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Montag, 30. April 2012, 22:05

...Das Dunklere innerhalb des Rotators könnte von diesem Blech/Plug kommen, das einen Durchmesser von 30mm hat
Muss ich revidieren. Allem Anschein nach sind Blech und Plug so ausgelegt, daß sie nicht im Nadir auftauchen:

roterfels

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62

Freitag, 4. Mai 2012, 16:47

Auch ich verfolge den tollen thread zum Fußabdruck des Nadirs. Selbst habe ich einen R1 für Canon 50 D und Sigma 8, bin aber zusätzlich an einem möglichst kleineren Fußabdruck interessiert - Agnos oder Selbstbau-T-Ring - deshalb meine Fragen:

@Tobias und soulbrother:
warum wurde der Vertikalsteg des Selbstbaurings (wenn ich mich richtig erinnere von Tobias / vollmtbi) mit 6cm recht lang gebaut? Meines Erachtens bildet dies den Durchmesser des Einbeinstatives nicht kleiner ab, da ein weiter nach oben reichendes Einbeinstativ im toten Winkel verschwinden würde, das unten tatsächlich abgebildete Einbeinsegment immer noch den gleichen Durchmesser hätte.

Meinem Verständnis nach sollte die Länge des Vertikalsteges so gewählt werden,
- daß bei normaler Fotografie mit verbliebenem Ring der Schärfering gut bedient werden kann
- daß bei Panoramafotos große Bauteile wie ein Rotator in den Objektivschatten / toten Winkel platziert werden.

@Richard / bzw. zu seiner Frage in Fenster 55 warum der T-Ring von Undertable einen kleineren Fußabdruck aufweist als der von soulbrothers:

können denn die beiden Ringe von soulbrother und undertable direkt verglichen werden?

Wenn ich es richtig nachgesehen habe,
- wird Nikon 1,5- und Canon 1,6er Crop verwendet,
- die Nikon in Normalstellung, die Canon geslantet,
- die Nikon sitzt an einem Selbstbauring, die Canon an einem Agnos-T-Ring.

das Foto zum besseren Verständnis

LG roterfels
»roterfels« hat folgendes Bild angehängt:
  • Verhältnis Durchmesser Horizontal- und Abstand Vertikalsteg_01.jpg

soulbrother

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63

Freitag, 4. Mai 2012, 17:20

Ob die 6 cm Abstand sein müssen um den Fuss nicht im Bild zu sehen... bin nicht sicher....

Fakt: Am Sensor der Pentax ( mit dem Sigma AF8mm/4.0) sowie an dr D7000 mit dem Sigma AF 8mm/3.5 ist der Fuss ca. 0,5 - 1 mm ausserhalb des sichtbaren Bildkreises (mit Offenblende sowie f/8).

D.h. dieser Fuss ist unsichtbar, alles was nun mind. 1-2 mm breiter ist würde dann gaaaanz langsam in den Bildbreich ragen.

Da dieser letzte mm am Bildrand bei dem 8mm nicht benötigt wird, wär es wegen 1 mm mehr auch nicht tragisch...

Die Arbeitsweise. x Bilder rundherum - Adapter/Objektiv senkrecht - ohne jegliche Nadiraufnahme - entscheidet, ob man diesen "Freiraum" wirklich braucht.

Die Nachteile sind ja bekannt:
Der Nadirbereich wird dann aus den Randbreichen des Objektivs zusammengerechnet und genau so sieht er dann auch aus.
Ist aber kein Problem bei einem Boden ohne "wichtige" Strukturen...

Ich setze diese Aufnahmetechnik sogar bei "qualitätsorientierten" Arbeiten ein, aber nur bis zu "kleiner" Webauflösung...und wenn der nadir nicht "alles entscheidend" ist...

Dort z.B:
http://www.neoplan-bus.com/cms/de/skylin…r_panorama.html

sind es nur 4 Aufnahmen mit dem Sigma 8mm74.0 an der Pentax K7 (4mal eine 5er Belichtungsreihe natürlich...).

Exakt mit dem Dreibein und dem umgedrehten Einbein, wie gezeigt...

64

Freitag, 4. Mai 2012, 19:32

...die Canon geslantet

Hallo Cornelius, meine Canon ist lediglich in die Diagonale gedreht aber nicht geslantet. Da täuscht vermutlich die Perspektive.

roterfels

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65

Freitag, 4. Mai 2012, 21:12

Hallo Oliver,

wenn du die Kamera mit dem Objektiv in den Ring steckst und dieses dann innerhalb des Ringes in die Diagonale (des Sensors) drehst - dann ist das doch genau "slanten".

Bei Canon wird trotz des slantens auch noch ein zusätzliches Kippen von 2-3° nach oben empfohlen. Der Begriff slanten bezieht sich aber m.E. nur auf die Drehung um die Objektivachse, nicht auf das evtl. zusätzliche Kippen nach oben / unten bzw. vorne / hinten.

wegen der anderen Geschichte hab ich dir eine kurze mail geschickt, wir müssen nochmal bis nächste Woche auf die Preisauskunft warten

66

Samstag, 5. Mai 2012, 23:22

Hallo Cornelius,
...Der Begriff slanten bezieht sich aber m.E. nur auf die Drehung um die Objektivachse, nicht auf das evtl. zusätzliche Kippen nach oben / unten bzw. vorne / hinten.
Man lernt nie aus. Danke für die Info

Da mein "Plug" mit 30mm im Vergleich zu anderen Selbstbau-Lösungen einen doch relativ großen Durchmesser hat und er dennoch nicht auf dem Nadirbild zu sehen ist, hat es mich interessiert ab welcher Länge er sichtbar wird und wie er dann abgebildet wird.
Dazu hab ich mir eine Pappscheibe mit 30mm Durchmesser ausgeschnitten und diese auf das obere Segment meines Zielstocks geschoben. Von Anlage direkt unterm Plug hab ich sie Schritt für Schritt nach unten geschoben und beobachtet

Bereits 8mm unterhalb des Plugs wird die Scheibe ansatzweise sichtbar. Deutlich erkennbar ist sie ab 15-20mm unterhalb des Plugs.
Bei 70-80mm unterhalb des Plugs hat sie in etwa die Mitte des Rotators erreicht.
Bei etwa 140mm ist das untere Segment des Zielstocks (D=18mm) verdeckt. Im Nadirbild ist nun ein blauer Punkt.
Bei 300mm hab ich aufgehört da der blaue Punkt nicht mehr spürbar größer wurde. Vermutlich hat er dann seine 30mm auf dem Rotator abgeschattet.
Nachfolgend die Bildausschnitte der Versuchsreihe (anschaulicher hier als Video):

Die Belichtung ist recht unterschiedlich und das Stativchen nicht sonderlich scharf. Letzteres hat wohl 2 Ursachen:
1.) Habe ich versucht die Pappscheibe einigermaßen scharf zu kriegen und nicht bei jeder Abstandsänderung ausgeglichen.
2.) Habe ich in PtGUI recht knapp gecroped. Im Randbereich zeichnen die Fische bekanntlich nicht so doll.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Undertable« (6. Mai 2012, 08:45)


67

Samstag, 5. Mai 2012, 23:29

hier noch ein paar Nadir-Bilder zum Pappscheibenversuch:





68

Mittwoch, 18. Juli 2012, 06:12

EOS400D (Diagonalstellung), Peleng 8, Eigenbau-Ring
(Linsenmitte 1,25m über dem Boden)

69

Dienstag, 7. Januar 2014, 12:25

Hallo Kollegen,

hier mein Nadir Shot.
Als Stativ dienten die ersten 166 Meter vom Rheinturm in Düsseldorf, als Nodalpunktadapter die Besucherplattform,
sowie ein 21mm Objektiv an einer MKII.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Christof« (7. Januar 2014, 22:45)


marijonas

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70

Dienstag, 7. Januar 2014, 13:00

Grüß Dich Christof,

damit hast Du definitiv den größten Fußabdruck ;-) .

Gruß
Richard

71

Mittwoch, 8. Januar 2014, 15:52

Hallo,

hier unretuschiert der von meiner Kombination: Eos5d mkII, EF8-15mm, Seitz VR, PT4Pano Rotator

Das ist KEINE Signatur :D : Canon EOS 5D mkII, Canon EOS 600d, Canon EF 8-15, PT4PANO Rotator, Seitz Nodalpunktadapter

72

Samstag, 16. Mai 2015, 13:51

Hier mal meins: Nodal Ninja RS-1 mit Rotator Mini RM6 und Lensring für Samyang 7,5mm an der Olympus OM-D.
Aufnahmen mache ich 6x +30° und 3x -30° und als Stativ nutze ich ein Velbon Rexi ohne Mittelsäule mit einem Arca Swiss P0. So richtig passt mir das noch nicht mit dem großen Footprint und die vielen Bilder. Ich überlege mir gerade, ob ich mir nicht noch irgendeine kleine Sony Nex und ein Monopod holen sollte. Mit ihr sollten mit dem Samyang 4 Bilder reichen.


Undertable

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Sonntag, 14. Juni 2015, 02:59

- Canon 8-15mm
- NN-Lensring (alte Version) mit eigenen Ausfräsungen
- NPA Eigenbau mit seitlicher Einstellmöglichkeit
- Rotator Eigenbau, Außendurchmesser 16mm


Mehr dazu hier

Undertable

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Freitag, 7. Oktober 2016, 21:37

Smartfone-Adapter

Smartfone-Adapter (Eigenbau)
Mini-Rotator (Eigenbau)

Undertable

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Montag, 20. November 2017, 06:43

Oneshot-Kameras Mijia und Theta S

Equis jeweils aus den Kameras