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kbaerwald

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21

Dienstag, 7. November 2017, 20:11

Aber kurz eine Anmerkung zu den 90° gedrehten "Doppelbildern", die Du dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hast:
Klar hat so´n "Spielzeug" den manchmal entscheidenden Vorteil von Größe, Gewicht und Oneshot.
...
Ich bin gespannt auf die Yi 360VR, mal sehen, ob die in der Serienfertigung hält, was die ersten Tests der Vorserienmodelle versprechen...
Die insta 360 one würd mich auch irgendwie reizen ...

Also ehrlich gesagt, wenn ich ständig so nacharbeiten müsste, ginge mir ein entscheidender Vorteil einer One-Shot-Lösung verloren: wenig Nachbearbeitung. Ich halte dieses Vorgehen also nicht unbedingt für wünschenswert,immerhin jedoch wird der Anwender nicht von der Möglichkeit der Nachbearbeitung abgeschnitten.

Die MiSphere muss ja nicht das Ende der Fahnenstange sein, ich bin auch gespannt auf die Yi 360 VR.

kbaerwald

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22

Dienstag, 7. November 2017, 20:14

Zur Klarstellung: der Timer ist einstellbar und läuft bis max. 10 sec!! Geht auch kürzer: bis ich jedoch die Kamera mit Stick über meinen Kopf gefummelt habe, vergehen schon ein paar Sekunden.

23

Dienstag, 7. November 2017, 20:18

Zur Klarstellung: der Timer ist einstellbar und läuft bis max. 10 sec!! Geht auch kürzer: bis ich jedoch die Kamera mit Stick über meinen Kopf gefummelt habe, vergehen schon ein paar Sekunden.


Ok. Dann wir es vielleicht doch eher so ein Mini-Stick mit eingebautem Stativ und einem Timer.

Ich denke ohne Knopf-Drücken wird das Hochhalten wackelfreier und ich hätte gleichzeitig noch die Möglichkeit das Ding als feistehendes Stativ zu verwenden.

Undertable

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24

Mittwoch, 15. November 2017, 04:55

Hi

welche Micro SD Karte würdet Ihr empfehlen?
Gibt`s da wegen der Geschwindigkeitr was zu beachten?

kbaerwald

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25

Mittwoch, 15. November 2017, 09:03

Moin Oli

habe eine Samsung 32GB EVO drin - die hatte ich gerade zur Verfügung. Habe einmal probeweise 5 min Video gemacht: keine Probleme. Fotos sowieso nicht.

Gruß, Klaus

kbaerwald

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26

Mittwoch, 15. November 2017, 09:27

Noch einen Tipp zum Footprint - auf meinen Beispiel-Panos sieht man deutlich die Rändelmutter, mit der die MiSphere gekontert wird. Diese kann nun mit Kappe abgedeckt oder per Retusche eliminiert werden.



Wer es einfacher haben will, nimmt eine Stativstange mit Schraubgewinde, die möglichst schlank ist. Von oben gesehen kann man bei folgender Lösung die Stativstange nicht erkennen (Helios SP-105 aus meinem Fundus):



Es gibt auch Nachteile - die Stange muss in 105cm Länge herumgetragen werden, da sie (natürlich) nicht ausziebar ist.

Gruß, Klaus

Nachtrag: Da die Kamera entlang einer spiegelnden Stangenoberfläche nach unten abbildet (?), kommt es auch im Pano bei Anwendung des MiSphere-Stitchers zu merkwürdigen Verzerrungen:



Bei manuellem Stitching (PTGui11) der zwei DNG-Halbkugeln sieht der Nadir dann so aus:

»kbaerwald« hat folgende Dateien angehängt:
  • KonterM.JPG (17,66 kB - 253 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 01:33)
  • Loesung.jpg (432,08 kB - 250 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 01:33)
  • Nadir_ohne.JPG (52,02 kB - 221 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 01:33)
  • Nadir_manuell.JPG (40,66 kB - 211 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 01:33)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »kbaerwald« (15. November 2017, 15:23) aus folgendem Grund: 2. Nachtrag


27

Mittwoch, 15. November 2017, 11:00


Wie dick ist eigentlich die Panono?

Zu dick für sauberes Stiching ;-)


Klein genug für perfektes Stitching, wenn keine Objekte zu nah dran sind.

Soulbrother hatte aber wohl noch nie eine in der Hand.

soulbrother

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28

Mittwoch, 15. November 2017, 12:28


Klein genug für perfektes Stitching, wenn keine Objekte zu nah dran sind.

Soulbrother hatte aber wohl noch nie eine in der Hand.

Dank der vielen Beispiele im Netz braucht ich keine selbst testen, um zu erkennen, dass für die meisten meiner Motive, der ""Nodalpunkt"" zu "weit" ist, durch den relativ großen Abstand der Objektive.

Und die Binsenweisheit dass der NPP umso ungenauer sein darf, je weiter das näheste Objekt ist, ändert nix an der Tatsache.

Ja, am Kopter mit einigen dutzend Metern Abstand zu den Objekten und bei Tageslicht wäre die kleine Wurfkugel ganz praktisch, aber in Innenräumen (außer Hallen), werden die Stichfehler zu oft sichtbar...

29

Freitag, 17. November 2017, 16:54


Klein genug für perfektes Stitching, wenn keine Objekte zu nah dran sind.

Soulbrother hatte aber wohl noch nie eine in der Hand.

Dank der vielen Beispiele im Netz braucht ich keine selbst testen, um zu erkennen, dass für die meisten meiner Motive, der ""Nodalpunkt"" zu "weit" ist, durch den relativ großen Abstand der Objektive.

Und die Binsenweisheit dass der NPP umso ungenauer sein darf, je weiter das näheste Objekt ist, ändert nix an der Tatsache.

Ja, am Kopter mit einigen dutzend Metern Abstand zu den Objekten und bei Tageslicht wäre die kleine Wurfkugel ganz praktisch, aber in Innenräumen (außer Hallen), werden die Stichfehler zu oft sichtbar...


Klar, mit verheerenden Indoor Stitching-Ergebnissen wie diesem, hast du natürlich zu rechnen:
https://cloud.panono.com/p/qT3S0yODPORz

Damit sind wir dann auch beim Thema:
Die meisten Problempanoramen, die du gesehen hast, haben gar kein ernsthaftes Parallaxenproblem. Es sieht nur so aus, da der Stitcher ernsthafte Probleme gibt, wenn keine ausreichende Struktur für Kontrollpunkte in den Bildern ist.
Da Panono 36 Tele-Fotos mit wenig FOV macht, hast du indoor oft weiße oder kaum strukturierte Flächen. Das kann dann leicht für Parallaxenfehler gehalten werden. Ist ausreichend Struktur vorhanden, klappt das Stitching super.
Das geht dir bei einer Indoor-Aufnahme vom Nodalpunktadapter mit einer hohen Brennweite nicht anders.

Dass die einzelnen Linsen weiter vom NPP entfernt sind, wird schon wieder dadurch entschärft, dass es eine Tele-Brennweite ist. Du kannst die Abweichung nicht mit deinen Fisheye-Aufnahmen vergleichen.

Ab wann tatsächlich die NPP-Abweichung zum Problem wird, erkennt man ganz gut hier:
https://cloud.panono.com/p/QyD44E1ha609

Erst der Dunstabzug direkt vor der Kamera macht Ärgern.

Mithin ist die Panono der Xiaomi qualitativ weit, weit, überlegen - da hilft auch dein Bashing nichts :-)

kbaerwald

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30

Freitag, 17. November 2017, 18:57

Meine vorläufige Bewertung der Xiaomi MISphere 360 nach einer Woche intensiven Einsatzes.

Es gibt zahlreiche Bewertungen der One-Shot-Camera im Netz, ich möchte hier lediglich meine Einschätzung wiedergeben, die auf folgenden Erwartungen/Anforderungen beruht:

- Kamera für 360 Grad Reportagen geeignet: Hosentaschenprinzip, schneller Aufbau und kurze "Ausentwicklung" der Fotos
- Kamera ermöglicht hinsichtlich optischer, mechanischer und elektrischer Qualität einen längeren Ausseneinsatz
- Kamra soll einfach zu bedienen sein, gleichzeitig jedoch auch Möglichkeiten für fortgeschrittene Aufnahmesituationen liefern (z.B. HDR oder RAW)
- Kamera verfügt über zuverlässige Bedien- und Auswertungssoftware auf dem PC, sollte aber auch eigene Stitching-Ansätze erlauben
- Video-Qualitäten sind von untergeordnetem Interesse
- Kamera soll den Preis wert sein

Wenn man die eigenen Ansprüche definiert hat, ist das Ganze eine Optimierungsaufgabe :-). Ich halte nichts von Kamera-Bashing, da dies häufig einem Territorialverhalten entspringt: pinkelst du meinen Baum an, pinkele ich deinen an.

Ich suche also seit etwa zwei Jahren eine Kamera, die meinen Ansprüchen genügt. Nachdem Peter (Hegau-Panorama) die kleine Xiaomi vorgestellt hatte, wurde diese also kurzerhand von mir bestellt. Meine bisherigen Erfahrungen liegen bei Ricoh Theta-S, Nikon KeyMission 360 und Samsung Gear 360.

Alle drei erfüllen die "Reportage-Anforderung", wobei die Kugel der Gear schon etwas größere Hosentaschen bräuchte. Die Xiaomi ist quadratisch, etwa wie die bekannte Sportschokolade, und passt definitiv in eine Hosentasche. Ähnlich wie die Theta ist sie schnell "aufgebaut" - kleiner 110cm Selfiestick mit anschraubbarem Ständer - kann auf dem Boden stehend oder über dem Kopf gehalten betrieben werden. Mit der Theta gemein hat sie weitgehendsten Verzicht auf Bedienknöpfe, wird also per Smartphone App eingestellt und auch ausgelöst. Einmal eingestellt ist auch ein Timerbetrieb ohne Smartphone möglich.

Mir gefällt bei der Xiaomi die einfache und sichere Kopplung mit dem Smartphone, was sich bei der Nikon und auch bei der Samsung als mittlere Katastrophe erwies. Nicht so schön ist der nicht vorhandene Support der chinesischen Kamera hier in Europa, sowie das permanente Treiber- bzw. App-Updating. Als PC-Anwender der ersten Stunde wird man unwillkürlich an die PC-Druckeranpassungen in den frühen Achtzigern erinnert. Aber gut, wenn zusätzliche Funktionen wie die Bereitstellung von DNGs resultieren, nimmt man das gern in Kauf.

Die Kamera liefert intern gleich die notwendigen Sensor-Korrekturdaten mit, sodass einem fast immer die Anpassung der Horizontlinie erspart bleibt. Insgesamt ist der Export der beiden Halbkugeln in den PC-Stitcher schnell erledigt und auch viele der erstellten Equis sind sofort für Panotouren weiterverwendbar. Ich nutze LR für Farb- und Helligkeitskorrekturen sowie zur Korrektur von Farbquerfehlern der Linse (davon hat die kleine Plastik(?)-Linse reichlich).

Ich habe mittlerweile etwa 150 bis 200 Fotos auch bei Temperaturen um 0 Grad Celsius mit einer Akkuladung geschafft, wobei ich die Kamera zwischendurch in die Hosentasche stecke.

Wie schon erwähnt lassen sich Zeit, Farbtemperatur und Empfindlichkeit einstellen oder per "Auto" betreiben. Ich lasse die Empfindlichkeit fast immer auf 50 ASA eingestellt. Ich habe noch keine Erfahrungen mit HDR, und die DNG(RAW)-Ausgabe nutze ich nur in Ausnahmefällen. Immerhin ist sie verfügbar.

Die Stitchingqualität des Xiaomi-Stitchers ist befriedigend bis ausreichend, wenn auch nicht immer treffsicher. Häufig sind bei genauem Hinschauen die Stitching-Säume der beiden Halbkugeln sichtbar aber nicht störend. Wer mit geschultem Auge draufschaut, sieht sie, der normale Betrachter (z.B. meine Familie) eher nicht. Wenn es mal arg kommt, kann man ja manuell stitchen. Bitte dann die Objektivdaten genau ermitteln, sonst findet der Stitching-Algorithmus zu wenig Punkte!

Ich würde jetzt mal so sagen: für den Preis von 180 Euro (umgerechnet) findet man z.Zt. kaum etwas Besseres auf dem Markt, wenn man sich mit 7000x3500 Auflösung und der eher durchschnittlichen Stitchingqualität zufrieden gibt. Man wird belohnt durch eine neue Art von Pano-Fotografie, die eher situationsgetrieben und jederzeit einsatzbereit ist. Für schöne Panorama-Fotos gibt es andere Lösungen.

Gruß, Klaus

31

Gestern, 02:01

Erst der Dunstabzug direkt vor der Kamera macht Ärger
Könnte es sein, das hier der Wunsch der Vater des Gedankens war?
Da sind auch noch in ca. 2m Entfernung erhebliche Stichling-Fehler.
Z.B. auf dem Boden in Richtung des angekippten Fensters.

Wenn Deine Überlegung (frei formuliert: Nodalpunkt nicht wichtig, kann auch mehr als einen Zentimeter abweichen) richtig wären, wären die meisten hier im Forum ja völlig bekloppt, weil sie versuchen diesen auf unter 1mm Abweichung in allen drei Achsen korrekt einzustellen.

Das von Dir angesprochen Problem der „Teleobjektive“ kommt leider zusätzlich hinzu. Das kommt in diesen beiden "Teleobjektiv-freundlichen" Motiven nicht vor.
(Mit einem APS-C oder FF-Sensor kann so ein Motiv mit einem Tele natürlich gar nicht klappen. Aber wer benötigt dafür ein Gigapixel-Pano?)

Nichts gegen den Panono. Wer den für den ursprünglichen Preis von 430 € auch erhalten hat und nicht selbst stichen will, (und den Wurfball eigentlich auch nicht werfen wollte,) kann ja zufrieden sein.

Bei den derzeitigen Panono-Preisen ist aber eine günstige Kamera mit Fisheye (z.B. Sony A6000 mit 8mm oder 7,5mm) für solche statischen Motive dem Panono
qualitativ weit, weit, überlegen


Die ist dann zudem mit Adapter wesentlich günstiger und man muss, wenn der LPP optimal eingestellt ist, auch fast nix retuschieren.

Wenn man es mit der Wahrheit auch nicht so genau nimmt, kann man das Ergebnis auch auf 16k hoch rechen und sich selbst auf die Schulter klopfen. Sogar ohne grüne und rote Pixel.

Gruß
Wolf

32

Gestern, 06:54


Wenn Deine Überlegung (frei formuliert: Nodalpunkt nicht wichtig, kann auch mehr als einen Zentimeter abweichen)


Das habe ich so weder gesagt, noch Gemeint. Nur haben 3 Zentimeter Abweichung bei 36 Telebildern weniger Auswirkung, als 3 Zentimeter bei 4 Fisheye Aufnahmen bei sonst gleichen Voraussetzungen.

Auf Kamera/Objektiv Empfehlung als angebliche Alternative zu One Shot Lösungen gehe ich gar nicht weiter ein, da Thema verfehlend und Quatsch.

Gruß

33

Gestern, 12:54

Das habe ich so weder gesagt, noch Gemeint.

Dann habe ich Dich wohl falsch verstanden?
Dass die einzelnen Linsen weiter vom NPP entfernt sind, wird schon wieder dadurch entschärft, dass es eine Tele-Brennweite ist. Du kannst die Abweichung nicht mit deinen Fisheye-Aufnahmen vergleichen.

Jetzt schreibst Du:
Nur haben 3 Zentimeter Abweichung bei 36 Telebildern weniger Auswirkung, als 3 Zentimeter bei 4 Fisheye Aufnahmen bei sonst gleichen Voraussetzungen.

was zwar inhaltlich richtig aber in diesem Zusammenhang unsinnig ist. Und warum 3cm wenn der Panono angeblich einen Durchmesser von 11cm hat. Kann es sein, dass die einzelnen Objektive ca. 3cm voneinander entfernt sind?

Zunächst hast Du ja von „einzelnen Linsen“ im Vergleich zu Fisheye geschrieben.
Offenbar war Dir ursprünglich bekannt, das entscheidend für die Stichling-Fehler durch Parallaxe
- der Abstand von Objektiv zu Objektiv
- die Nah- und Fernentfernung der beteiligten Objekte
sind.
Die Brennweite spielt dafür keine Rolle.

Die meisten Problempanoramen, die du gesehen hast, haben gar kein ernsthaftes Parallaxenproblem. Es sieht nur so aus, da der Stitcher ernsthafte Probleme gibt, wenn keine ausreichende Struktur für Kontrollpunkte in den Bildern ist.

Ist ausreichend Struktur vorhanden, klappt das Stitching super.


Das halte ich nach wie vor für falsch, was ja das von Dir selbst angegebenen Beispiel auch beweist.





Auf Kamera/Objektiv Empfehlung als angebliche Alternative zu One Shot Lösungen gehe ich gar nicht weiter ein, da Thema verfehlend und Quatsch.


Wenn Du bestimmen würdest, was genau das Thema ist, wäre das richtig.
Dieter hat aber mit:
Aber wenn man für minimal bessere Qualität 2 Aufnahmen machen "muss", dann evtl. noch mit dem Selbstauslöser, dann schaffe ich in derselben (Aufnahme-)Zeit auch die 4 Bilder mit der D800/D810 für ne deutlich saubrere Kugel mit markant mehr Auflösung.

vorgelegt. Da kam von Dir kein „Thema verfehlt“.
Da eine D8x0 aber deutlich teurer als ein Panono ist, wollte ich aufzeigend, dass man auch preiswerter zu einem besseren Ergebnis kommen kann. Eine Empfehlung sollte das nicht sein, da ich keine A6000 besitze, die Ergebnisse aber kenne.

Das Thema Retuscheaufwand und One-Shot war auch für Klaus interessant:
Also ehrlich gesagt, wenn ich ständig so nacharbeiten müsste, ginge mir ein entscheidender Vorteil einer One-Shot-Lösung verloren: wenig Nachbearbeitung. Ich halte dieses Vorgehen also nicht unbedingt für wünschenswert

Und Du hast doch erst den Versuch unternommen, den Panono als geeignet für Innenaufnahmen hinzustellen, nachdem Dieter dies mit gutem Grund in Abrede gestellt hat.

Mein Fazit zu Panono für uns, die sich mit PTGui o.ä und EBV auskenen:
Wenn die Voraussetzungen stimmen
- genügend Licht
- kein statisches Objekt
- kein Nahbereich
- Stativ, Pole, Stick oder Mut zum Risiko
ist der Panono derzeit unschlagbar.

Wenn die nicht gegeben sind, erreicht man, meiner Meinung nach, schneller und mit geringen Inventionen bessere Ergebnisse.
Panox hat wohl kürzlich in einem Küchenstudio ähnliche Erfahrungen gemacht.
Das hatte soulbrother ursprünglich auch zum Ausdruck gebracht, was dann zu Deinen sachlich falschen Repliken geführt hat.

Noch zwei Bemerkungen:
1. Trotz aller Bewunderung über das, was Jonas Pfeil ursprünglich in seiner Diplomarbeit geschaffen hat, wird das so auf die Dauer aus vielen Gründen wohl leider nicht funktionieren. Mal sehen, ob wirklich ein Nachfolgeprodukt mit Chancen am Markt kommt.
2. Die Personen in der ursprünglichen Firma haben
- sehr viele Versprechen nicht, oder erst mit Jahren Verspätung, gehalten
- wissentlich falsche oder extrem grenzwertige „Marketingaussagen“ getätigt
- das entscheidende, fest zugesagte Feature, dass er nicht kaputt geht, wenn er mal auf den Boden fällt, nicht eingehalten.

Mir kommt das vor, als würde jemand in einer Crowdfunding-Kampagne ein Elektroauto für kleines Geld bewerben um dann später einen Diesel für den vierfachen Preis auszuliefern und behaupten, dass das ein sensationeller Erfolg ist, statt das Fiasko kleinlaut zuzugeben und sich zu entschuldigen.

Man kann jetzt darüber spekulieren, ob das blauäugige Studenten, Unfähige oder Abzocker waren oder ob mit denen einfach die „Gäule durchgegangen sind“ als der Geldsegen einsetzte.
Es muss jeder selbst entscheiden, wem er sein Geld gibt. Ein Cloud-Produkt möchte man ja auch einige Jahre nutzen können.

Gruß
Wolf

34

Gestern, 13:18

Nur haben 3 Zentimeter Abweichung bei 36 Telebildern weniger Auswirkung, als 3 Zentimeter bei 4 Fisheye Aufnahmen bei sonst gleichen Voraussetzungen.



so allgemein kann man nicht sagen

entscheidend ist geometrie- satz über ähnlichen dreiecks.

Zb 3 cm Abweichung bei FE f= 15 mm
aus der enfernung y spielt gleiche rolle wie bei dem teleobiektiv f1=x*f aus der enfernung x*y

wenn weiter. spielt kleinere rolle , wenn neher - grössere

also 3 cm NPP fehler bei dem objektiv 15 mm aus 10 m spielt kleinere Rolle als gleicher NPP-fehler bei dem tele 150 mm aus der Entfernung kleiner als 100 m.

Undertable

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35

Gestern, 19:13

Leute, ich will hier Niemanden verärgern oder verscheuchen aber:

in diesem Thread sollte es doch ausdrücklich um die Mijia MI SPHERE 360 gehen.
Warum führt Ihr Eure ausufernde Panono-Diskussion nicht in einem Panono-Thread fort?

36

Gestern, 19:37

in diesem Thread sollte es doch ausdrücklich um die Mijia MI SPHERE 360 gehen.


Jaaaa, Papi ;-)

Seit ein paar Tagen hab ich so ein Mijia Ding hier noch unausgepackt rumliegen.

Besteht Interesse an Unboxing-Fotos?

Gruß