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ernst1101

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Wohnort: Solothurn, Schweiz

Beruf: Betreuer, Meditations-Therapeut, freischaffender Autor und Fotograf

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Montag, 30. Mai 2016, 06:57

Gruss an Alle

Das Thema hat mir auch schon fast graue Haare beschert ... bis ich bemerkt habe, dass es gar nicht so wichtig ist.

Zunächst: Das Pano von der Kölner Kirche da ist meines Erachtens perfekt. In den eigenen Bildern sieht man stets ein paar Details, die nicht stimmen. Als fremder Betrachter kaum.

Dann muss tatsächlich stets ein Kompromiss gefunden werden. Soll ich auf das Bodenmosaik ausrichten? Auf die Kuppel? Auf die Raummitte? Die Erfahrung zeigt, dass vornehmlich die älteren Kirchen z. T. grobe Symmetriefehler aufweisen. Je nach fertigem Bild, das ich erstellen will, entscheide ich vor Ort, auf was ich ausrichte.
Bisher habe ich nach Augenmass ausgerichtet, d. h. ich hab mich ans andere Ende des Raum gestellt und so geprüft, ob ich etwa mittig bin, dann auf die gegenüber liegende Seite, u.s.w. Das hat soweit eigentlich recht gut Resultate ergeben. Aber nun - wie hier erwähnt - auf das Zentrum einer Kuppel auszurichten - übersteigt die Möglichkeiten dieser simplen Methode ... und sie ist ja auch nicht wirklich genau, halt eben nur Augenmass.

Meine Erfahrung zeigt: Es muss stets ein Kompromiss gefunden werden. Nimmt man's genau, so sind fast alle Gebäude irgendwo schief. Aber nach dem Durchlesen dieses Threads hier lege ich mir ein Lasermessgerät zu. Ich denke, dass das in den meisten Fällen hilft, den richtigen Kompromiss zu finden.

Aber nach wie vor denke ich, dass es nicht sooooo genau drauf ankommt, denn die Gebäude sind bekanntlich immer irgendwo schief.

Gruss
Ernst
Besten Dank & einen schönen Tag
Ernst

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