
- Andoer A-555 (6-Segment Alu, 382g)
- Tarion A-555 (6-Segment Alu, 382g)

- Sirui P-306 (6-Segment Alu, 392g)
- Sirui P-326 (6-Segment Carbon, 291g)

Nur die grün umrahmten Einbeiner haben Fotogewinde an beiden Enden.
Die anderen musste ich bearbeiten.


So wirklich überzeugt bin ich nicht vom AmazonBasic. Mit den 5 Segmenten ist sein Packmaß größer als bei den 6-Segment-Ausführungen. Vom Gewicht her ist es nur unwesentlich leichter als z.B. die günstigen Alus Tarion und Andoer. Im Vollauszug ist es auch nicht länger als die 6-Segment-Einbeiner (die modifizierten Siruis sind minimal kürzer weil ich mit dem eingeklebten Schraubfuss auch ein kleines Stück Rohr abtrennen musste).

Nach wie vor ist mein persönlicher Favorit das Sirui P-326 (am leichtesten und sehr kompakt) oder eben die beiden günstigen baugleichen 6-Segment-Alus A-555 von Tarion oder Andoer.

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Montag, 19. Februar 2018, 17:42

Hi Mark,

sorry bin noch gar nicht auf Dich eingegangen:

Vielen Dank für den Tipp
Nichts zu danken, gern geschehn :-)

habe mir das Andoer (Tarion ausverkauft) gerade bei Amazon geschnappt
gute Wahl. Bei dem Preis kann man meiner Meinung nach wirklich nichts falsch machen.

Habe zwar noch keinen Plan welches Tisch-/Ministativ ich zuunterst nutzen soll und ob ich nivellieren muss, aber die Säule ist schonmal die halbe Miete :-)
Kann ich gut nachvollziehen. Zum Panografieren hab ich mit dem modifizierten Sirui P-326 meinen persönlichen Favoriten eigentlich längst gefunden. Da ich schon lange gesucht- und bereits Vieles probiert habe lässt mich die Neugier nicht los und ich ertappe mich immer wieder beim Vergleichen und Abwägen was denn ein anderes Einbein besser oder schlechter kann. Bei dem Preis wurde ich auch ohne konkreten Bedarf schwach - so schwach dass ich zum Vergleichen sogar beide baugleichen Fabrikate gekauft habe.

Was soll`s Frauen sammeln Schuhe und Handtaschen :-)